NDVI: Realisierung mit QGIS, Standard & Grenzen

NDVI (Normalized Difference Vegetation Index) [1] ist lt. Wikipedia „der am häufigsten angewandte Vegetationsindex“ und ist seit Jahren ein Standardwerkzeug bei der Beurteilung von Fernerkundungsdaten. In vielen GI-Systemen ist er einfach zu berechnen mit der vergleichbar simplen Formel:

NVDI = NIR-Kanal - Rot-Kanal / NIR-Kanal + Rot-Kanal


In QGIS kann diese Berechnung unkompliziert mit dem Rasterrechner realisiert werden. Ich habe das mit den vom LVermGeo LSA als freie DOP20-Luftbilder [2] angebotenen Daten getestet. Die Besonderheit hier: die DOP20 repräsentieren im Kanal 4 den benötigten NIR-Kanal. Folgender Screenshot zeigt die Vorgehensweise im QGIS-Rasterrechner mit den LSA-DOPs.

Screenshot 1: Umsetzung der NDVI-Berechnung im QGIS mit dem Ratserrechner

Um das Ergebnis der Berechnung, ein Graustufen-Bild, noch deutlicher zu visualisieren, kann das entstandene Raster z. B. als „Einkanalpseudofarbe“ eingefärbt werden. Die Klassen und Unterschiede im NVDI werden damit deutlich sichtbarer.

Screenshot 2: Einfärben des Graustufen-Ergebnisses als „Einkanalpseudofarbe“ im QGIS

Grenzen und Gefahren bei Fehlinterpretation:

  • vertrocknete pflanzliche Strukturen (z. B. vertrocknete Rasenfläche)
  • starker Schattenwurf
  • unterschiedliche Kamera-Sensoren
  • vergleichbare Fotos? unterschiedliche Überfliegungssituationen (anderes Überfliegungsdatum, anderer Sonnenstand, …), Normierung 0.7 vs. 0.7
Screenshot 3: Gefahr der Fehlinterpretation durch Verschattung (hier Verschattung von Dächern)
Screenshot 4: Verschattung von Dächern kann dazu führen, dass das Dach teilweise als „Grün“ interpretiert wird
Screenshot 5: Gefahr der Fehlinterpretation durch vertrocknete pflanzliche Strukturen (hier vertrocknete Rasenfläche)
Screenshot 6: Die vertrocknete Rasenfläche kann dazu führen, dass sie teilweise als „versiegelt“ interpretiert wird

Danke für den fachlichen Input und das Coaching von M. Sc. Matthias Henning von der Hochschule Anhalt. So muss Netzwerken! Hier noch ein paar wichtige Bemerkungen und Ergänzungen von Matthias bzgl. der Grenzen und Gefahren bei Fehlinterpretation:

„So gerne und häufig der NDVI auch eingesetzt wird, sollten die Grenzen der jeweiligen Methode immer berücksichtigt werden. Beim NDVI sind diese vor allem bei den Sensoren (Kamera) und den aufgenommenen Lichtspektren zu finden. Einfache Kameras nehmen den NIR-Bereich lediglich als den Bereich wahr, der auf den roten Bereich folgt. Die Intensität der Lichtaufnahme ist bei jedem Kamerasensor unterschiedlich und gleicht einer Kurve. Etwas hochwertigere Kameras steuern die auf den Sensor treffenden Wellenlängenbereiche über einzelne schmalbandigere Filter. Im Bild unten sind die Bereiche der Multispektralkamera der im Einstiegs-UAV-Bereich häufig verwendeten DJI Mavic 3 zu sehen (CC-BY-4.0, Jon Atherton). Diese ordnet die Bereiche des roten und nah-infraroten Spektrums deutlich schmaler zu als z.B. den Rotbereich einer RGB-Kamera. Im Bereich der professionellen Fernerkundung werden diese Wellenlängenbereiche noch viel detaillierter und feiner erfasst. Daher können die NDVI-Werte unterschiedlicher Kamerasysteme nicht ohne weiteres verglichen werden. Ebenso spielen der Sonnenstand, Schattenwürfe, Zentrum der Bildaufnahme, Wuchsrhytmus der Pflanzen, Feuchtigkeit, die Temperaturen und atmosphärische Verzerrungen eine Rolle. Das Licht der Sonne musste immerhin bereits viele Kilometer durch die Atmosphäre zurücklegen, bevor es reflektiert wurde und zum Sensor gelangte. Selbst der Vergleich zweier Aufnahmen desselben Sensors ist daher nicht immer einfach, zumal jedes Sensorsystem teilweise eigene Korrekturen dafür vorsieht. Entweder wird daher der NDVI in jeder Aufnahme kalibriert, indem beispielsweise auf die Werte des vitalsten Baumes normalisiert wird. Oder aber es wird nicht der NDVI, sondern dessen Klassifikation je Aufnahme in verschiedene Vitalitätsklassen, miteinander verglichen.“


