Traue keiner Statistik, …

… die Du nicht selbst gefälscht hast [Erkärung]. Kennt man ja. Kann man drüber schmunzeln, besser aber nicht. Genau hier wird einem die Verantwortung, die man selbst beim Erstellen thematischer Karten hat, klar. Man kann den gleichen völlig unveränderten Datenbestand nutzen und trotzdem völlig unterschiedliche Aussagen beim Leser provozieren. Günstige oder ungünstige Klassifizierung, Unter- oder Überbetonung von Farben und Signaturen, …

Am ehrlichsten wäre es immer, neben der eigenen Interpretation auch die Rohdaten  zur Verfügung zu stellen, dann jedoch hat man auch bei aller eigener Ehrlichkeit nicht mehr im Griff, was der Nächste damit macht. Aber immerhin gibt’s ja dann auch die eigene Darstellung.

Aktuell wurde diese Problematik bei der Washington Post thematisiert, einfach mal im Artikel “Das schmutzige kleine Geheimnis, dass die Daten Journalisten nicht erzählen” nachlesen. Aufschlussreich!

Screenshot_WashigtonPost_1Bildquelle: Screenshot: https://www.washingtonpost.com/news/wonk/wp/2016/04/11/the-dirty-little-secret-that-data-journalists-arent-telling-you/?tid=sm_tw

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