COGs, also Cloud Optimized GeoTIFFs waren hier im #geoObserver [1] schon mehrmals ein Thema. Nun zeigt uns Ujaval Gandhi (@spatialthoughts) in seinem Youtube-Video „Writing Cloud Optimized GeoTIFFs (COGs) – Mastering GDAL Tools“ [2], was für ein Konzept hinter diesem Format steckt und wie man COGs mit GDAL erstellen kann. Außerdem seht Ihr, wie Ihr mit QGIS ein 8 GB großes Rasters streamen und zuschneiden könnt, ohne es herunterzuladen. Perfekt, Danke Ujaval Gandhi!
Learn about Cloud Optimized GeoTIFFs (COGs). Learn the concept behind this format and how to create COGs using #GDAL. Don't miss the demo of streaming and clipping a 8GB raster to #QGIS without downloading it! https://t.co/6cdWQw0ksQ
Wer in QGIS Sachdaten-Spalten wie Flächeninhalt und Umfang bei jeder Geometrieänderung automatisch updaten möchte, kann z. B. die virtuellen Felder nutzen. Das klappt wunderbar, aber eben nur im QGIS. Geodatenbestände, die auch in anderen GI-Systemen genutzt werden sollen, haben nichts davon, hier muss explizit die betreffende (echte) Spalte aktualisiert werden, entweder händisch über den Feldrechner oder besser ähnlich einem Datenbank-Trigger. Wie Ihr das ganz einfach im QGIS realisieren könnt, zeigt Euch @GISWorld_de im Youtube-Video „Automatic Area Update and Area Analysis by Category in QGIS“ [1]. Stichworte sind „Eigenschaften / Attribut Formular / Verfügbares Element / Vorgaben* / Vorgabewert bei Aktualisierung anwenden“ * … für die Flächenspalte dann „$area“
Screenshot 1: QGIS-Tipp: QGIS-Plugin – OD_LSA_Loader v0.0.7 und die neuen Themen
Am 11.04.2024 hatte ich über die v0.0.4 des QGIS Plugin OD_LSA_Loader berichtet [1], seit Freitag ist die OD_LSA_Loader v0.0.7 [2] online. Also einfach via QGIS unter „Erweiterungen verwalten und installieren …“ das Update einspielen, vgl. Screenshot 2. Neu sind folgende Änderungen:
VERSION
BESCHREIBUNG
v0.0.5
neue Themen: Bodenrichtwerte, BONUS: WMS Digitale Stadtgrundkarte Halle (Saale)
v0.0.6
Abfangen ungültiger URLs der Layer
v0.0.7
neue Themen: Einbindung Topografischer Karten farbig und grau (TK 10, 25, 50, 100, TÜK 250)
Screenshot 2: Installation im QGIS unter „Erweiterungen verwalten und installieren …“
Ich habe mittlerweile das neue QGIS-Paket installiert. Es läuft erwartungsgemäß hervorragend in meiner GIS-Umgebung, also jetzt QGIS 3.36.2 zusammen mit PostgreSQL v16.2 auf einem MAC mit M1 unter dem inzwischen wieder aktualisiertem macOS 14.4.1 Sonoma, siehe Screenshot. Danke allen Mitwirkenden!!!
Screenshot: QGIS 3.36.2 & PostgreSQL v16.2 auf einem MAC mit M1 unter macOS 14.4.1 Sonoma
Linux, Windows (with many dependency updates) and Mac packages of new #QGIS release 3.36.2 "Maidenhead" and point release 3.34.6 "Prizren" (LTR) ready on https://t.co/8GHALpmjLR. Make maps not war! pic.twitter.com/CpcSh4Kshj
— Jürgen E. Fischer🇪🇺🇺🇦 (@JuergenEFischer) April 25, 2024
GDAL steht für Geospatial Data Abstraction Library und ist eine Open-Source-Bibliothek für Raster- und Vektor-Geodatenformate. Die Bibliothek verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Dienstprogrammen, mit welcher viele Geoverarbeitungsaufgaben ausgeführt werden können. Sie ist vor allem als Kommandozeilen-Tool, aber auch als wesentlicher Bestandteil von QGIS bekannt. Wie Ihr mit GDAL auf der Kommandozeile zaubern könnt, bringen Euch die SpatialThoughts-Spezialisten um Ujaval Gandhi im Videokurs Mastering GDAL Tools [1] bei. Meine Empfehlung!
