Pumpipumpe: Dann klappt’s auch mit dem Nachbarn

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Carsharing funktioniert, warum nicht auch Bohrmaschinen-, Trittleiter- oder Grillsharing? Schweizer Designer haben es erfunden und Pumpipumpe getauft. Einfach einen oder mehrere kleine Aufkleber an den Briefkasten und die Nachbarn wissen, was man so verborgen würde. Und das ganze jetzt noch als BETA-Version auf der Karte. Na viel Spaß beim Pumpipumpen!

PS: Bei uns hat das übrigens auch schon früher funktioniert, wir haben einfach gefragt: „Sag mal, kannst Du mit mal Deine Leiter borgen?“. 😉

Open Data: Stadtratsantrag in DD

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Genau so sollte es sein, der Bürger hat die Daten bereits (zum großen teil) bezahlt, nun soll er sie auch bekommen! Gratis! Dazu haben in der sächsischen Landeshauptstadt die Piraten zusammen mit Linken, Bündnis.-Grünen und SPD einen Antrag im Stadtrat eingebracht. Glückwunsch Dresden!

Hier zum Beitrag: http://computer-oiger.de/2015/04/28/open-data-dresden-soll-datenschleusen-oeffnen/87725

Nepal/Kathmandu: um 3 Meter verschoben


Quelle: http://cdn3.spiegel.de/images/image-841292-panoV9free-dztc.jpg

Wie Spiegel-Online berichtet, hat sich ein Felspaket (8x so groß wie Berlin) in 30 Sekunden in Richtung Süden verschoben, damit liegen Kathmandu und nahe Dörfer jetzt 3 Meter weiter südlich und ca. 1 m höher. Die Fakten auf einen Blick:

  • Wucht des Erdbebens so groß wie die eine 150 m starken Meteoriten
  • Spannung in 500 Jahren aufgebaut
  • 3 m – Süd-Verschiebung in 30 Sekunden
  • 1 m Erhöhung
  • normale Verschiebung der Platte (ca. 1 mm pro Woche)

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/erdbeben-in-nepal-hat-staedte-um-drei-meter-verschoben-a-1030886.html

DataViz: Rainbow Colors?

Quelle: http://blog.visual.ly/wp-content/uploads/2012/04/RainbowVsGray.png

Ein interessanter Artikel über die Nutzung oder besser Nichtbenutzung von Regenbogenskalen: „Dear NASA: No More Rainbow Color Scales, Please“

Hier die Gründe:

  • Nachteile für farbenblinde Leser
  • Kantenwahrnehmung
  • Spektralfarbenreihenfolge  ist bedeutungslos
  • Gelb ist was Besonders – wird plötzlich zur Signalfarbe
  • Details werden verwaschen … unsichtbar

Danke Drew Skau!

#TheShapefileChallenge

TheShapefileChallenge
Das ESRI-Shapefile, der Nachfolger des ESRI-Coverages. Geliebt und gehaßt, jedenfalls lange Zeit der Quasi-Standard beim Austausch von Geodaten. Aber langsam wird es Zeit, sich nach Alternativen umzusehen, sozusagen nach einem Shapefile ohne die Nachteile des Shapefiles 😉

Deshalb möchte ich Euch heute auf die  #TheShapefileChallenge aufmerksam machen, auf die ich im GIS-Wiki der HSR Hochschule für Technik Rapperswil gestoßen bin. Dort wird aufgerufen, bis zum 24.03.2016 das „Shapefile of the future“ zu finden. Das Shapefile hat neben Vorteilen lt. den Verfassern etliche Nachteile:

  1. Attributnamen beschränkt auf 10 Zeichen (DBF)
  2. Max. Dateigrösse beschränkt auf 2 GB (DBF)
  3. Dutzende Dateien .shp, .dbf., .prj, .shx, etc…, inkompatible Indexe
  4. Nur eine Geometrie pro Tabelle
  5. Keine Multi- und keine Collection-Geometrien
  6. Keine Kreisbogen, keine Topologie (wobei IMHO die fehlende Topologie ein Hauptnachteil ist, Topologie war früher auch bei ESRI eine heilige Kuh!)
  7. Keine Schema-Referenz
    und ich ergänze mal:
  8. Keine Annotations (kartografischer Text ist nun mal wirklich anders zu betrachten als die „normalen“ Daten, also Punkte, Linien oder Flächen)

Die Kandidaten, die z. Z. zur Wahl stehen:

  • GeoJSON
  • Geobuf (= GeoJSON binär)
  • GeoPackage (Vektor & Raster)

Na vielleicht habt Ihr ja auch noch Ideen, dann mal los zur #TheShapefileChallenge

Hier der initiale(?) Aufruf: http://www.geowebforum.ch/thread.php?postingID=3118