Bildquelle: Atherton, J., Alonso Chorda, L., Suomalainen, J., Miettinen, I., Kuurasuo, J., & Hakala, T. (2024). DJI Mavic 3 Multispectral Edition spectral response [Data set]. Zenodo. [3]

Neben NDVI findet Ihr weitere Indizes in folgendem Tweet [4] und der Index DataBase [5].

[1] … https://de.wikipedia.org/wiki/Normalized_Difference_Vegetation_Index
[2] … https://www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de/de/gdp-open-data.html
[5] … https://doi.org/10.5281/zenodo.11102543
[4] … https://x.com/mashfordmahute/status/2030910298459193528
[5] … https://www.indexdatabase.de/

Leseempfehlung: „The Zero-Area Paradox“

Zum Wochenende meine Leseempfehlung. Einen wunderbaren Artikel über Flächenberechnung in GI-Systemen habe ich die Tage auf LinkedIn [1] gefunden. Im Artikel „Why your GIS polygons might be lying to you: The Zero-Area Paradox“ [2] zeigt Ahmad Zaenun Faiz, wie ein GIS die Flächeninhalte ermittelt und welche Besonderheiten und Fallen es dabei gibt. Selbstüberschneidene Polygone (self-intersecting polygons) haben danach „selbstverständlich“ eine falschen Flächeninhalt. Ich habe das Ganze mal im QGIS nachgestellt, siehe die folgende Animation. Übrigens, mein QGIS-Plugin QuickPolygonRepair [3] repariert via GEOS-Methode solche Polygone ;.)

Annimation: Falschen Flächeninhalt, nämlich 0,00 m² bei einem selbstüberschneidenen Polygon

[1] … https://www.linkedin.com/posts/ahmad-zaenun-faiz_why-your-gis-polygons-might-be-lying-to-you-activity-7431910778707853313-nq6I
[2] … https://medium.com/@zaenun.faiz/why-your-gis-polygons-might-be-lying-to-you-the-zero-area-paradox-febae3e6fb04
[3] … https://geoobserver.de/qgis-plugins/#QuickPolygonRepair

QGIS-Tipp: Plugin „GeoBasis_Loader“ v2.0 veröffentlicht

Screenshot 1: Das QGIS-Tipp: Plugin „GeoBasis_Loader“ im QGIS-Erweiterungmanager

Gestern, am 11.02.2026, 09:41 Uhr wurde das QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ [1] in der Version 2.0.0 veröffentlicht. Damit steht das Plugin parallel zur QGIS 4-Einführung [2] nun auch für diese neuste QGIS-Version zur Verfügung. Im Fokus für den „GeoBasis_Loader“ v2.0 stand ausschließlich die Kompatibilität bzgl. Qt5 und Qt6 in einem Plugin. Damit ist die Erweiterung ab sofort unter QGIS 3.x und QGIS 4.x lauffähig, auf neue Funktionen wurde in diesem Schritt bewusst verzichtet. Übrigens, in den ersten 22 Stunden wurde die neue Version des Plugins bereits > 360 mal herunter geladen.

Alle, die das Plugin nutzen und deren tägliche Arbeit damit deutlich erleichtert wird, ob einzeln, im Team, in der Firma und auch in vielen kommunalen, Landes- und Bundesbehörden*: Ihr könnt unsere Arbeiten am GeoBasis_Loader unterstützen, denn Entwicklung und Server kosten Zeit und auch Geld. Wenn Euch die Weiterentwicklung am Herzen liegt, unterstützt uns bitte gerne hier, werdet Unterstützer/Förderer [4]. Danke!

