Eigentlich bin ich ja kein Freund davon, Geodaten in eine Tabellenkalkulation zu überführen, weil man damit diesen wunderbaren Geodaten fast immer* ihren Raumbezug raubt. Aber mitunter ist es ja trotzdem nötig und dann kann Euch das neue QGIS-Plugin „Export Excel“ [1], [2] wirklich gut helfen. Als sehr nützlich empfinde ich die „wiederverwendbaren Voreinstellungen“ (Presets). In [1] heißt es:
„Ausgewählte Features aus der aktiven Ebene können mit benutzerdefinierter Feldauswahl, Sortierung und wiederverwendbaren Voreinstellungen in eine Excel-Datei (XLSX) exportiert werden.“ [1]
Ich habe das Plugin für Euch getestet, alles sehr einfach zu bedienen und perfekt funktionierend. Ich habe:
- mit dem GeoBasis_Loader [3] die ALKIS-Flurstücksdaten aus Sachsen-Anhalt als WFS geladen,
- einige Flurstücke selektiert,
- mit dem QGIS-Plugin „Export Excel“ [1] mein Preset „myPreset_1“ festgelegt und
- nach Excel exportiert

* … Ausnahme, wenn tatsächlich Koordinaten oder implizite Raumbezüge wie z. B. Adressen in der Tabellenkalkulation abgespeichert werden
[1] … https://plugins.qgis.org/plugins/export_excel/
[2] … https://github.com/mauriziobeg/ExportExcel/
[3] … https://geobasisloader.de
Schöne Sache. Was mir dabei nicht ganz klar ist, wo liegen hier die Vorteile zum QGIS eigenen Befehl: „Ausgewählte Objekte in Zwischenablage kopieren“ bzw. STRG + C. Bin damit eigentlich völlig zufrieden und die Geometrie kommt sogar automatisch mit…
Ja, viele Weg führen nach Rom. Aus meiner Sicht liegt der Vorteil in der benutzerdefinierter Feldauswahl und den wiederverwendbaren Voreinstellungen.