Ich habe das neue QGIS-Paket installiert und es läuft erwartungsgemäß hervorragend in meiner GIS-Umgebung, also jetzt QGIS 3.34.1 zusammen mit PostgreSQL v16.1 auf einem MAC mit M1 unter dem inzwischen wieder aktualisiertem macOS 14.1.1 Sonoma, siehe Screenshot. Danke allen Mitwirkenden!!!
Screenshot: QGIS 3.34.1 & PostgreSQL v16.1 auf einem MAC mit M1 unter macOS 14.1.1 Sonoma
Animation: Mein Test – alle Eingangsthemen, Einstellungen, Ergebnisse
Wer kennt das nicht, man will mehrere Layer gegeneinander verschneiden, aber es stört, immer nur zwei Layer verschneiden zu können, also Thema1 + Thema2 = Ergebnis1, Ergebnis1 + Thema3 = Ergebnis2, … Wie oft hat man sich schon gewünscht, mehrere Layer gleichzeitig zu verschneiden, am besten erst einmal mit UNION, der vollständigsten Verschneidungsfunktion, komplett und ohne Verluste. Abhilfe schafft ganz sicher das neue, am 12.11.2023 veröffentlichte QGIS-Plugin „Multi Union“ [1], welches momentan bis zu sechs Themen in einem Schritt verschneidet. Einmal installiert findet Ihr das Plugin in der Toolbox.
Ich habe es getestet, es klappt unter QGIS auf Windows prima, siehe Screenshots:
Unter Mac gibt es momentan leider noch die Einschränkung bzgl. des GDAL-Paketes (momentan ist unter QGIS 3.34.0 nur GEOS-Version 3.9.1 verfügbar, benötigt wird mind. 3.10, ich frage auf der QGIS-Developer-Liste [2] nach).
Screenshot: Fehler auf Mac durch zu alte GEOS-Version
Das ging ja diesmal schnell, nur 10 Tage nach dem letzten Update gab Even Rouault am Montag perMail [1] bekannt, dass seit dem 13.11.2023 eine neue Version der universellen GDAL-Bibliothek [2] zur Verfügung steht, aktuell ist nun GDAL v3.8.0. GDAL steht für Geospatial Data Abstraction Library und ist vor allem als Kommandozeilen-Tool, aber auch als wesentlicher Bestandteil von QGIS bekannt. Die Neuerungen findet Ihr auf GitHub [3].
Bereits am 4. November 2023 kam via Tweet die Meldung von Jürgen E. Fischer, dass die Downloads für 3.28.12 „Firenze“ and 3.34.0 „Prizren“für Windows und Linux [1] und damit diesmal leider noch nicht für Mac verfügbar sind. Seit vorgestern Abend steht nun zum Glück auch das Mac-Paket zum Download bereit [2]. QGIS 3.34.0 wird mit diesem Release auch zum neuen LTR (LongTermRelease).
Ich habe das neue QGIS-Paket installiert und es läuft erwartungsgemäß hervorragend in meiner GIS-Umgebung, also jetzt QGIS 3.34.0 zusammen mit mittlerweile PostgreSQL v16.1 auf einem MAC mit M1 unter dem inzwischen wieder aktualisiertem macOS 14.1.1 Sonoma, siehe Screenshot. Danke allen Mitwirkenden!!!
Screenshot: QGIS 3.34.0 & PostgreSQL v16.1 auf einem MAC mit M1 unter macOS 14.1.1 SonomaScreenshot 2: Alles wieder OK, das ist es, das QGIS-Paket für Mac (Quelle [2]) 🙂
Wie einfach PostgreSQL und PostGIS auf dem Mac installiert werden kann habe ich bereits vor mehr als vier Jahren in „PostGIS@Mac“ [1] beschrieben und dass PostgreSQL v16 verfügbar ist, konntet Ihr in „Released: PostgreSQL v16!“ [2] nachlesen. Nun hab ich am Wochenende endlich mal meine bestehende Arbeitsumgebung bzgl. der GeoDB aktualisiert und die Postgres.app v2.6.7 [1] mit PostgreSQL 16.0 und PostGIS 3.4.0 auf macOS 14.1 (Sonoma) installiert. Es war wieder so herrlich einfach wie in [1] beschrieben:
„Einfach die Postgres.app unter [2] herunterladen und in den Programm-Ordner verschieben und mit Doppelklick starten, im aufgeblendeten Dialog „Initialize“ klicken und fertig ist die PostgreSQL-Installation. Um auch noch über PostGIS zu verfügen, muss lediglich noch „CREATE EXTENSION postgis;“ auf der Kommandozeile eingegeben werden*. Fertig :-)“ [1]
Screenshot: Postgres.app v2.6.7 mit PostgreSQL 16.0 und PostGIS 3.4.0 auf macOS 14.1 (Sonoma)
PerMail [1] gab Even Rouault am gestrigen Freitag bekannt, dass seit dem 03.11.2023 eine neue Version der universellen GDAL-Bibliothek [2] zur Verfügung steht, aktuell ist nun GDAL v3.7.3. GDAL steht für Geospatial Data Abstraction Library und ist vor allem als Kommandozeilen-Tool, aber auch als wesentlicher Bestandteil von QGIS bekannt. Die Neuerungen findet Ihr auf GitHub [3].
