Screenshot: So ungefähr wird die Sonnenfinsternis in Halle (Saale) am 12.08.2026 zu beobachten sein (Bildquelle [1])
Am 12.08.2026 wird die nächste Sonnenfinsternis erwartet und über eclipsemap [1] könnt Ihr ermitteln, an welchem Standort sie wann, wie lange und mit welcher Abdeckung zu beobachten ist. In [1] heißt es unter „Hinweise ⚠ vor Gebrauch der Karte lesen“:
„Die Karte beruht auf einem digitalen Geländemodell (~90 m) und kann Fehler von einigen hundert Metern und einigen Minuten enthalten. Prüfe den gewählten Punkt immer vorab vor Ort: Bäume, Vegetation und Gebäude, die im Modell fehlen, können die Sonne verdecken. Schaue nie in die Sonne, auch nicht verfinstert, ohne zertifizierte Finsternisbrille nach ISO 12312-2 (keine Sonnenbrille, keine improvisierten Filter). Die Daten werden ohne jede Gewähr bereitgestellt: jede Haftung für unsachgemäße Nutzung oder Schäden aus der Verwendung dieser Informationen wird abgelehnt.“ [1]
Was, schon wieder ein Jubiläum? Ja, und sogar doppelt: Heute ist es soweit, der 3000. #geoObserver-Beitrag und 14 Jahre #geoObserver sind erreicht und ich feiere das gern mit Euch zusammen und mit einem Gastbeitrag von Torsten Wolff vom netzwerk | GIS Sachsen-Anhalt. Danke Torsten!
Der geoObserver erreicht am 25. Juni einen echten Meilenstein: Er feiert seinen 3.000. Blogbeitrag und seinen 14. Geburtstag!
Hinter diesen stolzen Zahlen stecken nicht nur unzählige Artikel, sondern vor allem Leidenschaft, Geduld und eine Portion Hartnäckigkeit – denn wer hätte gedacht, dass aus einem kleinen Blog mal ein Leuchtturm der Geo-Community wird?
Open Data: Daten, die nicht im Schrank verstauben
Der geoObserver steht für die einfache Idee: „Daten gehören dorthin, wo sie gebraucht werden – und nicht in irgendwelche digitalen Schubladen!“ Denn nichts ist frustrierender, als wenn wertvolle Daten irgendwo vor sich hin schlummern, während andere verzweifelt nach Lösungen suchen.
Die Grundüberzeugung und der Antrieb sind: „Wenn irgendwie möglich und erlaubt, stelle Deine Daten möglichst Vielen zur Verfügung! Je mehr Menschen auf Deine Daten blicken, desto wichtiger werden diese, desto schneller werden sie zu Synergien führen, desto schneller werden Fehler erkannt und gefixt, desto wichtiger und anerkannter wird damit auch Deine Arbeit.“
Open Source: Gemeinsam statt einsam
Ohne Open Source gäbe es die moderne Geo- und Internet-Welt nicht. Der geoObserver setzt sich aktiv für freie Software ein – und das nicht nur mit Worten, sondern mit Taten! Ein Highlight ist der GeoBasis_Loader, ein QGIS-Plug-in, das amtliche Geobasisdaten endlich alltagstauglich macht.
Warum? Weil:
■ Technologie gemeinsam besser wird – und nicht nur in den Händen einiger weniger. ■ Keiner muss das Rad neu erfinden – warum nicht einfach die Arbeit anderer nutzen und verbessern? ■ Gemeinschaftsgefühl wichtiger ist als einsames Grübeln.
Open Source ist wie ein Gemeinschaftsprojekt: Alle dürfen mitgestalten und profitieren – aber damit die Infrastruktur nicht zusammenbricht, braucht es Investitionen in Form von Spenden, Sponsoring oder kommerziellen Partnerschaften. Denn auch die beste Open-Source-Software ist nur so stark wie ihr Funding.
■ Einfachheit pur: Kein technisches Kopfzerbrechen, nur Daten, die sofort nutzbar sind. ■ Zeit sparen: Automatisierung übernimmt die langweiligen Aufgaben – mehr Zeit für die wichtigen Dinge! ■ Gemeinschaftsgefühl: Jede:r kann mitmachen, Ideen einbringen und von anderen profitieren.
Und das Beste? Es funktioniert!
Die Community: Der Turbo für Open Data und Open Source
Hinter dem geoObserver steht eine lebendige Community, die den Blog erst so richtig groß macht. Jede:r, die:
■ Kommentare schreibt, ■ Feedback gibt oder ■ selbst Beiträge verfasst,
trägt dazu bei, dass Open Data und Open Source keine leeren Floskeln bleiben, sondern gelebte Praxis werden. Der geoObserver ist damit mehr als ein Blog – er ist ein Treffpunkt für Macher:innen, Tüftler:innen und Geo-Enthusiast:innen, die die Welt ein bisschen besser machen wollen.
Ein herzliches Dankeschön
An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Mike und alle Unterstützer:innen! Ohne euch wäre der geoObserver nur ein weiterer Blog im Nirgendwo. Stattdessen ist er heute ein echter Leuchtturm – und das ist vor allem eurem Engagement zu verdanken.