Wenn Ihr mal wieder total in der GeoWelt des QGIS versunken seid und kein Gefühl mehr für die Zeit habt, erinnert Euch das neue QGIS-Plugin „ActiveBreak“ daran, mal eine Pause zu machen oder zum Mittag zu gehen oder das aktuelle Projekt zu sichern. Ganz nebenbei gibt es auch noch inspirierende Zitate von Persönlichkeiten. Klingt interessant, ich werd’s mal probieren.
Ein cooler QGIS-Tipp kam diese Woche von Ujaval Gandhi via X [1], den ich hier gern weiter gebe. Kennt Ihr die Funktion „Objekte nach Zeichen teilen“ / „Split features by character“. Hier werden zeichengetrennte Werte eines Objektes in einer Spalte in mehrere Objekte mit einzelnen Einträgen aufgelöst. Ich hab’s getestet, mein Trennzeichen war ein Komma, klappt wie immer bestens, Danke Ujaval!
Screenshot: Mein Test – Trennen der kommaseparierten Einträge in der Spalte „nutzung“, Ergebnis im Layer „Teilen“
Hier der Original-Tweet [1]:
#QGIS Pro Tip: Turn your 'wide' tables into 'tall' tables for ease of GIS analysis using the 'Split features by character' algorithm. An example showing how you can find all locations with service 'A' by applying a filter on the split table instead of using the original table. pic.twitter.com/s7Pi1A7Jwf
Screenshot 1: Die Glühwürmchen-Karte von Helen McKenzie (Quelle [1])
Helen McKenzie (@helenmakesmaps) versorgt uns immer wieder mit coolen Geo- und Datenvisualisierungs-Tipps, erst Ende März die Glühwürmchen-Karte in nur 50 Sekunden [1]. Großartiges #DataViz mit QGIS, Danke Helen! Ich hab’s getestet, klappt prima 🙂 Die QGIS-Style-Datei könnt Ihr unter [2] downloaden.
Screenshot 2: Die Glühwürmchen-Karte von mir getestet (Bäume in Halle)Screenshot 3: Die Glühwürmchen-Karte von mir getestet (Bäume in Halle)
Hier der Original-Tweet [1] mit der 50 Sekunden-Anleitung:
⚡️Create a firefly map in QGIS in 50 seconds! All you need is:
🌃 A dark base 🗺️ A point layer 👀 This video! [sound on – if you can bear my voiceover!] pic.twitter.com/1Z3lzzpBsx
Vermutlich kennt Ihr das, man hat eine wirklich perfekte Kartengrundlage aus dem Bereich der Geobasisdaten im Maßstab 1:500 … 1:1000, nichts wird vermisst, alle relevanten Objekte sind vorhanden und super visualisiert. Die Realisierung einer auch noch so komplizierten Zeichenvorschrift ist ohne Makel umgesetzt. Was will man eigentlich mehr? Nichts. Und trotzdem, mitunter wirkt genau eine solch perfekte Karte zu sachlich, zu dröge, zu steril, oder?
Ja, irgendwas fehlt. Ich habe mal versucht, da was zu ändern. Und eine einfache, wirklich simple Lösung ist, einen solchen trockenen Datenbestand mit den offenen ALKIS-Nutzungsdaten einzufärben. Ich habe es mit halleschen Daten probiert, es klappt gut, die Daten der Digitalen Stadtgrundkarte werden angereichert, schon auf den ersten Blick besser lesbar. Und wem es für die eigene thematische Karte dann wieder etwas zuviel ist, der schwächt es noch ein bisschen ab, mit Transparenz, Helligkeit, Kontrast, Sättigung, ggf. Einfärbung. …