Geburtstag: 5. Geofachtag des netzwerk|GIS

Im Mittelpunkt des 5. Geofachtages Sachsen-Anhalt, der am 13. Februar 2013 in Dessau stattfindet, stehen aktuelle Entwicklungen im GIS – und Geodaten-Umfeld, insbesondere Themen aus den Bereichen GDI und INSPIRE sowie X-Planung. Siehe Programm.

Der Geofachtag richtet sich an Entscheider und Anwender in Kommunen, Behörden und Unternehmen. Den Teilnehmern werden die Projekte aus praxisbezogener Sicht vermittelt und bereits erfolgte Praxisbeispiele demonstriert. Referenten aus Behörden und Firmen Sachsen-Anhalts erläutern, welcher Nutzen für die Anwender gemeinsam entstehen kann und mit welchen Umfängen und Problemen bei der Umstellung zu rechnen ist.

Veranstalter des 5. Geofachtages sind das “netzwerk | GIS Sachsen-Anhalt” in Zusammenarbeit mit dem Städte- und Gemeindebund Sachsen-Anhalt und dem Landkreistag Sachsen-Anhalt. Unterstützt wird die Veranstaltung durch die Hochschule Anhalt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

OSM: Jeder Mapper 1000 Hausnummern?

Einen coolen Aufruf hat Frederik Ramm bei den deutschen OSM-Mappern gestartet, er rechnet vor:

In Deutschland gibt es vielleicht so 40 Millionen Adressen. Und ungefähr 40.000 Leute haben in Deutschland schon gemappt. Wenn nun jeder davon 1.000 Adressen erfassen würde…

Und um diese Aktion zu unterstützen,baute Roland Olbricht gleich ’ne kleine Anwendung, um die Mapper bei der Aktion zu unterstützen, eine minutenaktuelle Karte mit den bereits erfassen Adressen,  Cool & Danke vom geoObserver.

Und über die Feiertage genau das Richtige, also: Liest Du noch oder mappst Du schon?

GIS – wer prägte diesen Begriff?

Täglich sprechen wir über GIS, aber wo kommt es eigentlich her? Deshalb heute mal ein Ausflug in  die Anfänge des GIS, der geoObserver hat mal recherchiert und ist auf bemerkenswerte Quellen gestoßen, die er Euch nicht vorenthalten will:

Interessanter Lesestoff, viel Spaß dabei.

OSM zur Fluglärm Visualisierung

Ein gelungenes Beispiel zur Fluglärm-Visualisierung ist bei metafly zu finden. Neben den Lärmdaten erfährt der geneigte Nutzer auch gleich mal was zur Theorie und wird bei Links auf interessante aufgezeichnete Konstellationen verwiesen. Der geoObserver empfiehlt, die Abspielgeschwindigkeit auf „180x“ zu erhöhen, da macht es richtig Spaß zuzusehen – so als wenn man sich den Lärm wünschte 😉

osm_fluglärm2

Geo und Apple?

Es gibt auch was, was Apple nicht so gut kann. Ist auch nicht so schlimm, andere können das vielleicht besonders gut. Nun hat Apple das nach einiger Zeit des Widerstandes auch eingesehen und macht die die GoogleMaps-App im Store verfügbar. Danke, endlich kann wieder richtig gefunden und geroutet werden.

Das Einzige, was nicht zu verstehen ist, warum die Apfelfirma erst so viel Spott und Hähme über sich ergehen lassen musste, haben sie doch nicht nötig, oder?

KomGIS+ 3.0: Routing ist nicht gleich Routing …

… deshalb heute noch mal die Vorstellung verschiedener Routingmöglichkeiten mit der KomGIS+ 3.0 Suite:

* Routen über zwei Adressen (Start/Ziel)
* Routing über mehrere Adressen (Start/n Stationen/Ziel)
* Erreichbarkeitsrouting

Datengrundlage: Stadtverwaltung Halle (Saale).
Mit freundlicher Unterstützung durch das Stadtvermessungsamt, Umweltamt sowie weiterer Fachämter.

GIS ohne GIS, die 2.

Natürlich ist der geoObserver seit Jahren Fan und Nutzer verschiedener kleiner und großer GI-Systeme, aber manchmal wirken die doch für die Anwender etwas … gewaltig „oversized“. Und wer nur mal ganz schnell eine einfache thematische Karte braucht, dem kann auch einfacher geholfen werden, hier ein Beispiel aus der „R“-Welt bei den R-bloggers. Also einfach „R“ installieren, die Bibliotheken nachladen und dieses etwas abgewandelte „Kochbuch-Codeschnippselchen“ probieren:

library(RColorBrewer)
library(rworldmap)
data(countryExData)
par(mai=c(0,0,0.2,0),xaxs="i",yaxs="i")
spalte <- "FOREST" # tragt einfach hier den Spaltennamen der Tabelle
# "countryExData"ein
mapByRegion( countryExData,
nameDataColumn=spalte,
joinCode="ISO3", nameJoinColumn="ISO3V10",
regionType="Stern", mapTitle=spalte, addLegend=TRUE,
FUN="mean", colourPalette=brewer.pal(6,"Blues"))

 

Historische Ereignisse: Bomben über London

Gestern hat die EU den Friedensnobelpreis bekommen unter anderen für 60 Jahre Frieden in Europa. Und das ist gut so! Herzlichen Glückwunsch an die Europäer!

Aber das war nicht immer so. Ein gelungenes Beispiel, geschichtliche Zusammenhänge verständlicher zu machen, ist britischen Forschern gelungen. Sie erstellten eine interaktive Karte über die schrecklichen Ereignisse.

Neben dem Wert für den Blick in die Geschichte ist das Ganze auch ein hervorragendes Beispiel für den Umgang mit Geodaten unter Leaflet. Seht selbst unter „Bomb Sight“-Projekt. Einen ausführlichen Artikel findet Ihr unter Spiegel.de.

GIS ohne GIS?

Na klar, wer raumbezogene Daten verarbeiten will, braucht ein entsprechendes Programm, nämlich ein s. g. GIS, ein Geographisches Informationssystem. Soweit die Theorie und vielgelebte Praxis. Aber es geht auch anders, man nutzt „Malprogramme“, Illustrationsprogramme und der ihres gleichen. Das hat dann zwar nicht mehr wirklich was mit „GIS“ zu tun, bringt vielleicht aber eine ganz gute Grafik hervor.

Etwas neuer in dem Geodatenumfeld sind Statistikprgramme und genau auf die möchte der geoObserver heute aufmerksam machen. Er empfiehlt heute das freie Statistikstool „R“ und jede Menge lesenswerte Quellen im Netz, so zum Beispiel: