Wer Karten produziert und ggf. mehrere Tausend EUR für die dazu benötigten Werkzeuge ausgeben will, sollte sich vorher fragen: „Was soll eigentlich dabei rauskommen? Wie soll mein Ergebnis aussehen, um den Sachverhalt zu verdeutlichen?“ Es geht auch EINFACHER! JA, hier ein Beispiel von 1978. Na bitte, geht doch. 😉
Archiv der Kategorie: GeoDaten
OSM: erster ODbL Planet!
Nach der heutigen Ankündigung wird die nächste Ausspielung des planet.osm die erste unter der neuen ODbL-Lizenz sein. Es ist also geschafft, Dank und Glückwunsch vom [geoObserver] und: Vorfreude…
Staatliche Geodaten wirtschaftlich verwerten?
Lizenzen, Gebühren, frei, Monopol, Datenschutz, gesetzliche Grundlagen in EU, Bund, Land…?
Auf all diese immer wieder gestellten Fragen zur Verwertung staatlicher Geodaten versucht eine Arbeit von Falk Zscheile Antworten zu finden. Hochinteressant meint der geoObserver!
GeoRetro?
Geodaten sind wegen Ihrer Menge, Komplexität, Recherchierbarkeit sowie der Möglichkeiten, mit Ihnen zu modellieren und zu berechnen ganz sicher nur sinnvoll elektronisch zu halten. Trotzdem hat es natürlich immer noch seinen Reiz, eine richtige Karte in der Hand zu halten. Haptik, Knistern, Druckereigeruch, … hmm. Um aus unserer modernen Welt wieder ein bisschen das Gefühl aus der alten Welt zu vermitteln sei die Demo von Iacopo Boccalari empfohlen.
Herzlichen Glückwunsch! OpenStreetMap feiert 8. Geburtstag.
Wenn das kein Anlaß zum Feiern ist, OSM wird schon acht Jahre. Der geoObserver schließt sich den Glückwünschen an und gelobt, im 9. Jahr auch mal wieder ein bißchen mehr zu erfassen, zu prüfen zu und korrigieren. Versprochen. Mehr zum Geburtstag Wiki.
Lizenzwechsel bei OpenStreetMap
Freud und Leid sind oft beisammen, so auch beim Lizenzwechsel bei OSM. Mag der Wechsel sinnvoll sein oder nicht, das muss jeder für sich entscheiden, fakt ist, er hat statt gefunden, der s. g. „redaction bot“ ist durch und nun fehlen die Daten der Mapper, die nicht zugestimmt haben … leider. Aber wir kennen die Mapper-Community, es ist sicher, die fehlenden Daten werden schnell ergänzt werden. Mehr dazu unter heise.de.
Und für ganz Traurige hat DIE deutsche OSM-Instanz Frederik Ramm die Möglichkeit geschaffen, auch auf die Daten vor dem Wechsel zuzugreifen.
Ein Glück – Danke Frederick!
Von der Wolke in die Cloud: Blitzortung.org
Wenn wir heute von der Cloud sprechen, meinen die meisten DIE Cloud. Aber es gibt da noch die anderen, die richtigen Wolken, die den Regen bringen und die Gewitter. Und genau um diese Clouds geht’s dieser Tage in Leipzig. Bis zum 3. August. treffen sich 500 Wissenschaftler aus 37 Ländern zur „16. Internationalen Konferenz zu Wolke und Niederschlag (ICCP)„. Man darf gepannt sein.
Aber auch im OPEN-Bereich wird Wetter beobachtet. Ein interessante Wetter- oder besser Blitz-Community findet sich unter blitzortung.org. Mitglieder bauen kleine VLF-Empfänger, nehmen Blitze auf und senden die Daten an die freien, im Internet stehenden Server, von denen sich jedermann die aktuelle Blitzsituation z. B. in Deutschland abrufen kann. Also Daten von den Clouds in die Cloud zurück.
Blitz über dem Paulusviertel in Halle mit einem offensichtlich überfordertem iPhone (Quelle: mikeE.)
Wer findet mehr? Geoglyphs
Scharrbilder oder Geoglyphs gibt es überall auf der Welt. Besonders aus der Luft haben sie einen besonderen Reiz.
Ein bekanntes Beispiel ist das Uffington White Horse. Wer findet mehr? Einfach als Kommentar verewigen.
OSM: Wo mappen die Mapper?
Jeder OSM-Mapper kann jetzt auf den Seiten von Pascal Neis sein bevorzugtes Erfassungsgebiet eintragen, also Los!
GeoDaten unkonventionell?
Was gibt es nicht alles für Formate von Geodaten, ESRI-Shapes, DGN, GML, … DXF lieber nicht ;-). Hier mal was ganz anderes: Die Welt als Font „DINGMAPS.TTF„