Vor der Quelle bis zur Mündung: Flussdiagramme

Flussdiagramme oder FlowCharts kennt Ihr ganz sicher alle. Sie dienen der Darstellung von Abläufen, Prozessen oder Systemen, sollen das Wesentliche darstellen, abstrahieren und die Zusammenhänge auf einen Blick verständlich machen. Letztlich sind sie ein gut strukturiertes Modell, ein aufs Wesentliche reduziertes Abbild der Wirklichkeit. Und selbstverständlich kann man damit auch die natürliche Verläufe von Wasserflüssen abstrahiert visualisieren, wenn man sich auf andere Dinge als die tatsächliche Geometrie mit ihre Richtung fokussieren will. So z. B. Kilometrierung, Brücken, Schleusen, Kosten, Abzweige, …
Flussdiagram.me [1] von Ogmios [2] hat sich genau mit dieser Problematik beschäftigt, Das Ergebnis ist eine interaktive App, übrigens via Vibe-Coding entwickelt. Die Daten stammen OpenStreetMap und Wikidata.
Ich habe die Anwendung mal auf bekanntem Terrain getestet, an unserer Saale, insbesondere dem Halleschen Teil [3], perfekt!

Screenshot: Flussdiagram.me [1] am Halleschen Teil [3] der Saale (Bildquelle [3])

Der Tipp kam übrigens von der Wochennotiz845 [4] und Mastodon [5].

[1] … https://flussdiagram.me/
[2] … https://www.openstreetmap.org/user/Ogmios
[3] … https://flussdiagram.me/#wikidata=Q1678
[4] … https://weeklyosm.eu/de/archives/0845/
[5] … https://en.osm.town/@Ogmios/117356015695806199

Auch 2026: #30DayMapChallenge

Bildquelle [1]

Auch in diesem Jahr ruft Topi Tjukanov (@tjukanov) zur #30DayMapChallenge [1] auf. Jeden einzelnen Tag im November ein neues Karten-Thema, Start ist der 01.11.2026. Ich gebe den Aufruf hier gern weiter und los Leute, mitmachen. Erweitert Euern und unseren „Map-Horizont“!

hier die Original-Tweet [2]:

[1] … https://30daymapchallenge.com/
[2] … https://x.com/tjukanov/status/2105750774248513759

FOSSGIS 2027: Call for Participation

Bildquelle [1]

Die FOSSGIS-Konferenz ist im D-A-CH-Raum die führende Konferenz für Freie und Open Source Software für Geoinformationssysteme sowie für die Themen Open Data und OpenStreetMap. Gestern wurde für die vom 09.–13. März 2027 im audiMAX Heidelberg [1] stattfindende FOSSGIS 2027 [2] der „Call for Participation“ [3], [4] eröffnet*. Gern gebe ich hier die Aufforderung weiter. Bitte beachten: Am 01. November 2026 23:59 Uhr [5] ist Einreichungsschluss. Übrigens, ich habe schon eine Idee 😉.

Erinnerungstermin für den Einreichungsschluss 01. November 2026 23:59 Uhr.

[1] … https://www.openstreetmap.org/#map=18/49.417116/8.671989
[2] … https://fossgis-konferenz.de/2027/
[3] … https://fossgis-konferenz.de/2027/callforpapers/
[4] … https://pretalx.com/fossgis2027/cfp
[5] … https://geoobserver.de/download/FOSSGIS2027_Einreichungsschluss_CFP.ics

Züge live: „Wo ist mein Zug?“

Screenshot 1: Die „Wo ist mein Zug?“-Live Karte mit Identifikation eines Zuges (Bildquelle [3])

Über die Echtzeit-Karte mit Zugverbindungen hatte ich bereits im Juni 2026 mit dem Zugradar [1] berichtet. Nun bin ich via X (vormals Twitter) [2] wieder auf eine interaktive Karte mit Live-Daten zu Zügen aufmerksam geworden. „Wo ist mein Zug? Dein Zug live auf der Karte“ [3] von Shashank Tripathi. Bemerkenswert: Das Ganze ist wesentlich mehr als „nur“ die Live-Karte. Neben der Karte findet Ihr auch eine Verbindungssuche, die Verspätungs-Rangliste, diverse Delay Geschichten und könnt auch ggf. eine Entschädigung beantragen.