Screenshot 1: 3D mit dem XYZto3D Plugin rechts. Links nur zur Orientierung das QGIS-View
Selten kommt man mit so wenig Aufwand zu so aussagekräftigen und interaktiven 3D-Modellen! Das QGIS-Plugin „XYZto3D“ erwartet ausschließlich Daten aus einer CSV-Datei in der Struktur X, Y, Wert (z. B. Höhe). Eine Visualisierung wie im QGIS-View in Screenshot 1 ist nicht nötig(!), dient hier nur der Orientierung. Installation aus dem Zip-File, Funktion und Bedienung des Plugins sind in „Generate 3D Topography Surface Model from XYZ Data with XYZto3D QGIS Plugin“ [2] ausführlich beschrieben. Mein Test mit einem Ausschnitt der Höhendaten der Digitalen Stadtgrundkarte der Stadt Halle (Saale) [3] funktionierte auf Anhieb tadellos.
Screenshot 2: Struktur und Ausschnitt der CSV-Datei Höhendaten der Digitalen Stadtgrundkarte der Stadt Halle (Saale) [3] hier in Libre Office CalcAnimation: Navigieren und Identifizieren im 3D-Ergebnis
Bildvergleich: Zuordnung Berg & Tal am Giebichenstein in Halle (Saale)
Animation: Mein Test in vier Schritten plus Ergebniskarte
Mit Datawrapper [1] könnt Ihr so ganz auf die Schnelle recht schöne Karte, aber auch Charts und Tabelle erstellen, einfach anmelden und loslegen. Ich habe es mal für Karten getestet, es klappt prima. Hier mein Test für eine Halle-Karte mit Legende, Übersichtsglobus, Scalebar, Nordpfeil und SocialMedia-Ikonen in ein paar Schritten …
🎉 Today we published our 4000th basemap! Yes, that's right: You can now use 4000 different administrative maps as base layer for Datawrapper symbol & choropleth maps.
Python als Skriptsprache hat insbesondere im Bereich Geografischer Informationssysteme seit Jahren eine wachsende Bedeutung. Sowohl beim Marktführer in der Arc*-Welt wie auch im freien QGIS stehen viele Python-basierte Skripte und Erweiterungen zur Verfügung. Arcpy, PyProj, NumPy sind typische Vertreter. Außerdem können die GI-Systeme mit Python recht einfach um eigene Funktionalitäten und Automaten erweitert werden. In [1] heißt es einleitend:
„Python-Bibliotheken sind die ultimative Erweiterung für GIS, denn sie ermöglichen es Ihnen, die Kernfunktionen zu erweitern. Durch die Verwendung von Python-Bibliotheken können Sie aus der GIS-Schablone ausbrechen und in die Datenwissenschaft eintauchen.“ [1]
pgModeler [1] ist eine Open-Source-Software zur Modellierung von PostgreSQL-Datenbanken. Die Software kann kostenfrei als Quellcode runter geladen und kompiliert werden (wenn man es kann ;-), vorkompilierte Binärpakete sind lt. [2] zu „zu einem wirklich fairen Preis“kostenpflichtig. Per Tweet [3] wurde jetzt die v1.1.0-beta angekündigt.
Hello, guys! I'm excited to announce that pgModeler 1.1.0-beta will bring a simplified way to create views and as a bonus, it'll be possible to create views that reference other views. The work is still in the early stages but the image below is the feature already in action. 🥳 pic.twitter.com/xjQxa97aOt