STRAVA – hochinteressant

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Die einschlägigen Apps auf dem Smartphone wie Runtastic, Nike, Runmeter und Sportstracker, … kennen wahrscheinlich die meisten. Aus Datensicht sehr interessant scheint mir nach dem Tipp eines Fachkollegen aus dem  netzwerk|GIS die STRAVA-Anwendung. Hier werden permanent GPS-Daten erfasst (hoffentlich datenschutzkonform) und zur Verbesserung der Datenqualität genutzt. Meine Renner:

Datenschutz & Luftbilder


Bildquelle: Luftbild-Fotografie: Marcus-Andreas Mohr

Immer wieder ein großes Thema, was ist erlaubt, was nicht und wo und ab wann gibt es Datenschutzbedenkliches? Hier ein aktueller Beitrag aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 20.10.2014: „Darf Amt Luftbilder von privaten Grundstücken machen?“

Mehr Infos zum Thema:

Der geoObserver hält sich momentan an die IMAGI-Empfehlungen:

„Im Hinblick auf die nur geringe Wahrscheinlichkeit und Intensität von möglichen Persönlichkeitsverletzungen ist nach der Kontrollpraxis des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in der Regel davon auszugehen, dass das öffentliche Interesse überwiegt bei Daten, die eine der folgenden Auflösungsschwellen
erfüllen:

1. Karten mit einem Maßstab kleiner als 1 : 5 000;
2. Satelliten- oder Luftbildinformationen mit einer Bodenauflösung von 20 cm oder größer pro Bildpunkt;

3. Eine gerasterte Fläche auf 100 m x 100 m oder größer; oder
4. Mindestens auf vier Haushalte aggregierte Informationen“

GoogleMaps vs. Papierkarte?

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Bildquelle: Florentine / pixelio.de

Ein kurzweiliger Bericht, auch wir sollten uns mal wieder um die gute alte Papierkarte kümmern – einfach mal NAVI und SMARTPHONE deaktivieren und einen gedruckten Stadtplan nutzen. Neun Erfahrungen, die die Autorin auf einer Tour durch London mit Stadtplan gemacht hat:

  1. Manchmal ist es einfach schön, zu wandern
  2. Ich verlor mein London-Know-how, fühlte mich wie ein Tourist
  3. Ich sah mehr
  4. Ich wurde kreativer
  5. Ich ging langsamer
  6. Ich habe mehr Freunde
  7. Ich wurde wahrscheinlich weniger überfallen
  8. Ich war weniger abgelenkt
  9. Das Vereinigte Königreich ist voll von nützlichen Zeichen

Hat schon was von Entschleunigung, probiert’s einfach aus, ob Ihr die gleichen Erfahrungen macht. Klappt auch außerhalb von London, da bin ich sicher!  😉

Low-Tech: Kamel für GoogleStreetView

„Für diese Camel gehe ich Kamel meilenweit.“ oder so ähnlich hieß es früher. Nun aber ist das Kamel erstmalig als wüstenkompatibles  „Erfassungsfahrzeug“ für GoogleStreeView eingesetzt worden. Na dann, zurück zur Natur!

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=4pVCToDTbT4]Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=4pVCToDTbT4

Beiträge:

netzwerk|GIS: Förderpreis 2015

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Netzwerk | GIS Sachsen-Anhalt verleiht im Rahmen des Geofachtages Sachsen-Anhalt 2015 zwei Förderpreise (Kategorie I: beste Entwicklungsarbeit, Kategorie II: beste Anwendungsarbeit) für die besten studentischen Abschlussarbeiten des jeweiligen Vorjahres. Die Förderpreisträger werden jeweils mit einer Urkunde und einem Geldpreis in Höhe von 500 € geehrt und präsentieren ihre Abschlussarbeiten im Rahmen des Geofachtags am 18.02.2015 in Halle (Saale). …

Die komplette Auslobung kann als PDF-Datei „foerderpreis_ngis_2015_v01b.pdf“ herunter geladen werden.

Datengrenze

Wer heutzutage bundesweite Daten aggregiert und in geeigneter Signatur darstellt, wird schnell bemerken, dass auch nach 25 Jahren noch immer nicht zusammen gewachsen ist, was zusammen gehört. Hier ein Beispiel aus folgendem Tweet: https://twitter.com/zeitonline/status/517244761456263168
datengrenze1Komplettes Video: http://vine.co/v/OmiWKHLTLHd/card

Weitere interessante OstWestGeoDaten: http://derostenlebt.tumblr.com/

GRACE und GOCE und die Erdschwereanomalie

Wäre die Erde ein regelmäßiger Körper (ein Kugel oder eine Scheibe, wie auch schon mal vermutet wurde), wäre alles kein Problem mit der Schwerkraft, die wäre dann einfach zu berechnen. Punkt.
So schön regelmäßig ist die Erde aber nicht, wir wissen, sie ist eher eine rotierende und schwankende Kartoffel. Also wird’s auch mit der Schwerkraft viel komplizierter. Und wie man diese nun ermittelt, ist im Artikel: Measuring Small Variations in the Earth’s Gravity beschrieben.

Quelle: http://www.gislounge.com/measuring-small-variations-earths-gravity/