* … Immer wieder höre von den Mitarbeitern aus kommunalen, Landes- und Bundesbehörden: „Ein tolles Tool, wir arbeiten täglich damit“ oder „Ich weiß gar nicht mehr, wie ich früher ohne den GeoBasis_Loader gearbeitet habe“ und „Wir würden es ja gern unterstützen, aber uns fehlt der Haushaltstitel“ oder „Wir haben dafür leider keine Kostenstelle“. Erstens: es freut mich, wenn der GBL gefällt und genutzt wird und wenn sie gern unterstützen wollen und zweitens: Dann schafft doch in der nächsten Haushaltsplanung einfach mal die Voraussetzungen dafür. Arbeitstitel könnte sein: „Unterstützung freier Software für mehr digitale Souveränität“ oder werbt Fördermittel ein, z. B. für die „Förderung der QGIS-Plugins A, B, C“. Es wird durch den Einsatz freier Software glücklicherweise sehr viel Steuergeld gespart und das ist gut so. Und weil das so ist, darf auch ruhig ein kleiner Teil dorthin zurück fließen 😉

Screenshot 2: In 22 Stunden bereits > 360 Downloads, das QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ QGIS-Plugin-Repository mit Versionsständen

[1] … https://geobasisloader.de
[2] … https://geoobserver.de/2026/03/10/welcome-qgis-4/
[3] … https://plugins.qgis.org/plugins/GeoBasis_Loader/#plugin-versions
[4] … https://geoobserver.de/support_geobasis_loader/

Ladesäulenversorgung in Deutschland (10km x 10km) via QGIS

Screenshot 1: Mein QGIS-Projekt „Einwohner pro Ladesäule“, alle Daten inkl. dem QGIS-Projekt findet Ihr unter [5]. (Bildquelle Verkehrszeichen: [6])

Ehrlich, das hat mich schon immer mal interessiert: Man trifft auf Karten mit Ladesäulen in Deutschland und dort sieht man deutliche Hotspots. Aber, sorgt diese Standortdichte tatsächlich zu einer besseren Versorgung oder wird die scheinbar bessere Ausstattung ggf. durch deutlich mehr potenzielle Nutzende wieder relativiert? Also was liegt näher, als im GIS die Ladesäulen- mit Einwohnerdaten zu kombinieren? Ich habe es getan (natürlich mit QGIS 😉 hier mein Vorgehen und die Ergebnisse:

  • Laden der 10 km Zensus2022-Datensatz mit Einwohnerdaten als Punktraster [1]
  • Laden der Ladesäulen-Daten aus dem WFS [2], abspeichern als Shape o. ä.
  • Rechteckbildung um die Punkte mit 10 km x 10 km („Rechtecke, Ovale, Rauten“)
  • Einwohnerdaten als Punkte auf Rechtecke übertragen („Attribute nach Position verknüpfen“)
  • Anzahl der Ladesäulen pro Rechtecken ermitteln („Punkte in Polygon zählen“)
  • Versorgung berechnen: (Einwohner / Ladesäulen), also letztlich Beantwortung der Frage: „Wieviel Einwohner werden von einer Ladesäule versorgt?“

Das Ergebnis habe ich auf der Karte „Einwohner pro Ladesäulen in Deutschland (10km x 10km)“ auf SoarAtlas [3] bereit gestellt. Alle Daten inkl. dem QGIS-Projekt findet Ihr unter [5].

Screenshot 2: Mein Ergebnis – Karte „Einwohner pro Ladesäulen in Deutschland (10km x 10km)“ auf SoarAtlas [3]

Übrigens, der rechnerisch am besten versorgte Standort in Deutschland [4] befindet sich nordwestlich von Ulm, weil dort sehr wenige Einwohner auf eine vergleichsweise große Anzahl von Ladesäulen trifft.

