QGIS: Umgang im Unternehmen

Dieses Wochenende kam DER QGIS-Tweet und jede Menge Retweets desselben.
Die Gedanken von Tim Sutton (THX): QGIS und der Umgang damit im Unternehmen. Hochinteressant, unbedingt lesen: „Promoting and using QGIS for the enterprise“

  • QGIS Entwicklung
  • QGIS im Service-Umfeld
  • Spannungen Freiwillige und (kommerzielle) Unternehmen
  • Respektieren von Lizenz, den Geist der Lizenz beachten
  • Respektieren der Marke, QGIS ist markenrechtlich geschützt
  • Kein Rebranding
  • Integration des eigenen Team in die QGIS Comunity
  • Betragen zur Code-Basis

Tim_Sutton_QGIS_1Bildquelle: Scrennshot Twitter (https://twitter.com/timlinux/status/723819780260548608)

QGIS: Live update!

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Das ist sie, DIE Funktion, auf die ich wirklich schon lange gewartet habe: Live update beim Gestalten eines Themas. Ein kleiner Haken mit großer Wirkung, vergesst das nervige „Apply“. THX Nathan Woodrow!

Hier der Original-Blog-Eintrag: Styling maps in QGIS is better when it’s interactiv

Quelle: https://nathanw.net/2016/04/19/live-styling/

ESRI: „Nimm dir, was du brauchst“ ;-)

+++ Achtung, es folgt Satire! +++

Gestern: postfrisch im Briefkasten, die neue „ARC aktuell 1/2016„, das Magazin von ESRI Deutschland und ESRI Schweiz. Und auf dem Titelblatt steht was von: „Leichtigkeit“ und „Nimm dir, was du brauchst„. Sehe ich auch so, bei einer (winzigen) Ergänzung 😉

Also: Wieder einmal auf die Großen hören!

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Quelle: ARC aktuell 1/2016 und PostIT-Klebezettel

QGIS ist angekommen

Steven Bernard, Interactive Design Editor bei der Financial Times:

QGIS ist heute ein fester Bestandteil unseres Mapping-Workflow. Ich verwende kein anderes GIS-Tool, um unsere Karten zu erstellen. … Ich würde sagen , 80% unserer Karten werden jetzt in QGIS produziert.

Das komplette Interview „Use of QGIS at the Financial Times Graphics Team“ findet Ihr unter: http://www.qgis.org/en/site/about/case_studies/qgis_at_financial_times.html

OSM + Wikipedia = geopedia

Gestern beim twittern gefunden: geopedia.de, eine interessante Verknüpfung von georeferenzierten Artikeln im Wikipedia und den freien OSM-Daten. Gut beschrieben von Oliver Ritter, so dass ich mir hier alle weiteren Worte spare und gleich auf seinen Artikel „geopedia.de als universelles Werkzeug für OSM und Wikipedia nutzen“ verweise. der geoObserver vergibt ein Lesenswert für den Artikel und natürlich auch die Anwendung auf geopedia.de selbst.

geopedia_1Bildquelle: Screenshot www.geopedia.de, Händeldenkmal auf dem Marktplatz, Halle (Saale) 

Rein geschaut: pgAdmin 4

pgAdmin_1

Eine erste Vorschau für pgAdmin 4, das DB-Adminstrationstool für PostGreSQL-/PostGIS-Anwender ist raus: „FIRST LOOK AT PGADMIN 4„, vorgestellt von Leo Hsu und Regina Obe. Gebaut mittels Phyton und einen Web-Framework erwarten die Autoren auch noch die Integration eines Karten-Plugins. Man darf gespannt sein …

Mehr Details unter „pgAdmin 4 – The elephant nears the finish line

GIS & Basketball?

Natürlich haben GIS und Basketball auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun, Daten aus dem Basketball-Geschäft sind keine Geodaten. Dennoch, sie lassen sich lokalisieren, sie haben eine Raum- und auch einen Zeitbezug. Und weil sie einen Raumbezug haben, sind GI-Systeme auch grundsätzlich ein nützliches Werkzeug, die Sportdaten auszuwerten. Die Los Angeles Times hat genau das gemacht. mit den Daten (30699 Würfen) von Basketball-Legende Kobe Bryant, siehe: „Every shot Kobe Bryant ever took. All 30,699 of them“. Und das Ganze visualisiert mit Leaflet.

koby_bryant_every_shot_map_1
Bildquelle: Screenshot http://graphics.latimes.com/kobe-every-shot-ever/

Long, Lat, RW, HW, X, Y oder Y, X

Eigentlich Grundwissen, …. für alle, die es sich nicht merken können, hier DIE Hilfe – einfach ausdrucken und an die Bürowand pinnen 😉

longlatxy_1
Bildquelle: https://pbs.twimg.com/media/Cf9WGDvXEAAq5F6.jpg:large 
Originalquelle: http://geomatics.info/DeHY6 (THX to @GISDoctor)

Blöd nur, dass die Geodäten X und Y noch einmal vertauscht haben, die wollen uns eben durcheinander bringen oder was Besonderes sein oder Herrschaftswissen erhalten , … 😉

Open Data: OZ macht Adressdaten komplett frei

So muss Open Data! Lt.WhaTech-Artikel „Australian Government makes spatial data free“ macht Australien alle(!) geocodierten Adressdaten frei. In Dänmark gibt’s das schon seit 2002, in Deutschland kosten allein für Sachsen-Anhalt diese Daten einen fünfstelligen Betrag! Armes Deutschland und Glückwunsch Australien 🙂

Ach, und wenn jemand die Daten braucht, hier können sie runter geladen werden: http://www.data.gov.au/dataset/geocoded-national-address-file-g-naf

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Bildquelle: Screenshot http://www.data.gov.au/dataset/geocoded-national-address-file-g-naf

Traue keiner Statistik, …

… die Du nicht selbst gefälscht hast [Erkärung]. Kennt man ja. Kann man drüber schmunzeln, besser aber nicht. Genau hier wird einem die Verantwortung, die man selbst beim Erstellen thematischer Karten hat, klar. Man kann den gleichen völlig unveränderten Datenbestand nutzen und trotzdem völlig unterschiedliche Aussagen beim Leser provozieren. Günstige oder ungünstige Klassifizierung, Unter- oder Überbetonung von Farben und Signaturen, …

Am ehrlichsten wäre es immer, neben der eigenen Interpretation auch die Rohdaten  zur Verfügung zu stellen, dann jedoch hat man auch bei aller eigener Ehrlichkeit nicht mehr im Griff, was der Nächste damit macht. Aber immerhin gibt’s ja dann auch die eigene Darstellung.

Aktuell wurde diese Problematik bei der Washington Post thematisiert, einfach mal im Artikel „Das schmutzige kleine Geheimnis, dass die Daten Journalisten nicht erzählen“ nachlesen. Aufschlussreich!

Screenshot_WashigtonPost_1Bildquelle: Screenshot: https://www.washingtonpost.com/news/wonk/wp/2016/04/11/the-dirty-little-secret-that-data-journalists-arent-telling-you/?tid=sm_tw