
Auch die QGIS-Macher wollen ihr (unser) QGIS besser machen, deshalb wurde eine neue Umfrage gestartet, Euer Feedback ist wichtig, also bitte teilnehmen und weitersagen.

Auch die QGIS-Macher wollen ihr (unser) QGIS besser machen, deshalb wurde eine neue Umfrage gestartet, Euer Feedback ist wichtig, also bitte teilnehmen und weitersagen.
Oops, da waren die Macher der freien Datenbank PostgreSQL aber fleißig, gleich für sechs aktuelle Versionen der DB gibt es Sicherheits-Updates. Also, liebe DBAs, schnell updaten!
[1] … https://twitter.com/postgresql/status/1060528630655266816
[2] … https://www.postgresql.org/about/news/1905/
Angepingt durch einen Tweet von Anita Graser (@underdarkgis) bin ich auf das QGIS-Plugin „GPXtoSpaceTimeCube“ aufmerksam geworden. Dreidimensionale GPS-Daten (GPX-Dateien) laden und in 3D visualsieren. Einfach zu bedienen, schnelle Ergebnisse. Musste ich doch mal probieren. Klappt!

Wanderung in Unterrisdorf bei Eisleben 2009, visualisiert mit GPXtoSpaceTimeCube

Die GEO-Nachricht vom Wochenende, ein neues QGIS-Realease ist mit v3.4. Madeira online gegangen und kann von jedermann geladen, genutzt und durch viel Input verbessert werden. Glückwunsch und DANKE an das QGIS-Entwickler-Team, die Projektbeteiligten und die Sponsoren!
Ein Blick ins Changelog zeigt Euch alle Verbesserungen.
Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich die unterschiedlichen Zeicheneffekte in QGIS so anfühlen, der sollte sich mal fünf Minten Zeit nehmen und dem Video von AspireMapper folgen.
https://www.youtube.com/watch?v=t2gAUlM5Lvc

Momentan scheinen etliche QGIS-Nutzer eine besondere Herausforderung darin zu sehen, historische Karten in ihrer Anmutung mit modernen GI-Systemen nachzuempfinden. Das macht natürlich viel Spaß und schärft den Blick auf die Möglichkeiten der Geo-Software. Mich hat’s auch angefixt, ich hab’s probiert, eine alte Karte mit QGIS nachzubauen. Angefangen hab ich mit den Gewässern. Wenn man die „Geheimnisse“ des eingebauten Geometriegenerators mit Negativ-Buffern, der Transparenz und der Gradientenfüllung entdeckt hat, ist das Ganze kein Problem mehr und funktioniert natürlich auch beim Hinzufügen von Objekten, Einfügen von Inseln und Teilen von Polygonen, wie im Video [1] zu sehen ist.
Ihr könnt mein Demoprojekt [2], inklusive Styles mit Signaturen und Einheiten sowie den Demodaten gern nachnutzen und bei Bedarf anpassen.
[1] … https://youtu.be/M2SXjwAqJb4
[2] … https://geoobserver.de/demo/QGIS_VintageWaters_1.zip
Nachdem ich unter [1] und [2] schon Tools zur Simulation der verschiedenen Arten der Farbblindheit vorgestellt habe, kommt heute der Tipp für QGIS-Nutzer: Ab QGIS 3 kann man im QGIS-Preview-Mode direkt in der Karte die drei Krankheitsbilder simulieren, der Nutzer weiß also schon in der Vorschau, wie die Farben der Karte von den Betroffenen wahrgenommen werden. Der Vorteil: kein zusätzliches Tool mehr nötig.
[1] … https://geoobserver.de/2016/04/27/tool-farbenblindheit-simulieren/
[2] … https://geoobserver.de/2017/03/14/coblis-color-blindness-simulator/
Alte Karten sind oft verdreht und skaliert aber vor allem unterschiedlich verzerrt. Mit MapAnalyst steht ein kostenloses OpenSource-Tool zum Prüfen der alten Datenbestände zur Verfügung. Einfach entsprechend viele Passpunkte setzen und die Analyse starten. Berechnet werden Verzerrungsgitter, Vektoren der Verschiebung und die Skalierung von Isolinien. In der nächsten Version ist auch das Georeferenzieren angedacht (siehe FAQs).

Screenshots von MapAnalyst.org (Quelle: http://mapanalyst.org/index.html)

Die Entwickler von PostGIS waren wieder fleißig, ein neues Release von PostGIS steht als Alpha Version 2.5.0 bereit. Details findet Ihr unter http://postgis.net/2018/05/28/postgis-2.5.0alpa/, die abgearbeiteten Tickets unter: https://trac.osgeo.org/postgis/query?status=…&order=priority

Mit QGIS kann man ganz wunderbar Diagramme an Objekte hängen, z. B. Säulendiagramme mit Bevölkerungswerten an Stadtviertel. So könnten positive Werte Zuzug, negative Werte Wegzug bedeuten. Der Algorithmus funktioniert auch ganz gut, wenn nur positive oder ein Gemisch aus positiven und negativen Werten vorliegen. Gibt es eine Geometrie mit nur negativen Werten, wird (leider) kein Diagramm generiert (siehe Polygon oben links in Abb. 1):

Abbildung 1: Diagramme mit fehlerhafter Darstellung nur negativer Werte
Mit einem einfachen Workaround kann man dem Problem begegnen. Man erzeuge einfach zwei Dummy-Spalten (hier „hilf1“ und „hilf2“) und fülle diese mit einem in Relation zu den echten Werten betragsmäßig sehr kleinen negativen und positiven Wert (hier „-0.001“ und „+0.001“). Diese Dummy-Spalten dann im Diagramm auch als Attribute zugewiesen erzeugen richtige Darstellungen, siehe Abb. 2. Positiver Nebeneffekt: die „Nahe-Null“-Werte wirken noch wie die verlängerte X-Achse. 🙂

Abbildung 2: Diagramme mit Dummy-Spalten und dann korrekter Darstellung nur negativer Werte
Das Beispielprojekt findet Ihr unter: http://www.geoobserver.de/QGIS_Diagramme.zip