GIS: Fluch und Segen?

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Na klar ist GIS ein Segen(!), lassen sich doch viele Zusammenhänge erstmalig oder besser erkennen, aber (nun Fluch) auch die Unangenehmen, wie z. B. hier die Anzahl der Waldflächen der Vereinigten Staaten in historischer Ansicht. Aber vielleicht kommt es ja genau deswegen dann auch wieder zur Aufforstung und diese (dann Segen) kann wiederum im GIS visualisiert werden.

Also weiter im GIS: Daten erfassen, sammeln, darstellen, Zusammenhänge erkennen, Gutes erhalten und verbessern und Schlimmes zum Guten ändern!

Amtliche WMS-Dienste für Freies Projekt nutzbar!

NRW hat mal wieder was gemacht, womit sich andere Länder schwer tun. NRW stellt seine amtlichen WMS (hier ein Thread im Forum) zur Nutzung für das freie OpenstreetMap-Projekt zur Verfügung. Der Kernsatz aus dem Angebot:

Zur Förderung der Verbreitung der amtlichen Geobasisdaten werden die Darstellungsdienste zur uneingeschränkten Nutzung für private, kommerzielle, behördliche, interne und externe Zwecke zur Verfügung gestellt

Was andere Vermessungsverwaltungen seit Jahren ignorieren und torpedieren, scheint in NRW vernünftigerweise gar keine Frage zu sein. Natürlich können dabei beide Seiten gewinnen und sie sollten es auch tun. Der geoObserver hofft, dass die anderen schnell nachziehen, hat aber noch diese oder jene Zweifel 😉

Ach und: Glückwunsch NRW!

OSM: alles schon erfasst?

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Über die Qualität, Aktualität, Datendichte, Nutzungsmöglichkeiten, … der im offenen OpenStreetMap-Projekt erfassten Daten ist schon viel berichtet worden, vom geoObserver und natürlich vielen Anderen. Es gilt noch immer: Cooles Projekt das Ganze!

Nun ist ein neuer Fall bekannt geworden, dass einige Mapper wirklich alles erfassen – wahrscheinlich an Orten, wo der Rest schon erfasst ist oder wo das erfasste Objekt besonders eigen- oder einzigartig ist. Heute mal der „Schuhbaum“: Ansicht und Standort.

Erde = Kartoffel!

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Erst war die Erde eine Scheibe, dann behauptete einer plötzlich, sie wäre eine Kugel. Und in der Schule lernten wir, naja, nicht ganz eine Kugel, eher ein Rotationselypsoid. Und nun ist die Wahrheit endgültig raus: Die Erde ist eine Kartoffel. Und der, der es bewiesen hat, muss jetzt verglühen – ein moderner Scheiterhaufen?

Mehr dazu auf heise.de.

Geolizenz.org … Alles klar?

Seit gestern gibt es eine neue Plattform für die Lizenzierung der Geodaten der öffentlichen Verwaltung unter GeoLizeng.org. EIne gute Sache an sich, die aber – dank diesem (in Deutsch) Internetz und SozialMedien – gleich wieder stark diskutiert wird. Der GeoObserver hört erst mal zu und verfolgt die Dinge. Hier ein paar Quellen: