Heute mal ein bisschen Geschichte zu den GIS-Systemen mit einer interaktiven Timeline und der Aufforderung, fehlende signifikante GI-Systeme selbst einzutragen – der geoObserver vermisst da so einiges an freien und kommerziellen Systemen. Wo sind UDig, OpenJump und die segenreichen OpenStreetMap-Werkzeuge oder Leatflet und Openlayers, MapServer, GeoServer, …, also los GISperten, vervollständigt die GISchichte!
Archiv der Kategorie: News allgemein
Die Spur des Bösen: Philippinen-Katastrophe, Teil 1
Die Visualisierung des Taifun-Verlaufs auf den Philippinen auf einer Karte mit „R“ und „“googlevis“ visualisieren, ist mit wenig Aufwand möglich, beschrieben unter r-bloggers, siehe hier:
http://www.r-bloggers.com/googlevis-0-4-7-with-rstudio-integration-on-cran/
Hoffen wir mal, dass man diese Art, Karten zu erstellen auch für schönere Anlässe nutzen kann!
Hier direkt der Code (vorher die Bibliotheken „XML“ und „googlevis“ installieren):
library(XML)
url <- „http://www.gdacs.org/Cyclones/report.aspx?eventid=41058&episodeid=28&eventtype=TC“
dat <- readHTMLTable(readLines(url), which=5)
dat$latlon <- dat[,8]
levels(dat$latlon) <- sapply(
strsplit(levels(dat[,8]), „,\n „),
function(x) paste(x[2], x[1], sep=“:“)
)
dat$Category <- factor(dat$Category, levels=levels(dat$Category)[c(6,7,1:5)],
ordered=TRUE)
dat$cat <- as.numeric(dat$Category)
dat$Gust_kmh <- dat[,6]
levels(dat$Gust_kmh) <- sapply(strsplit(levels(dat[,6]), „km“),
function(x) gsub(“ „, „“,x[1]))
dat$Gust_kmh <- as.numeric(as.character(dat$Gust_kmh))
library(googleVis)
M <- gvisGeoChart(dat, „latlon“, sizevar=“cat“,
colorvar=“Gust_kmh“,
options=list(region=’035′,
backgroundColor=“blue“,
datalessRegionColor=“grey“))
plot(M)
Für Klarheit sorgen: INSPIRE
Für alle, die im INSPIRE-Umfeld tätig sind, sein wollen, müssen, dürfen steht unter GEOPORTAL.DE eine neue Handlungsempfehlung zum Download bereit. Hoffentlich wird’s klarer!?
Postgis-Release: now 2.1.1
Postgis meldet sich selbst via Twitter:
Alles weitere siehe hier: http://postgis.net/2013/11/08/postgis-2.1.1
Houston – wir haben ein Problem!
Düstere Aussichten für Houston, Amsterdam, Brüssel, Venedig, Florida, …
Alles einfach weg, naja nicht ganz weg, aber eben unter Wasser – x mal Atlantis?
Die National Geographic zeigt unter „Rising Seas“ die Auswirkungen, falls alles Landeis schmilzt. Na Klasse, hoffen wir mal, dass das nicht passiert. Und irgendwie sind wir ja alle gefordert!
Quelle: http://ngm.nationalgeographic.com/2013/09/rising-seas/if-ice-melted-map
20 Unerwünschte Karten-Tipps, Teil 1
Heute mal eine interessante Betrachtung zum Thema Kartographie – die unerwünschten Tipps. Einige scheinen sicher auf den ersten Blick falsch oder wenigstens fraglich, beschäftigt man sich intensiver damit, erscheinen sie mehr und mehr einleuchtend. Lest unbedingt die Erklärungen in der Quelle, hier die „nur“ die Anreißer:
- Aggregiere widerwillig
- Lass dem Macher seine Freiheiten
- Defaults sind böse, lass Vorgaben (wenn’s geht)
- Vermeide Legende, wenn möglich. Prüfe, ob der Sachverhalt nicht durch ein Diagramm besser dargestellt werden kann
- Kümmere Dich nicht um politische Grenzen, dein Sachverhalt kümmert sich (meist) auch nicht um sie. Sind sie unbedingt notwendig, dann nimm eine reduzierte Präsentation
- Noch mal politische Grenzen: Nutze lieber reale Objekte – z. B. Häuser – Choropleten sind langweilig
- Animationen? Stell lieber Beides dar, die Animation und die Einzelbilder/Zeitscheiben
- Vorsicht mit Farben, Ästhetik vs. Eindeutigkeit
- Setz Deinen Namen unter die Karte
- Kodiere Farben schon im Titel, spar die Legende
Quelle: http://uxblog.idvsolutions.com/2013/10/20-unrequested-map-tips-part-1.html
Big Data? Hä?
So geht’s wohl den meisten und hier hat’s auch mal jemand aufgeschrieben und sogleich wurde es gezwischert:
Besser kann man’s gar nicht sagen. Wer sich doch ein bißchen kundiger machen will, dem sei zum Einstieg mal wieder das WIKI empfohlen.
Schön: Die Erde bei Nacht
Man kennt sie, die Schilderungen der Kosmonauten und Astronauten, wie schön die Erde doch von oben sei. Z. B. Wladimir Schatalow, Russland:
„Bei Nacht sieht die Erde noch zauberhafter aus als am Tage“
Mehr von diesen Zitaten findet man unter der Suche nach „zitat astronaut erde“
Da wir nun aber nicht alle unsere Erde aus einen Raumschiff sehen können, hat uns die NASA herrliche Daten unter „Erde bei Nacht“ zur Verfügung gestellt. Schöne Nacht-Aufnahmen mit Visualisierung der Beleuchtung – auch zum Download für die Wand oder das GIS. Hier findet Ihr des geoObservers Favorit: das GeoTIFF mit sagenhaften 54000×27000 Pixel² (Achtung 384 MB!).
GIS: Fluch und Segen?
Na klar ist GIS ein Segen(!), lassen sich doch viele Zusammenhänge erstmalig oder besser erkennen, aber (nun Fluch) auch die Unangenehmen, wie z. B. hier die Anzahl der Waldflächen der Vereinigten Staaten in historischer Ansicht. Aber vielleicht kommt es ja genau deswegen dann auch wieder zur Aufforstung und diese (dann Segen) kann wiederum im GIS visualisiert werden.
Also weiter im GIS: Daten erfassen, sammeln, darstellen, Zusammenhänge erkennen, Gutes erhalten und verbessern und Schlimmes zum Guten ändern!
Was eigentlich ist GIS?
Wohl kaum einer von uns ist bisher an dieser Frage vorbei gekommen, sei es, um die Fragen der Unwissenden zu beantworten oder auch sich selbst mal wieder klar zu machen, was man eigentlich so tut. Deshalb ist der geoObserver froh, mal ein paar interessante Antworten auf die ewige Frage „Was ist eigentlich GIS?“ zu finden. Doch lest selbst …