Fazit: In 14 Jahren 3.000 Beiträge – ein Meilenstein und der Auftakt zu neuen Abenteuern!
3.000 Blogbeiträge sind mehr als eine Zahl – sie sind der Beweis dafür, dass Leidenschaft, Gemeinschaft und ein bisschen Humor die Geo-Welt verändern können. Der geoObserver zeigt:
■ Daten gehören in die Hände derer, die sie brauchen. ■ Technologie wird besser, wenn sie gemeinsam gestaltet wird. ■ Kritik ist gut, Lösungen sind besser.
Herzlichen Glückwunsch zum 3.000. Beitrag und zum 14. Geburtstag!
Dieser Meilenstein markiert nicht nur die Vergangenheit, sondern auch den Auftakt für spannende neue Themen – zum Beispiel: Meilensteine. Wer mehr darüber erfahren möchte, sollte unbedingt einen der nächsten Blogbeiträge zum Thema „Von sandigen Römerpfaden zu kursächsischen Postmeilensäulen: Meilensteine, die Geschichte schreiben“ nicht verpassen!
Möge der geoObserver noch viele weitere Meilensteine erreichen und die Geo-Community noch lange von dieser wertvollen Ressource profitieren!
Am 7. Mai 2026 fand das Webinar „Geobasisdaten & Kartenerstellung“ [1] der Firma NTI zusammen mit dem #geoObserver statt. Seit einigen Tagen ist die Webinar-Aufzeichnung auf Youtube [2] online. Wer also nicht mit den mehr als 180 Teilnehmern live dabei sein konnte, kann sich ggf. noch einmal via diesem Mitschnitt informieren.
Neben der aktuellen Version v2.0.0 des GeoBasis_Loaders [3] stellte ich auch erstmalig neue und geplante Funktionen für v2.1 und 2.2 als Prototyp vor. Im zweiten Teil zeigte NTI-Fachkollege Jakob Wilhelm, wie im QGIS mit den wunderbaren freien und nun auch via GeoBasis_Loader einfach geladenen Daten eine Karte erstellt werden kann.
Video: QGIS- & GeoBasis_Loader-Webinar – Der Mitschnitt
Letzte Erinnerung! Heute, 10:00 Uhr findet das Webinar „Geobasisdaten & Kartenerstellung“[1] der Firma NTI zusammen mit dem #geoObserver statt. Dort zeige ich im ersten Teil das QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ [2] in Funktion. Außerdem werde ich auch einige neue und geplante Funktionen als Prototyp vorstellen. Im zweiten Teil zeigt ein NTI-Fachkollege, wie im QGIS mit den wunderbaren freien und nun auch via GeoBasis_Loader einfach geladenen Daten eine Karte erstellt werden kann. Das Webinar ist kostenlos, eine Anmeldung ist auch heute noch unter [1] ist möglich.
Also heute: 7. Mai 2026, 10:00 Uhr – 11:00 Uhr
In meinem Teil dürft Ihr Euch konkret auf folgende Informationen zum GeoBasis_Loader in der aktuellen Version freuen:
Vorführung ausgewählter typischer Funktionen
Zweck und Anspruch
Historie und Team
Kataloge und Datenhaltung
Nutzungsbedingungen
Status, Meldungen, FAQs und Videos auf der Webseite geobasisloader.de [2]
Newsletter, Sponsoring und Möglichkeiten zur Mitwirkung
Ausblick und quasi „Weltpremiere“ 😉 Vorschau auf den Prototypen für v2.2
Installation
Screenshot: Vorschau auf den Prototypen für v2.2 mit Panel für Kataloge, Favoriten, Presets und Einstellungen
Heute mal wieder ein Veranstaltungstipp, diesmal quasi in eigener Sache: Zusammen mit der Firma NTI führen wir ein Webinar „Geobasisdaten & Kartenerstellung“[1] durch. Dort zeige ich im ersten Teil das QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ [2] in Funktion. Außerdem werde ich auch einige neue und geplante Funktionen als Prototyp vorstellen. Im zweiten Teil zeigt ein NTI-Fachkollege, wie im QGIS mit den wunderbaren freien und nun via GeoBasis_Loader einfach geladenen Daten eine Karte erstellt werden kann. Das Webinar ist kostenlos, eine Anmeldung unter [1] ist erforderlich.
Ich starte in diese Woche mit einen GROSSEN DANKSCHÖN! Danke an die FOSSGIS 2026, vor allem die Organisatoren, die Mitwirkenden, die Helfer, die Leute vom CCC, die Sponsoren und die Teilnehmer. Wieder eine großartige Veranstaltung im Umfeld offener (Geo)-Software und offener Daten! Wieder ganz großes Geo-Kino, Danke!
