Die #geoObserverTools [1] haben wieder Zuwachs bekommen. Das neue Plugin „Layer Multiply Toggle“ [2], [4] dient dem schnellen Umschalten des Mischmodus für alle oder ausgewählte Ebenen und Gruppen auf „Multiplizieren“. Die Funktion dient dazu, sich überdeckende Themen mit einem Klick über alle oder aktivierte Layer sichtbar zu machen und mit erneutem Klick den Ursprungszustand wieder herzustellen. Es ergänzt somit die Funktionalitäten des Plugins „Set Layer Transparency“ [3]. Details findet Ihr unter [4].
Screenshot 1: Ohne eingeschalteten Mischmodus „Multiplikation“ – die graue Basemap.de überdeckt alle anderen LayerScreenshot 2: Mit dem eingeschalteten Mischmodus „Multiplikation“ – alle anderen Layer werden sichtbar, nun geht keine Information mehr verloren
Screenshot 1: Kurz vor Eröffnung des 17. Geofachtages, das Audimax ist schon voll 🙂
Der 17. Geofachtag 2026 des netzwerk | GIS Sachsen-Anhalt e. V. war ein voller Erfolg. Angezogen von einer der aktuellsten IT-Herausforderungen, auch in der Geowelt, nämlich KI-Künstliche Intelligenz trafen sich mehr als 200 Teilnehmer in Dessau. Noch nie habe ich das Audimax dort so voll gesehen. Ein großes Dankeschön an alle Organisatoren, Mitwirkenden und Besucher!
Auf den Seiten des Netzwerkes [1] könnt Ihr die Fotos vom Geofachtag besichtigen, als Erinnerung oder als ein bisschen nachträgliche „Teilnahme“. An gleicher Stelle werden demnächst auch die Folien der Vorträge online verfügbar sein.
Bis es soweit ist, stelle ich hier meinen Vortrag „QGIS-Plugin-Programmierung mit KI. Ein Erfahrungsbericht.“ [2] hier schon mal direkt zur Verfügung. Meine Message: Auch ohne Kenntnis einer Programmiersprache und auch ohne KI-Experte zu sein lohnt es sich, KI genau dort auszuprobieren. Für mich hieß das im konkreten Fall: Ich bin weder Python-Programmierer noch KI-Spezialist und trotzdem habe ich mittels KI bis heute fünf* produktive QGIS-Plugins erstellt, die durchaus gedownloaded und genutzt werden. Also Leute, …
Einfach machen, neugierig sein & kritisch bleiben, MUT zur KI 😉
Screenshot: Geschafft, zufällig die 40000 erwischt.
Yippie! Am Freitag, mitten in der Mittagspause, war es soweit, ich konnte mich über den 40000. Download des QGIS-Plugins „GeoBasis_Loader“ (GBL) [1] freuen. Wieder so ein Meilenstein. Derzeit stehen 771 freie Themen [2] zur Verfügung, die Version 1.4.2 ist die Aktuelle. Zur Zeit wird in Vorbereitung auf QGIS 4 an der Umstellung von Qt5 auf Qt6 gearbeitet. Nach dieser Umstellung sind einige Neuerungen geplant, Ihr dürft gespannt sein (kleiner Ideen-Spoiler: Privat-Katalog für nicht öffentliche Dienste, Favoriten, …). Weitere Plugins findet ihr unter „Meine QGIS-Plugins, die #geoObserverTools“ [3]. Und wenn Ihr das Projekt „GeoBasis_Loader“, den #geoObserver und die #geoObserverTools unterstützen wollt, dann werdet einfach #geoObserver Supporter [4].
Das kennt man ja, man braucht ganz schnell mal eine Höhenangabe für eine bestimmten Standort. Nun kann man sein GIS anschmeißen, irgendwo die URL für die SRTM-Daten suchen und hoffentlich finden, dann die Daten vom gewünschten Standort suchen und runterladen, ins GIS einbinden, messen … und „schon“ hat man die gesuchte Höhe. Zeit je nach Übung 3 … 30 Minuten. Einfacher geht’s z. B. mit dem Elevation Finder auf vividmaps.com [1]. Einfach die Koordinate eingeben (Lat/lon in Dezimalgrad oder Grad/Minute/Sekunde) oder direkt in der Karte zum gesuchten Standort bewegen und Klick und sofort ist die Höge in [m[ oder [ft] ermittelt.
