
Während SpotiMap zeigt, welche Stadt(namen) mit Songs verbunden sind, zeigt die Musical Map, welche Songs in welcher Stadt am meisten gehört werden. Daten-Grundlage ist Spotify und damit ist wohl in der Hauptsache der der Musikgeschmack der etwas jüngeren Generation verortet.
Archiv der Kategorie: Allgemein/News
Google Map Maker: Ab August wieder verfügbar

Nachdem im März Google Map Maker wg. Vandalismus abgeschaltet wurde (der geoObserver berichtete), verdichten sich die Anzeichen, dass das Tool ab August wieder zur Verfügung steht. Google hat reagiert und den Review-Prozess erneuert. Es wird weiter automatische Kontrollen geben, die Hauptlast jedoch auf die Community ausgelagert, genau so wir es in den offenen Welten seit Jahren gut funktioniert (siehe OSM).
Quellen:
KomGIS+ jetzt auch mit konstanten Gittern
Im KomGIS+ sind ab sofort die Generierung konstanter Gitter beliebiger Maschenweite (Quadratgitter, Hexagongitter) sowie die Aggregation von Punktdaten auf diese Gitter verfügbar. Die Vorteile insbesondere für statistische Daten:
- zeitliche Konstanz – die Raster bleiben immer gleich und sind damit auf lange Zeit vergleichbar (z. B., um Trends zu verdeutlichen)
- bessere Verdeutlichung geometrisch (zu) kleiner Strukturen, die in Choroplethen-Karten nicht genügend wahrgenommen werden (z. B. sehr kleiner Wahlkreise)
- Hexagone: mehr Nachbarn (6 statt 4 gemeinsame Grenzen) und damit ausgeglichenerer Aussage
Abbildung 1: Gittergenerierung im KomGIS+
Abbildung 2: Dichtefunktion im KomGIS+ für die konstanten Gitter wie auch für beliebige Polygongeometrien
Über die Bedeutung dieser Gittersysteme hatte der geoObserver ja schon mehrfach geschrieben, hier noch ein paar Ergänzungen.
PostGIS: Release 2.1.8 verfügbar
Unter http://postgis.net/2015/07/07/postgis-2.1.8 ist ein neues Release von PostGIS verfügbar. Eine Liste der abgearbeiteten Tickets findet Ihr unter: http://trac.osgeo.org/postgis/query?status=closed&groupdesc=1&group=priority&milestone=PostGIS+2.1.8&order=priority
- typisiert nach: 21 defect, 1 enhancement, 1 patch
- bei folgenden Prioritäten 1 blocker, 2 critical, 3 high 2 low, 15 medium
Danke an die Entwickler-Community!
Anhören! Kartografisches Denken und Weltbild

Wirklich interessante Aspekte über Kartographie, OSM, Geo und GIS. Einfach mal zurücklehnen und anhören! Hier: http://www.deutschlandradiokultur.de/ihre-route-wird-neu-berechnet-wie-kartografisches-denken.976.de.mhtml?dram:article_id=324913
Kartographie: Neo oder Klassik?

Einen interessanten Artikel fand ich diese Woche in der GISlounge. Klassische Karthographie vs. Neokartographie. Schlußendlich die Frage; wird der Kartograph zum Neokartographen oder wir der Neokartograph ein besserer Kartograph?
Übrigens auch eine neverending Story in den Diskussionen im OSM-Umfeld: Mappen wir/sie für die Daten oder für die Präsentation (Kartograhpie).
Mundraub & OSM: Obst retten

Zu Pfingsten 2015 gab es den 25.000sten „Mundräuber“, aber täglich sterben weltweit 25000 Menschen an Hunger! Mundraub.org hat es sich zur Aufgabe gemacht, vergessenes Obst zu lokalisieren, zu mappen (natürlich auf OSM-Karten) und so der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Also einfach mitmachen: mappen und verbrauchen! Gegen die Wegwerfengesellschaft.
Hier die Links:
MapWheel: Selbst gemacht

Wie weit ist es von der Ankerstraße in Halle zu diversen POIs auf dieser Welt? Mit MapWheel kannst Du Dir jetzt selbst ein solches kreieren, drucken und für Geld aus Holz oder Stahl anfertigen lassen. Also wer noch ein Geschenk braucht für GeoNerds oder normale Menschen … siehe MapWheel.com
Ergänzung: Mir scheinen auf den ersten Blick allerdings manche Richtungen nicht wirklich plausibel, so sollte doch von Halle die Habour Bridge in Sidney südlicher als der Mt. Everest liegen? Siehe Kommentare.
Ergänzung 2: Doch, es stimmt man muss es sich wirklich auf die 3D-Kugel projezieren (z. B. mit Google Earth). Also alles OK. 😉

Griechenland: Kataster fehlt

„Das erworbene Grundstück liegt zwischen dem von Dimitris Raptis und Janis Makridis“, „Das Grundstück erstreckt sich vom Olivenbaum an der Kirche bis zum Hügel“.
Ehrlich gesagt, ich wollte es erst gar nicht glauben, aber es scheint ja nun mal so zu sein, Griechenland hat kein gültiges Kataster. Und wie werden dann:
- Gebühren und Steuern erhoben – geschätzt oder gar nicht?
- die Grundlage für Subventionen ermittelt – geschätzt oder gar nicht?
- Nachbarschaftstreitigkeiten geklärt – Handschlag, Ouzo oder Gericht (auf welche Grundlage denn?) gar nicht?
- Flächennutzungsplan, Bebauungsplan, Baugenehmigungsverfahren realisiert?
- Gutachten erstellt, Verkaufspreise ermittelt?
- Staatseigentum ausgewiesen? Was kann er verpachten, welche Erlöse kann er erzielen?
- Beleihungen organisiert?
- …
Es gibt also viel zu tun für unsere Geo-Branche, der Bedarf und das Potenzial sind in jedem Fall vorhanden. Problematisch ist wohl die Bezahlung der Dienstleistung?
Sehr aufschlußreich der Cicero-Artikel: http://www.cicero.de/weltbuehne/auf-der-suche-nach-dem-katasteramt/52211
Und noch mehr zum Thema: https://www.google.de/webhp?#q=griechenland%20kataster
Statistik: 100 Jahre Erdbeben

Quelle: http://geovisualist.com/2015/06/22/visualizing-100-years-of-earthquakes/
Eine interessante Animation und aussagekräftige Heatmap zur räumlichen und zeitlichen Verteilung von Erdbeben weltweit findet Ihr unter: http://geovisualist.com/2015/06/22/visualizing-100-years-of-earthquakes/
Besonders interessant auch Karte 3 mit den Erdbebentiefen!