Routing: Suche den längsten Weg!

Wenn  man so gemeinhin das Navi bemüht oder maps.g…. oder Vergleichbares, geht es meist darum, den schnellsten oder kürzesten Weg zu finden. Der Optimale muss das dann noch lange nicht sein ;-). Aber manchmal ist die Fragestellung auch eine ganz andere: „Zeige mir den längsten möglichen Weg!“. So in diesem Tweet.
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Bildquelle: http://mapsontheweb.zoom-maps.com/post/101181725744/the-longest-distance-you-can-travel-between-two

STRAVA – hochinteressant

strava_heatmap_1
Die einschlägigen Apps auf dem Smartphone wie Runtastic, Nike, Runmeter und Sportstracker, … kennen wahrscheinlich die meisten. Aus Datensicht sehr interessant scheint mir nach dem Tipp eines Fachkollegen aus dem  netzwerk|GIS die STRAVA-Anwendung. Hier werden permanent GPS-Daten erfasst (hoffentlich datenschutzkonform) und zur Verbesserung der Datenqualität genutzt. Meine Renner:

Geodaten: Kaffee

kaffeeJa, der GIS-Kundige sieht die Welt mit Raumbezug, gleich was inhaltlich dahinter steckt, jedes Datum ist wichtig und berechtigt – heute mal der Kaffee. Wir kennen ihn meist nur in der oben abgebildeten, handelsüblichen Darreichungsform, aber der Kaffee hat seine eigene Geograhie – beschrieben in der Geolounge.


Kaffeeverbrauch (Bildquelle: http://www.gislounge.com/geography-of-coffee/)


Kaffeerzeugung: (Bildquelle: http://www.gislounge.com/geography-of-coffee/)

Routing absurd?

Wenn zwei Häuser genau  nebeneinander stehen, also echte Nachbarn sind, sollte die ermittelte Route eigentlich relativ kurz sein. Ist aber dazwischen vielleicht eine Mauer („Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“), kann’s schon mal ein bisschen länger werden, so in Orlando 😉

Bildquelle im Original-Tweet: https://twitter.com/Amazing_Maps/status/525384010235928576/photo/1

Datenschutz & Luftbilder


Bildquelle: Luftbild-Fotografie: Marcus-Andreas Mohr

Immer wieder ein großes Thema, was ist erlaubt, was nicht und wo und ab wann gibt es Datenschutzbedenkliches? Hier ein aktueller Beitrag aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 20.10.2014: „Darf Amt Luftbilder von privaten Grundstücken machen?“

Mehr Infos zum Thema:

Der geoObserver hält sich momentan an die IMAGI-Empfehlungen:

„Im Hinblick auf die nur geringe Wahrscheinlichkeit und Intensität von möglichen Persönlichkeitsverletzungen ist nach der Kontrollpraxis des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in der Regel davon auszugehen, dass das öffentliche Interesse überwiegt bei Daten, die eine der folgenden Auflösungsschwellen
erfüllen:

1. Karten mit einem Maßstab kleiner als 1 : 5 000;
2. Satelliten- oder Luftbildinformationen mit einer Bodenauflösung von 20 cm oder größer pro Bildpunkt;

3. Eine gerasterte Fläche auf 100 m x 100 m oder größer; oder
4. Mindestens auf vier Haushalte aggregierte Informationen“

Das ist doch die Höhe!


Bildquelle: http://3.bp.blogspot.com/-x3V3BenuPV4/VELlhIvHuSI/AAAAAAAAiI0/ZUMOO0r0-Oo/s1600/googleearth17.png

So kann’s passieren, die schönsten und hochaufgelöstesten Luftbilder auf ein unzureichendes Höhenmodell „gedrapt“ und schon kommt ziemlicher Mist raus – imposant oder kurios – in jedem Fall. MIST! 😉

Gefunden mit noch viel mehr schrägen Bildern unter: http://landkartenindex.blogspot.de/2014/10/google-earth-und-das-mit-den-fehlenden.html

VERmessen?

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Über die Berufsbezeichnung „Vermesser“ wurde ja schon oft diese oder jene Bemerkung gemacht, wie „Heißen die Vermesser eigentlich Vermesser, weil sie sich vermessen?“ 😉 Nun ist es aber Wirklichkeit mit der VERmessung, gleich zwei staatlich zertifizierte Vermessungsbüros haben sich vermessen, auch, weil es keine „sichtbaren Orientierungshilfen“ gab. eine „Eiche“ fehlte wohl? Man glaubt es nicht, aber es soll tatsächlich passiert sein … In Florida, USA. Ein Haus für 680000 Dollar auf dem falschen Grundstück …

Mein Verdacht, bei der AAA-Umstellung ist was schief gegangen.Oder müssen die Amis etwa nicht umstellen? 😉

Kompletter Artikel: http://www.spiegel.de/panorama/haus-auf-falschem-grundstueck-patzer-bei-bau-von-villa-in-florida-a-997234.html