Screenshot 2: Die Rangliste [4] offenbart es, Deutschland ist führend bei den Verspätungen, also Letzter in punkto Pünktlichkeit 🙁

Hier der Original-Tweet [2]

[1] … https://geoobserver.de/2026/06/23/zugradar-von-geops-oepnv-in-echzeit/
[2] … https://x.com/berttemme/status/2105208609978061257
[3] … https://delaybahn.com/wo-ist-mein-zug
[4] … https://delaybahn.com/rangliste

GeoBasis_Loader: 26 neue Themen verfügbar

Im QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ [1] sind seit der letzten Meldung 26 neue Themen hinzu gekommen, z. B. Digitale Verwaltungsgrenzen für Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern, Chronologen für Schleswig-Holstein und Landcover/Landuse-Daten. Damit sind jetzt 901 Themen verfügbar, die aktuellen Änderungen findet Ihr wie immer unter Meldungen & Störungen [2] und Status [3]. 

[1] … https://geobasisloader.de/
[2] … https://geoobserver.de/gbl-aktuelle-meldungen-stoerungen/
[3] … https://geoobserver.de/qgis-plugin-geobasis-loader/#jsonstatus

geoObserverTools-Plugin: Der Installer

Screenshot 1: Liste der gefundenen Plugins „geoObserverTools“ und Abfrage, ob die Fehlenden installiert werden sollten

Das geoObserverTools-Plugin [1] bietet keine eigenen speziellen GIS-Funktionen. Es dient vielmehr als Installer für die Sammlung meiner Plugins, den „geoObserverTools“ [2]. Beim Start prüft der Installer, welche Plugins der geoObserverTools im offiziellen QGIS Plugin Repository verfügbar sind und welche davon bereits in Deinem QGIS installiert sind. Wenn der Installer feststellt, dass noch Plugins fehlen, wird der Nutzer gefragt, ob er diese installieren möchte. Dabei kann für jedes einzelne Plugin entschieden werden, ob es installiert oder übersprungen werden soll. Für alle ausgewählten Plugins startet anschließend automatisch die Installation.

Screenshot 2: Erledigt – die beiden in Screenshot 1 zur Installation markierten Plugins wurden erfolgreich hinzugefügt

[1] … https://plugins.qgis.org/plugins/geoObserverTools/
[2] … https://plugins.qgis.org/plugins/user/geoobserver/admin?sort=downloads&order=desc

Wunderbare Farbpaletten auch für QGIS

Über die Generierung von Farbpaletten habe ich hier schon des öfteren geschrieben [1], nun hat mir X (ehemals Twitter) [2] einen coolen Tipp gegeben: Phosphor [3] von Joshua Stevens. Hier könnt Ihr nach Belieben Eure Farbpalette erstellen und anpassen. Schaut Euch die Optionen an, kein Wunsch bleibt offen, jedenfalls nicht bei mir. Ich habe Phosphor am Wochenende getestet und meine generierte Farbpalette „Phosphor #1b2a49–#2dfb3b“ [4] auch gleich mal in QGIS eingebunden. Hier mein Kochbuch:

Screenshot 1: Schritt 1 – Erstellen der Farbpalette im Phosphor [3]
  1. Erstellen der Farbpalette im Phosphor [3]
  2. Exportieren der Farbpalette als QGIS-XML-Datei
  3. QGIS öffnen
  4. Einstellungen → Stilverwaltung… wählen
  5. Farbverläufe wählen (links)
  6. Unten auf Importieren… klicken und .xml-Datei auswählen
  7. Der Farbverlauf „Phosphor #1b2a49–#2dfb3b“ erscheint in der Liste
  8. Öffnen der Eigenschaften des Rasterlayers:
    Rechtsklick auf Raster → Eigenschaften → Symbologie
  9. Render-Typ: Einkanal-Pseudofarbe (Singleband pseudocolor) auswählen
  10. Bei Farbverlauf sollte nun der importierter Verlauf auswählbar sein.
  11. Verlauf auswählen und auf Anwenden bzw. OK klicken.
Screenshot 2: Schritt 2 – Exportieren der Farbpalette als QGIS-XML-Datei
Screenshot 3: Schritt 4-6 – Importieren der .xml-Datei
Screenshot 4: Schritt 8-11 – Meinem Thema – DGM in gebiet von Halle (Saale) meinen Farbverlauf Phosphor #1b2a49–#2dfb3b zuweisen

Hier der Original-Tweet [2]:

[1] … https://geoobserver.de/?s=palette&submit=Suchen
[2] … https://x.com/jscarto/status/2103637164601012438
[3] … https://www.joshuastevens.net/phosphor/
[4] … https://geoobserver.de/download/Phosphor%201b2a49%E2%80%932dfb3b.xml

