OpenData: Viel Potenzial und immer noch zu träge

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Naja, neu sind die Infos ja eigentlich nicht, trotzdem wichtig, die Verantwortlichen immer wieder damit zu konfrontieren. GEBEN und NEHMEN – eigentlich kein neues Wirkprinzip! Zum Schluss kommt für alle was Gutes raus!  Na und dann hat der Erfolg wahrscheinlich wieder viel Väter 😉 Sei’s drum, hier ein paar neue Fakten zum Nachlesen und argumentieren:

 

MapFiles: Mehr Durchsicht!

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Wer sich mit dem MapServer beschäftigt kennt das Problem, mitunter braucht man recht lange, ehe man die Präsentation eines Datenbestandes im MapFile dort hat, wo man sie braucht. Textattribute, Farben, Signaturen für Linien, Flächen und Punkte, … es ist aufwändig und braucht Zeit. „Try and error“ ist oft die Methode. jedenfalls bisher Abhilfe kann der MapManager schaffen. Einfach schnell ein MapFile-Schnipsel oder ein komplettes MapFile zusammen geklickt und gleich in der Vorschau geprüft. Hilft Zeit sparen und MapFiles verstehen. Danke an die Erbauer!

Mehr Infos & Download-Links unter:
http://lists.osgeo.org/pipermail/mapserver-users/2014-February/076069.html

Datenschutz bei Geodaten …

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… in einem neuen IMAGI-Leitfaden. Es ist schon wichtig, zu wissen, ab wann Geodaten den datenschutzrechtlich relevanten Bereich berühren, insbesondere weil es in Deutschland an entsprechenden klaren, juristisch belastbaren Aussagen immer noch fehlt.

Hier die Kernaussagen:

  1. Karten mit einem Maßstab kleiner als 1 : 5 000;
  2. Satelliten- oder Luftbildinformationen mit einer Bodenauflösung von 20 cm oder größer pro Bildpunkt;
  3. Eine gerasterte Fläche auf 100 m x 100 m oder größer; oder
  4. Mindestens auf vier Haushalte aggregierte Informationen.

Quelle: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/IMAGI/DE/Imagi/behoerdenleitfaden.pdf?__blob=publicationFile)

Ergänzung (19.02.2014)

Ankündigung:

Datenschutzvortrag auf der FOSSGIS:
http://www.fossgis.de/konferenz/2014/programm/events/635.de.html

Ältere Quellen:

(Fast) alles Eis …

Die großen Seen zwischen Amerika und Canada, diesmal sind sie fast zugefroren, wir die folgenden Bilder zeigen:

Normalerweise sehen sie so aus – hier am 24. April 2000
(Qelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Great_Lakes_from_space_crop_labeled.jpg)
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Am 5. Januar 2005 konnte man ziemlich viel Vereisung entdecken
(Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:GreatLakes.A2005027.1635.250m.jpg)
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Dieses Jahr – noch mehr Vereisung
(Quelle: http://mapsontheweb.zoom-maps.com/post/76762957331/great-lakes-of-north-america-covered-in-snow-and)
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R.I.P. Father of GIS

Tomlinson1Ein traurige Mitteilung ereilte die GIS-Gemeinde heute Nacht:
Dr. Roger Tomlinson, der allgemein als Vater der Geografischen Informationssysteme gilt, ist am 9. Februar 2014 verstorben. Gedenken wir seiner, danken wir ihm für eine großartige, innovative Idee und lassen wir diese weiter leben und schreiben wir sie fort.

Siehe auch:

Bevölkerungsdichte?

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mmer wieder interessant, wie viele Menschen leben auf welchem Raum? Auch schon 1918 (ca.) wurde das erfasst und – auch ohne GIS – kartiert. Herausgekommen ist diese wunderbare Vintage-Weltkarte mit dem Thema Bevölkerungsdichte. Moderner – sicher mit GIS-Funktionalitäten – sieht es heutzutage zum Beispiel so aus: Bevölkerungsdichte 2005. Sicher moderner, genauer, einfacher zu klassifizieren, zu pflegen, zu gestalten, zu aggregieren, zu prozessieren, … aber lange nicht so schön 😉

Schneehöhe = Schulausfall?

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Hitzefrei kennen wir, Schulausfall bei Hochwasser auch, aber wegen Schnee? Da kann ich mich nur an den Winter 1978/79 erinnern, das traf es einige, wir in Halle mussten trotzdem in die Schule 😉 Hier war’s auch wirklich nicht so schlimm. In anderen Gegenden sieht das ganz anders aus und wird selbstverständlich auch statistisch erfasst und irgendwann auf einer Karte abgebildet – hier die USA mit dem Zusammenhang zwischen  Schneehöhe und Schulausfall. Ein Traum der Kinder – ein Albtraum der Eltern 😉