Mapper aufgepasst – neues Material!

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OpenStreetMap – die freie Weltkarte – lebt vom mitmachen vieler. Und an vielen Stellen ist die Welt schon (fast) komplett erfasst 🙂

Aber damit die Mapper nicht traurig sind, gibt es immer mal wieder was Neues zu erfassen, z. B. eine neue Insel – gerade eben entstanden, naja – der geoObserver hat die Meldung noch ein paar wenige Tage zurück gehalten, damit das neue Einland von den 1000°C etwas abkühlt. Mappt sich besser!

Wenn ich mich nach der Goolge Namenssuche „Nishinoshima“ richte, sollt das neue Einland ungefähr hier entstanden sein: https://maps.google.de/maps?q=27.250051,140.875255&hl=de&sll=51.472883,11.972373&sspn=0.451654,1.056747&t=m&z=4 Und als es noch sehr heiß war, hat wohl schon ein schneller Mapper was erfasst: http://www.openstreetmap.org/#map=17/27.24513/140.87743

Nah beieinander …

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… Leben und Tod, geboren werden und sterben.

Eine interessante statistische Simulation zum Thema „Entwicklung der Weltbevölkerung“ findet Ihr unter https://googledrive.com/host/0B5Pq-FWu886acXU3bmVmTmdLbDQ/ Der geoObserver ermittelte folgende Durchschnittswerte: 4,3 Geburten/Sekunde und 1,7 Todesfälle/Sekunde, d.h. es wird also immer enger auf unserer Welt.

PS: GoogleChrome oder FireFox empfohlen.

Das Chateau neben der Ölraffinerie?

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Ja, genau so ist es, aber der Wein hat gewonnen!

Die wohl begehrtesten Weine der Welt aus den Chateaus Mouton und Lafite der alten Familie Rothschild liegen unmittelbar neben einer Erdölraffinerie. Zu Glück wurde diese in der 70er Jahren geschlossen – auf Betreiben des Barons. Und 1973 stieg das Chateau Mouton Rothschild in die erste Klasse auf. Hat sich gelohnt Herr Baron, lieber Wein als Erdöl!

Und – wo liegt das? … zu den Geodaten:

Die Spur des Bösen: Philippinen-Katastrophe, Teil 2

Die Katastophe ist natürlich auch bei den OSM-Mappern das Thema – wieder mal sind sie die ersten, die brauchbare Daten z. B. für Rettungsdienste und Hilfsorganisationen zur Verfügung stellen, hier einige Beispiele, wie sich

a) die OSM-Aktivitäten nach dem verheerenden Sturm auf das zerstörte Gebiet konzentrieren
Quelle: http://neis-one.org/2013/11/typhoon-haiyan-osm-response/
oder direkt zur Karte: http://resultmaps.neis-one.org/osm-typhoon-haiyan-2013/#8/11.003/125.151philippinen2c

b) die Daten der Stadt Tacloban innerhalb weniger Tage verändert hat
Quelle: https://twitter.com/RBanick/status/400055778435809280
philippinen2a

Einige interessante Ausführungen zum schnellen und unkomplizierten Einsatz der OSM-Mapper in Katastrophen-Situationen findet Ihr auch bei Pascal Neis auf SlideShare.

Allen Mappern dafür: DANKESCHÖN und weiter so!

Halle: Übersicht in der Bildungsvielfalt!

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War es bisher für den normalen (halleschen) Internetbenutzer recht schwer, geeignete Bildungsangebote in seiner Stadt zu recherchieren, soll es jetzt deutlich einfacher werden, zumindest in Halle. Ein neues Angebot unter http://bildungsatlas.halle.de soll helfen, schneller und räumlich aussagekräftiger im breiten halleschen Bildungsspektrum an Informationen zu kommen. Nicht 100000 gefundener aber zu 99% nicht wirklich relevante Google-Treffer werden gefunden, sondern punktgenau die Richtigen. Einfach interessierende Bildungsthemen und  Rubriken und ggf. noch Alter des Bildungshungrigen wählen und schon hat man den Überblick. Gibt man auch noch die Heimatadresse in Halle an, zeigt das Ergebnis zusätzlich die Lage der Angebote zur Wohnung, wichtig vor allem für Kinder und deren Eltern, die ja meist „was in der Nähe suchen“.

Also ab sofort in Halle – BILDUNG: wo? wann? was? für wen?

Süßes oder Saures, naja …

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… ich brauch diesen Import aus Irland über USA nach OldEurope  ja nicht, aber die Kinder freut es doch, UND die Süßigkeiten- und Scherzartikel-Industrie vereint mit dem Handel, in welchem wir Verbraucher ja angeblich die Könige sind.

Aber zurück zum gestrigen Halloween-Ereignis, auch dieses kann GIS- und Geodatenmäßig betrachtet und optimiert werden, Beispiele findet der geneigte Leser unter:

Was kost das Zeug?

Marihuana

Es ist wie beim Lotto, wer nicht spielt, gewinnt jede Woche – nämlich mindestens den Einsatz. Und wer keine Drogen braucht, lebt gesünder und spart die Beschaffung. Und trotzdem ist „das Zeug“ weltweit ein Riesenmarkt und der Guardian hat das Ganze mal untersucht und eine interaktive Karte der weltweiten Marihuana-Preise ins Netz gestellt.

Und der geoObserver hat am meisten über die Preisunterschiede in Russland gestaunt – besser man kauft da kiloweise denn das Gramm kostet min. 10$, das Kilogram aber max. 1000$ (=1$ pro Gramm). Was für ein Rabatt!

Oder eben noch besser: man lässt die Finger davon! 

OpenData in Germanien? Noch viel Luft nach oben!

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Deutschland gehört zu den Industrienationen, den G7 oder G8. Aber manches wird hier einfach verschlafen oder wird aus Lobbyismus-Gründen oder dem uralten Drang nach Herrschaftswissen einfach ignoriert, stark behindert oder gar nicht gewollt. Z. B. OpenData!

Im aktuellen OpenData-Index sieht Old Germany mächtig alt aus, kommt nur auf Platz 39 von 70 untersuchten Ländern. Selbst China geht offener mit seinen Daten um!

Aber das heißt ja auch, Deutschland kann sich steigern und aufholen. Mögen die schlechten Ergebnisse genügend Triebkraft sein, dass sich hier was bewegt.

Mehr dazu unter heise.de und sueddeutsche.de.

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