QGIS-Tipp: Neues Plugin „Ribbon Toolbar“

Animation: Standardmenüs –> Ribbon Toolbar –> Standardmenüs

Eine Ribbon Toolbar (auch Menüband oder Multifunktionsleiste genannt) ist ein grafisches Bedienkonzept am oberen Rand von Anwendungsprogrammen, das herkömmliche Menüs und Symbolleisten in einer registerkartenbasierten Oberfläche zusammenfasst. Ihr kennt es ganz sicher aus den Office-Paketen. Dank des Neuen Plugins “Ribbon Toolbar” [1] stehen Euch nun solche Menü- und Symbolleisten auch in QGIS zur Verfügung. Momenta ist das Plugin noch im Status „Experimentell“, ich bin sicher, da kommet noch was. Also bitte testen und Feedback geben. Den Quelltext und die Beschreibung findet Ihr auf GitHub [2], [3].
Danke an Eithan Weiss Schonberg und Anita Graser!

Screenshot: Die Ribbon Toolbar in Aktion

[1] … https://plugins.qgis.org/plugins/ribbon_toolbar/
[2] … https://github.com/anitagraser/qgis-tabbed-ui
[3] … https://github.com/eithanwes/ribbon_toolbar

PostgreSQL: Nicht nur eine Datenbank?!

Screenshot: Beitrag „PostgreSQL als vollständige Backend-Lösung: Warum eine Datenbank alle Tools ersetzen kann“ (Bildquelle [1])

PostgreSQL wird von den meisten „nur“ als relationales Datenbank-System wahrgenommen, immerhin als die leistungsfähigste Open-Source-Datenbank. Dass man mit PostgreSQL aber auch jede Menge zusätzlicher Dinge machen kann und dann eine ansehnliche Anzahl von Extra-Tools sparen kann, zeigt der Beitrag „PostgreSQL als vollständige Backend-Lösung: Warum eine Datenbank alle Tools ersetzen kann“ [1] von Martinsfeld. Genannt werden da beispielsweise ersetzbare Toosl Redis, Elasticsearch, Cron Jobs, Auth0/Firebase Auth, Pinecone/Vector-DBs, MongoDB, Google Analytics, GraphQL Server und Job Queues. Aus meiner Sicht hochinteressanter Stoff, einfach mal Lesen oder Hören, Staunen und dann … Machen 😉

[1] … https://www.martinsfeld.de/blog/postgresql-backend-loesung-eine-datenbank-alle-tools/

Neues Plugin: QR Code Generator für QGIS

Banner: Mein Test mit dem QR-Code-Generator für QGIS mit eine Code für den FNP in Halle (Saale)

Für die QR-Code-Erstellung findet man eine ganze Reihe von Tools im Internet. Mit dem neuen QR Code Generator für QGIS [1] kann man jedoch ohne das QGIS zu verlassen QR-Codes und gängige lineare Barcodes generieren, speichern und als bearbeitbare Bildelemente in das QGIS-Drucklayout einfügen. Einfacher geht es nicht. Den Code findet man auf GitHub [2], ebenso die Dokumentation [3].

Unterstützte Codes [3]:

  • QR-Code
  • Code 128 und Code 39
  • EAN-13 und EAN-8
  • UPC-A
  • GS1-128
  • ITF

Merkmale [3]:

  • Akzeptiert Links, Text, Produktnummern und andere unterstützte Werte.
  • Wählbare Vorder- und Hintergrundfarben, einschließlich Transparenz.
  • Konfigurierbare Ausgabebreite, QR-Fehlerkorrektur und Größe der Ruhezone.
  • Live-Vorschau und Kopieren in die Zwischenablage.
  • Export als hochauflösende PNG-Datei.
  • Direkte QGIS-Drucklayoutintegration.
  • Fügt QR-Codes/Barcodes zu den Menüs und Symbolleisten des Öffnens hinzu .
  • Speichert Layout-Assets nach Möglichkeit neben dem Projekt.
  • Eigenständige Version mit beiliegenden QR- und Barcode-Encodern.
  • Unterstützt QGIS 3.22 bis QGIS 4.x und Qt5/Qt6.
Screenshot 1: QR-Code-Generierung mit der URL für die FNP-Webseite [4] in Halle (Saale)
Screenshot 2: Übernahme des QR-Codes ins Layout mit einem Klick

[1] … https://plugins.qgis.org/plugins/qr_code_generator/
[2] … https://github.com/Heed725/QR-Code-Generator-Qgis-Plugin
[3] … https://github.com/Heed725/QR-Code-Generator-Qgis-Plugin/blob/main/qr_code_generator/README.md
[4] … https://halle.de/leben-in-halle/stadtentwicklung/bauleitplanung/flaechennutzungsplan