Screenshot 3: Der am besten versorgte Standort in Deutschland [4] nordwestlich von Ulm

Ich hatte tatsächlich irgendwie Zweifel, 259 Ladesäulen am Bahnhof Merklingen auf so kleiner Fläche? Eine Überprüfung mit der Online Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur [7] zeigt aber gleiche Ergebnisse an, vgl. Screenshots 4 und 5. Ich frage mal bei der Bundesnetzagentur nach.
Update 11.03.2026, 10:13 Uhr: Hier die Auflösung (Danke Torsten!)
Es ist tatsächlich so, Google Maps zeigt die Bilder eines sehr großen P+R-Parkplatzes mit den 259 Ladesäulen direkt an der Bahnstation [8], [9], vgl. Screenshot 6. Es handelt sich offensichtlich um den größten Ladepark der Welt [10]!

Screenshot 4: Die 259 Ladesäulen am Bahnhof Merklingen im identifizieren WFS [2]
Screenshot 5: Die 259 Ladesäulen am Bahnhof Merklingen überprüft mit der Online Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur (Bildquelle [7])
Screenshot 6: Die 259 Ladesäulen am Bahnhof Merklingen in Google Maps [8], [9] (Bildquelle [9])

[1] … https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Zensus2022/Publikationen/Downloads-Publikationen/Gitterdaten/datensatzbeschreibung_bevoelkerungszahlen.xlsx?__blob=publicationFile&v=3 
[2] … https://services-eu1.arcgis.com/TJm8oSvOdJUQvQT5/arcgis/rest/services/Ladeeinrichtungen_Sicht/FeatureServer/0
[3] … https://soaratlas.com/maps/140814?pos=51.435313727433005%2C8.284020796349717%2C7.02
[4] … https://soaratlas.com/maps/140814?pos=48.54478528354258%2C9.629948321893465%2C11
[5] … https://geoobserver.4lima.de/downloads/Zensus2022_Bevoelkerungszahl.zip
[6] … https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Zeichen_365-65_-_Ladestation_f%C3%BCr_Elektrofahrzeuge,_StVO_2014.svg
[7] … https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/E-Mobilitaet/Ladesaeulenkarte/start.html
[8] … https://www.google.de/maps/place/Ladenetz.de-Ladestation/@48.5206349,9.7403247,258m/ … SoASAFQAw%3D%3D
[9] … https://lh3.googleusercontent.com/gps-cs-s/AHVAweqz … 08-h306-k-no
[10] … https://smartlab-gmbh.com/pressemeldung-pioniere-der-elektromobilitaet-albwerk-und-smart-lab-gestalten-die-zukunft-mit-dem-groessten-ladepark-der-welt/

Welcome QGIS 4!

Laut Informationen von Jürgen E. Fischer [1], [2] stehen seit gestern, den 09.03.2026 die Pakete für Linux, Windows und Mac mit dem QGIS-Release 3.44.8 „Solothurn“ (neue LTR) und dem neuen Major Release QGIS 4.0.0 „Norrköping“ auf https://qgis.org. [2] zum Download [3] bereit. Herzlich willkommen QGIS4!

Ich habe es getestet, auf Mac mit den folgenden aktuellsten Versionen: MacOS Tahoe 26.3.1, PostgresApp 2.9.4 mit PostgreSQL 18 und QGIS 4.1.0 Master (Dev-Version). Klappt perfekt, siehe Screenshots:

Screenshot: Mein QGIS4-Test mit MacOS Tahoe 26.3.1, PostgresApp 2.9.4 mit PostgreSQL 18 und QGIS 4.1.0 Master

Die neuen Funktionen könnt Ihr jetzt auch im Visual Changelog für QGS 4 [3] erleben:

Ich schließe mich an:
„Herzlichen Glückwunsch an die QGIS-Community zur Veröffentlichung von QGIS 4.0! Vielen Dank an alle, die es möglich gemacht haben, an die QGIS-Entwickler und an alle, die an diesem Video teilgenommen haben!“ [4]

Hier die Stimmen zu QGIS 4 [4]:


[1] … https://norden.social/@jef/116199989510032618
[2] … https://x.com/juergenefischer/status/2031034748743602410
[3] … https://youtu.be/wTK1exokBA8?is=QDCWleGnPz3FBgqw
[4] … https://youtu.be/845iI03QU7Y?si=-7BH_NN-_zaAGmZl

FOSSGIS 2026: Helfende gesucht!