Ich habe es mal in Halle (Saale) getestet und dabei eine Abweichung von ca. 4 m festgestellt, das mag wohl an den a) den vermutlich genutzten SRTM-Daten mit 30m-Raster und als DEM mit der obersten Höhe, wie Dach oder Vegetation und b) ggf. auch zusätzlich an unterschiedlichen Höhensystemen (Halle nutzt DHHN2016 / Status 170) liegen. Eure Anmerkungen dazu gern in den Kommentaren …
Hier meine Ergebnisse:
Screenshot 1: Messung mit dem Elevation Finder =105 m (Bildquelle [1])Screenshot 2: Ablesung in der Digitalen Stadtgrundkarte der Stadt Halle (Saale) im KomGIS+ = 101,32 m
Heute findet der 17. Geofachtag das netzwerk | GIS Sachsen-Anhalt e. V. in Dessau statt, voll mit Themen zu Geo & KI. Ich bin auch dabei und darf einen Vortrag „QGIS-Plugin-Programmierung mit KI. Ein Erfahrungsbericht.“ halten, ich freu mich! Übrigens: Ich bin KEIN Python- und QT-Programmierer und KEIN KI-Spezialist 😉 Und vielleicht sieht man sich in Dessau? Für alle, die nicht dabei sein können, die Vorträge gibt es wie immer dann auf den netzwerk | GIS-Seiten [1].
Über Namenskarten hatte ich hier schon des Öfteren im Zusammenhang mit dem „Meierloch“ [1] berichtet. Nun bin zufällig ich auf einen Artikel „Wie oft gibt es meinen Nachnamen in Deutschland? 4 Karten zeigen es“ im Focus [2] gestoßen. Natürlich habe ich die vier angekündigten Karten getestet, was lag näher als „Elstermann“ 😉 Hier meine Ergebnisse:
Übrigens: „0.0008% der Deutschen heißen Elstermann. Am häufigsten ist der Nachname Elstermann in Sachsen-Anhalt.“ [5]
Screenshot 1: Suche nach „Elstermann“ mitGeogen v4 (Bildquelle [3])Screenshot 2: Suche nach „Elstermann“ mit der Namensverbreitungskarte (Bildquelle [4])Screenshot 3: Suche nach „Elstermann“ mit NAMENSKARTE.com (Bildquelle [5])Screenshot 4: Suche nach „Elstermann“ mit namenforschung.net(Bildquelle [6])
Mit dem osm-mapper-globe [1] hat Martijn van Exel ein Visualisierungs-Tool entwickelt, mit dem Ihr Euch alle OpenStreetMap-Bearbeitungen in Echtzeit auf einem interaktiven Globus darstellen lassen könnt. Coole Datenvisualisierung, Danke Martin! Der Code dazu ist auf Codeberg [2] einzusehen und unter der ISC-Lizenz [3] verfügbar. Gefunden in der Wochennotiz 812 auf weeklyOSM [5],
Abbildung: Aktueller ALKIS-WMS und „Pirna 1888 Beiblatt zum Nachweis einer Katastervermessung und Abmarkung“ (Bildquelle [1])
Ein interessanter Veranstaltungshinweis kommt von der Dresdner Regionalgruppe der DGfK. Am 17. März 2026, 17:00 Uhr findet in TU Dresden, HÜL/W139, Helmholtzstraße 10 01069 Dresden ein Vortrag zum Thema „Geschichte des Liegenschaftskatasters – heute noch aktuell?“ [2] statt. Referentin ist Birgit Buder vom GeoSN. Gern gebe ich die Information hier weiter:
„Wir leben im Hier und Jetzt. Macht es da wirklich noch Sinn, sich mit der Geschichte des Liegenschaftskatasters insbesondere im Kontext der Durchführung von Katastervermessungen auseinanderzusetzen? Zur Beantwortung der Frage werden die verschiedenen Epochen, angefangen vom Sächsischen Grundsteuerkataster bis hin zum heutigen Freistaat Sachsen, betrachtet. Dabei geht es u. a. um Besonderheiten und Zeichenvorschriften, die zum jeweiligen Zeitpunkt galten.“ [2]
Und wer zum Vortrag nicht vor Ort sein kann, hat alternativ die Möglichkeit, den Vortrag via Zoom [3] zu genießen, Meeting-ID: 637 7403 7317 Kenncode: nLR&&DS3.
Gestern war es soweit, die 750er Marke wurde geknackt. Seit der letzen GBL-Meldung [1] sind weitere 50 neue Themen in den Katalog 1 „Deutschland“ und 8 „Historisch“ des QGIS-Plugins „GeoBasis_Loader“ (GBL) [2] hinzu gekommen. Dabei handelt es sich um Flure, Gemarkungen und Verwaltungsgrenzen für die Bundesländer HE, NI und SN, nichtaktuelle Luftbilder aus BY sowie historische Karten aus RP. Damit stehen mit Stand heute 771 Themen im GeoBasis_Loader zur Verfügung. Den aktuellen Stand findet Ihr übrigens immer live im Status [3]. Danke für die Zuarbeiten von Sylvia Welschof, Michael Grün und Thomas Wölk! 🙂