Gleich zwei (FOSSGIS-) News (schon vom Freitag) und beide haben mit dem GeoBasis_Loader (GBL) zu tun. Zum einen durfte ich auf der FOSSGIS 2026 in Göttingen [1] über den GeoBasis_Loader [3] berichten. Leider war die Zeit sehr knapp, ein Lightning Talk geht eben nur 5 Minuten. Trotzdem, es hat Spaß gemacht, meinen Vortrag findet Ihr als CCC-Videomitschnitt [4] und Folien [5].
Na, wo bin ich? Guppenfoto FOSSGIS 2026 in Göttingen (Bildquelle [2])
Die zweite Meldung: der GeoBasis_Loader erreichte genau während der FOSSGIS am Freitag, 14:06 Uhr den 44.444. Download, na das freut einen doch 😉
Screenshot: Der 44444. GeoBasis_Loader-Download, am Freitag, den 27.03.2026, 14:06 Uhr
Oops, das ging ja schnell, das ist Rekord! Gestern wurde die FOSSGIS 2026 in Göttingen [1] eröffnet und am gleichen Tag waren Dank des CCC schon die Mitschnitte von Tag 1 [2] online. Ich glaube, schneller habe ich das noch nicht erlebt. Für alle, die bei der FOSSGIS 2026 nicht live dabei sein können, besteht damit wieder einmal die Riesenchance, sich die Beiträge jetzt sofort und im Nachgang anzuschauen. Danke allen Mitwirkenden, großartig!
Zum Wochenende ein Gastbeitrag von Torsten Wolff für den #geoObserver, Danke Torsten!
Am Donnerstag, dem 26. März 2026 um 19:30 Uhr, eröffnet das Forum Gestaltung [1] in Magdeburg die Ausstellung „Maps oder Die Aneignung von Welt(karten) Malerei auf Schullandkarten” der Künstlerin Beate Schoppmann [2], [3]. In einem Gespräch mit dem Veranstalter kam ich darauf, dass auf den DDR-Schulwandkarten meistens „Haack Gotha” stand.
Das ließ mich aufhorchen, da ich in letzter Zeit zweimal in Gotha war, aber keine Ahnung hatte, wo diese Karten entstanden sind. In Gotha ist mir aber das Perthes Forum [4] aufgefallen, von dem ich noch nie etwas gehört hatte. An einer Fassade des Forums waren verschiedene Symbole angebracht. Meine Recherchen haben dann ergeben, dass genau hier die Karten der VEB Hermann Haack Geographisch-Kartographische Anstalt Gotha hergestellt wurden. In dem Gebäude befindet sich heute die Perthes-Gotha-Kartensammlung der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt. Übrigens gab es zur damaligen Zeit neben Haack Gotha die Justus Perthes Geographische Verlagsanstalt Darmstadt als Rechtsnachfolger des enteigneten Gothaer Stammhauses, die auch Karten von Haack Gotha kaufte [5]. Hermann Haack war Kartograf und wurde in der Nähe von Gotha geboren. Er begann im Frühjahressemester 1893 sein Studium der Geografie und Kartografie in Halle. [6] Wer der Stadt Gotha in Thüringen einen Besuch abstatten möchte, hat einiges zu entdecken. Nach vorheriger Anmeldung können auch die Bestände der Kartensammlung eingesehen werden. [7]
Der Klett-Perthes Verlag in Gotha (Bildquelle [4])
Diesen Aufruf des FOSSGIS 2026 Konferenz Teams gebe ich gern weiter:
Die FOSSGIS 2026 in Göttingen beginnt in zweieinhalb Wochen (25.03. – 28.03.2026) und es werden noch zahlreiche Helfende gesucht. Besonderen Bedarf haben wir bei Helfenden für Catering, Hörsaalhelfer, Sessionleitung, Videohelfer und Hybridhelfer. Die FOSSGIS Konferenz ist eine von der Community getragende Konferenz und darum benötigen wir Deine Unterstützung.
Diejenigen, die ein Präsenzticket haben, möchten wir bitten, uns zu unterstützen. Wer helfen möchte und noch kein Ticket hat, wir haben noch ein Restkontingent an Helfer:innentickets übrig (Anmeldung unter [4]). Wer helfen möchte, kann sich in unserem Helfersystem anmelden. [1] Dort könnt ihr dann Eure Schichten klicken. Für die Kommunikation benutzen wir einen Matrix-Chat. Dort bitte auch anmelden. [2]
Am 09.03.2026 um 16 Uhr und um 20 Uhr wird es Helfer:inneninfotermine online geben, in der wir all Eure Fragen beantworten werden. [3] Aber auch vor Ort werden wir Schulungen anbieten (u.a. die Videoschulungen), diese werden dann im Engelsystem bekannt gegeben. [1]
Wer selbst nicht helfen kann, kennt vielleicht jemanden in der Firma oder aus dem Bekanntenkreis, der zur FOSSGIS 2026 nach Göttingen fährt. Ihr dürft gerne Werbung machen, damit wir genug Helfende haben, schließlich müssen wir über 1200 Helferstunden leisten und es sind erst 40% der Schichten abgedeckt. Und bei ca. 1000 Teilnehmenden ist der Bedarf groß.