Es gibt Daten, die möchte man am liebsten gar nicht sehen, aber man muss sie sehen und reagieren! Hier die Hungerkarte 2012 – und bei uns ist Übergewicht eine Volkskrankheit…
Fadengrafik.
Eigentlich logisch, wer alle Routen aufzeichnet bekommt schlussendlich das genaue Abbild der Hindernisse – hier die Kontinente mit den Schiffswegen des 19. Jahrhunderts:
Hier der Original-Tweet: https://twitter.com/amazing_maps/status/409096838613331968
Kartograph.org . . .
Coole Bibliotheken unter Kartograph.org gefunden. Erstellen einfacher Karten mit einem einfachen Framework in Python oder JavaScript. Demos ansehen lohnt sich.
Social Media – Wo?
Egal, ob Twitter, Flickr, Panoramio, Instagram, Foursquare, … willst Du wissen, wer wo was gepostet hat? Dann sei echosec (hier am Brocken) empfohlen. Einfach mal nach dem Nutzernamen suchen (@nutzername) oder ein Gebiet abgrenzen und schon kommen die Einträge, die dort gepostet wie von selbst auf die Karte – naja cool gemacht, aber ein bißchen Angst macht mir das schon. Hier mal ein Stück um den halleschen Marktplatz.
Pangaea heute?
Interessant: unsere heutigen politischen Grenzen auf der „Ganzerde“ – also der Urform unserer heutigen Kontinente.
https://twitter.com/Amazing_Maps/status/407991323833421824/photo/1/large
Hätte es damals schon Vermessung, GIS und Timeline gegeben, man hätte in den Millionen Jahren immer wieder Updates der Geodaten schaffen und kaufen(!) müssen, die einfache Umprojektion reicht da nicht 😉
Gruselig: Erschreckende Simulation
Update 02.03.2022:
Aufgrund der Ukraine-Krise ist die Last auf den unten stehenden URLs sehr groß. Deshalb wurde von Alex Wellenstein ein temporärer NUKEMAP-Spiegel eingerichtet:
https://nukemap.org/nukemap/
Wer wollte nicht schon immer mal wissen, welche Auswirkungen diese Bomben haben werden? Ich NICHT!
Aber interessant ist diese Simulation trotzdem, möge sie doch hoffentlich nur für friedlichere Simulationen Einsatz finden. Siehe hier: http://www.nuclearsecrecy.com/nukemap/
Bordeaux, meine Lieblingskarte…
… konnte möglicherweise auch ohne GI-System geschaffen werden. Egal, auf den Inhalt kommt es an – auf der Karte und in der Flasche“ 😉
http://www.candidwines.com/wp-content/uploads/2012/01/Bordeaux.png
GPS Art
Auf was die Leute so alles kommen, jetzt neu: GPS-Art. Nette Idee, siehe hier:
http://geoawesomeness.com/smartphone-bike-google-maps-gps-art-michael-wallace/
Der geoObserver hat auch schon ein erstes GPS-Kunstwerk geplant – mitten im größten zusammenhängenden Gründerzeitviertel in Deutschland, dem Paulusviertel in Halle, hier der Entwurf 🙂
OSM: Golfplatz in 30 Minuten?
OpenStreetMap lebt vom mitmachen und von der Menge der Mitmacher und der Lust zum Mitmachen. Und damit möglichst viele Leute mitmachen, also Daten erfassen, muss genau das ganz einfach sein. Und wie einfach das ist, zeigt ein Demo-Video, in welchem man verfolgen kann, dass man in weniger als 30 Minuten einen kompletten Golfplatz (vom Luftbild) erfassen kann – in ausreichender Genauigkeit und Qualität. Und ehrlich, das ist deutlich einfacher als das Golfspiel selbst und der geoObserver muss auch keine Angst um seine Füße haben 😉
Kein kompliziertes GIS, kein Spezialwissen, … einfache Tools und viele Mapper, das ist das Erfolgsrezept des OpenStreetMap-Projektes. Weiter so! Und teilt das Video, damit noch mehr mitmachen …
NY Building-Inspector!
Coole Geschichte. Aus den alten gescannten Karten der New York Public Library quasi halbautomatisch und demokratisch wird ermittelt, ob wenigstens drei Betrachter einen vorgeschlagen Grundriß als Gebäude identifiziert haben, wenn ja, wird dieser Bau als Vektor aufgenommen. Zu sehen und zu probieren unter:
http://buildinginspector.nypl.org/fixer/building
So wird einmal mehr die interessierte Community „eingespannt“, um kostengünstig und schnell die umfangreichen historischen Karten in NY automatisiert zu vektorisieren, per Mensch (qualitätsgesichert durch min. drei Betrachter) zu bewerten und so einen Überblick mit folgenden Inhalten des städtischen Wandels zu schaffen:
- historische Straßennamen und Umbennungen
- historische Gebäude, Abriss, Neubauten
- neue Stadtviertel und „wandernder Stadtrand“
- historischen Plätze, …