Bildquelle [4]

Diesen Aufruf des FOSSGIS 2026 Konferenz Teams gebe ich gern weiter:

Die FOSSGIS 2026 in Göttingen beginnt in zweieinhalb Wochen (25.03. – 28.03.2026) und es werden noch zahlreiche Helfende gesucht.
Besonderen Bedarf haben wir bei Helfenden für Catering, Hörsaalhelfer, Sessionleitung, Videohelfer und Hybridhelfer.
Die FOSSGIS Konferenz ist eine von der Community getragende Konferenz und darum benötigen wir Deine Unterstützung.

Diejenigen, die ein Präsenzticket haben, möchten wir bitten, uns zu unterstützen.
Wer helfen möchte und noch kein Ticket hat, wir haben noch ein Restkontingent an Helfer:innentickets übrig (Anmeldung unter [4]).
Wer helfen möchte, kann sich in unserem Helfersystem anmelden. [1]
Dort könnt ihr dann Eure Schichten klicken.
Für die Kommunikation benutzen wir einen Matrix-Chat. Dort bitte auch anmelden. [2]

Am 09.03.2026 um 16 Uhr und um 20 Uhr wird es Helfer:inneninfotermine online geben,
in der wir all Eure Fragen beantworten werden. [3] 
Aber auch vor Ort werden wir Schulungen anbieten (u.a. die Videoschulungen), diese werden dann im Engelsystem bekannt gegeben. [1]

Wer selbst nicht helfen kann, kennt vielleicht jemanden in der Firma oder aus dem Bekanntenkreis, der zur FOSSGIS 2026 nach Göttingen fährt.
Ihr dürft gerne Werbung machen, damit wir genug Helfende haben, schließlich müssen wir über 1200 Helferstunden leisten 
und es sind erst 40% der Schichten abgedeckt. Und bei ca. 1000 Teilnehmenden ist der Bedarf groß.

Vielen Dank

Das FOSSGIS 2026 Konferenz Team

[1] – https://helfen.fossgis.de
[2] – https://matrix.to/#/!KpcxxfaHtpTsMzFhdO:matrix.org
[3] – https://osmvideo.cloud68.co/user/kat-nrg-stj-rts
[4] – https://fossgis-konferenz.de/2026/anmeldung/

Sonniges Wochenende mit ShadowMap-News

Screenshot 1: Der Sonnenstand im Paulusviertel, heute, den 06.03.0262, 9:05 Uhr (Bildquelle [3])

Über Shadowmap hatte ich hier bereits 2023 [1] berichtet. Nun wurde die interaktive Anwendung ShadowMap [2] mit IMHO perfekter Datenvisualisierung aktualisiert. Auf den ersten Blick fällt die neue GUI mit Kompass und (deutlichem) Sonnenstrahl sowie Sommer- und Wintersonnenwendekreis auf, aber auch die geänderte Gebäudevisualisierung und jetzt mit neu: die Einbeziehung der Bäume. Den Sonnenstand im Paulusviertel, heute, den 06.03.0262, 9:05 Uhr seht Ihr unter [3], die Zugspitze am gleichen Tag, 12:00 Uhr unter [4]. Euch ein sonniges Wochenende!

Auf ShadowMap [2] heißt es:

„Globale Interaktive 3D Sonnenlicht-Simulation
Shadowmap hilft dir, Sonnenlicht, Verschattung und Solarpotenzial zu visualisieren und zu analysieren. Unser digitaler 3D-Zwilling liefert Solar Intelligence auf Knopfdruck – in Echtzeit, überall auf der Erde.“
[2]

Screenshot 2: Der Sonnenstand an Zugspitze 06.03.2026, 12:00 Uhr (Bildquelle [4])

[1] … https://geoobserver.de/2023/05/19/shadowmap-schattensimulation-mit-osm-daten-2/
[2] … https://shadowmap.org/de/
[3] … https://app.shadowmap.org/?lat=51.49489&lng=11.97406&zoom=14.90&azimuth=0.00000&basemap=map& elevation=nextzen&f=29.0&hud=true&polar=0.52359&time=1772784346491&vq=2
[4] … https://app.shadowmap.org/?lat=47.42122&lng=10.98630&zoom=16.00&azimuth=0.00000&basemap=map& elevation=nextzen&f=29.0&hud=true&polar=0.52360&time=1772794847869&vq=2

QGIS4-Changelog: 111 neue Funktionen!

