Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich die unterschiedlichen Zeicheneffekte in QGIS so anfühlen, der sollte sich mal fünf Minten Zeit nehmen und dem Video von AspireMapper folgen.
https://www.youtube.com/watch?v=t2gAUlM5Lvc
Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich die unterschiedlichen Zeicheneffekte in QGIS so anfühlen, der sollte sich mal fünf Minten Zeit nehmen und dem Video von AspireMapper folgen.
https://www.youtube.com/watch?v=t2gAUlM5Lvc
In der OSM-Wochennotiz 411 habe ich einen Hinweis auf einen interessanten Artikel über eine Analyse der Entwicklung von Daten des OSM-Projektes gefunden. Forscher der Uni Heidelberg veröffentlichten dazu den Artikel „Open source data mining infrastructure for exploring and analysing OpenStreetMap“. Die Ergebnisse sind unter OSMvis wunderbar visualisiert. Unbedingt anschauen! Play drücken!

Screenshot der Startseite von OSMvis (Quelle: https://osm-vis.geog.uni-heidelberg.de/)

Momentan scheinen etliche QGIS-Nutzer eine besondere Herausforderung darin zu sehen, historische Karten in ihrer Anmutung mit modernen GI-Systemen nachzuempfinden. Das macht natürlich viel Spaß und schärft den Blick auf die Möglichkeiten der Geo-Software. Mich hat’s auch angefixt, ich hab’s probiert, eine alte Karte mit QGIS nachzubauen. Angefangen hab ich mit den Gewässern. Wenn man die „Geheimnisse“ des eingebauten Geometriegenerators mit Negativ-Buffern, der Transparenz und der Gradientenfüllung entdeckt hat, ist das Ganze kein Problem mehr und funktioniert natürlich auch beim Hinzufügen von Objekten, Einfügen von Inseln und Teilen von Polygonen, wie im Video [1] zu sehen ist.
Ihr könnt mein Demoprojekt [2], inklusive Styles mit Signaturen und Einheiten sowie den Demodaten gern nachnutzen und bei Bedarf anpassen.
[1] … https://youtu.be/M2SXjwAqJb4
[2] … https://geoobserver.de/demo/QGIS_VintageWaters_1.zip

Beobachtet man die Anfragen an Google bzgl. der GIS-Produkte ArcView, ArcGIS und QGIS seit 2004, erkennt man einen deutlichen Trend in Richtung QGIS, besonders deutlich im europäischen Raum. In Deutschland überholt QGIS in 2018 nun erstmalig die Mitbewerber. Natürlich kann man aus der Anzahl der Anfragen nicht allein die Nutzerzahlen ableiten, aber sie sind ein deutliches Indiz für Entwicklungen und Trends.
ArcView, ArcGIS und QGIS in den Google-Trends von 2004 bis heute für:
Ein besonders schönes Beispiel der Datenvisualisierung findet man bei Lazaro Gamio in seinem Beitrag „Here’s every volcano that has erupted since Krakatoa„. Alle Vulkanausbrüche seit dem berühmten Krakatoa-Ausbruch sind dargestellt, Staat, Typ, Höhe, Datum den letzten Eruption und Anzahl der Ausbrüche seit 1883 sind verfügbar.
🌋 I made a weird volcano dataviz that looks like a painting -> https://t.co/pCoHm6Za3T pic.twitter.com/THUmZzZjkC
— Lazaro Gamio (@LazaroGamio) May 31, 2018
Nachdem ich unter [1] und [2] schon Tools zur Simulation der verschiedenen Arten der Farbblindheit vorgestellt habe, kommt heute der Tipp für QGIS-Nutzer: Ab QGIS 3 kann man im QGIS-Preview-Mode direkt in der Karte die drei Krankheitsbilder simulieren, der Nutzer weiß also schon in der Vorschau, wie die Farben der Karte von den Betroffenen wahrgenommen werden. Der Vorteil: kein zusätzliches Tool mehr nötig.
[1] … https://geoobserver.de/2016/04/27/tool-farbenblindheit-simulieren/
[2] … https://geoobserver.de/2017/03/14/coblis-color-blindness-simulator/
Die Videos (immerhin 99 an der Zahl!) und der Tagungsband der diesjährigen Bonner FOSSGIS (die führende Konferenz für Freie und Open Source Software Geo-Software und OpenStreetMap) sind online verfügbar. Einfach mal reinschauen, lohnt sich wirklich!
Mit MyOSMatic kann man sich ganz auf die Schnelle auch mehrseitige Karten generieren lassen, mein Testbeispiel myosmatic-test-halle.pdf mit 62 Seiten inkl. Straßenverzeichnis stand dann nach ca. 2 Min. zum Download bereit. Einfach mal testen: Gebiet aussuchen, Layout festlegen, Darstellungsstil und Overlays wählen, Papierformat und -ausrichtung bestimmen, Namen vergeben.
Eine clevere Lösung, die erst kürzlich Ihren 20000sten Renderauftrag verbuchen konnte! Danke Hartmut Holzgraefe!
Alte Karten sind oft verdreht und skaliert aber vor allem unterschiedlich verzerrt. Mit MapAnalyst steht ein kostenloses OpenSource-Tool zum Prüfen der alten Datenbestände zur Verfügung. Einfach entsprechend viele Passpunkte setzen und die Analyse starten. Berechnet werden Verzerrungsgitter, Vektoren der Verschiebung und die Skalierung von Isolinien. In der nächsten Version ist auch das Georeferenzieren angedacht (siehe FAQs).

Screenshots von MapAnalyst.org (Quelle: http://mapanalyst.org/index.html)
In Ergänzung zu [1] wird heute eine zweite Lösung zum Generieren einer den natürlichen Geometrien der Umrisspolygone folgende Beschriftung vorgestellt, „Centerline labeling“ von Noah Veltman. Schritt für Schritt wird die Herangehensweise erklärt Am meisten begeistern mich die interaktiven Möglichkeiten, mit der Beschriftung zu „spielen“. Lesenswert!