Noch einmal Schlafen, dann ist es hoffentlich soweit und wir können QGIS 4 downloaden, vgl. QGIS-RoadMap [1]. Und damit Ihr Euch die Zeit ein bisschen verkürzen könnt, lest Euch doch schon mal im QGIS 4 – Changelog [2] ein. Über 100 neue Funktionen sind angekündigt. Ich habe übrigens 111 neue Features gezählt. Der Changelog gibt einen wunderbaren Überblick über alle Neuerungen, man darf wirklich gespannt sein.
Danke allen Mitwirkenden, großartige Arbeit, Cool Stuff!

[1] … https://qgis.org/resources/roadmap/
[2] … https://changelog.qgis.org/en/version/4.0/

GeoBasis_Loader (GBL): Update für die BKG-POIs

Screenshot: Die Unesco-Welterbestätten der BKG-POIs als WMS im GeoBasis_Loader (GBL) [2], jetzt mit 780 Themen. Im Bild der Niedergermanische Limes in Uedem-Hochwald.

Letzte Woche kam von der GDI Deutschland auf LinkedIn [1] die Meldung, dass die offenen BKG Daten (POIs) um die Unesco-Welterbestätten erweitert worden. Am Freitag habe ich diese neuen Daten in den GeoBasis_Loader (GBL) [2] eingefügt, zum einen die Ergänzung der Welterbestätten in den WFS und zum Anderen die kompletten POIs auch mit allen acht Layern als WMS. Damit unterstützt der GBL derzeit 780 freie Themen. Die aktuellen Informationen bzgl. der Themen findet Ihre auch immer unter GBL: Meldungen & Störungen [3]

[1] … https://www.linkedin.com/posts/gdi-de_geoportal-gdiabrde-welterbe-activity-7432767721592840192-grSP/
[2] … https://geobasisloader.de
[3] … https://geoobserver.de/gbl-aktuelle-meldungen-stoerungen/

Updates bei allen #geoObserver Tools und neue Funktionen bei „RandomPolygons“

Letzte Woche gab es Updates bei all meinen QGIS-Plugins, den #geoObserver Tools [1]. Neben dem neuen Plugin: „Layer Multiply Toggle“ [2], [3] wurden alle anderen fünf Plugins noch einmal bzgl. Qt5 UND Qt6 aktualisiert. Ab sofort ist jedes Plugin in der neusten Version für beide Qt-Varianten kompatibel. Außerdem werden die Plugins in einer (neuen) Toolbar vereinigt, alle #geoObserver Tools finden sich ab sofort in der Toolbar „geoObserverTools“. Hintergrund für die Umbenennung ist, dass mir mehrere KIs empfohlen hatten, das „#“ im Toolbar-Namen besser zu unterlassen, ich nehme es zur Kenntnis und reagiere, obwohl es eigentlich gut funktionierte 😉

Das bekannte Plugin „RandomPolygons“ [4] wurde in der nun neuen Version zusätzlich um Funktionen und Einstellungen für Smoothing und Generalizing der erzeugten Polygon erweitert, das führt IMHO zu „gefälligeren“ (natürlicheren) Polygonen. 

Ihr findet alle meine Plugins, eben diese #geoObserver Tools in [1] und den dort verlinkten Seiten ausführlich beschrieben, außerdem sind sie alle auf GitHub [5] veröffentlicht. Bei allen Plugins habe ich intensiv mit KI-Unterstützung (bisher meist ChatGPT, aber auch Claude und seltener auch DeepSeek) gearbeitet, die Quelltexte habe ich entsprechend gekennzeichnet.

Screenshot: „Gefälligere“ (natürlichere) Polygone im QGIS-Plugin „RandomPolygons“ [4] durch die Erweiterung um Smoothing und Generalizing

[1] … https://geoobserver.de/qgis-plugins/
[2] … https://geoobserver.de/qgis-plugin-layermultiplytoggle/
[3] … https://geoobserver.de/2026/02/25/neues-qgis-plugin-layer-multiply-toggle/
[4] … https://geoobserver.de/qgis-plugin-randompolygons/
[5] … https://github.com/geoObserver