Heute mal ein bisschen Geschichte zu den GIS-Systemen mit einer interaktiven Timeline und der Aufforderung, fehlende signifikante GI-Systeme selbst einzutragen – der geoObserver vermisst da so einiges an freien und kommerziellen Systemen. Wo sind UDig, OpenJump und die segenreichen OpenStreetMap-Werkzeuge oder Leatflet und Openlayers, MapServer, GeoServer, …, also los GISperten, vervollständigt die GISchichte!
Mapper aufgepasst – neues Material!
OpenStreetMap – die freie Weltkarte – lebt vom mitmachen vieler. Und an vielen Stellen ist die Welt schon (fast) komplett erfasst 🙂
Aber damit die Mapper nicht traurig sind, gibt es immer mal wieder was Neues zu erfassen, z. B. eine neue Insel – gerade eben entstanden, naja – der geoObserver hat die Meldung noch ein paar wenige Tage zurück gehalten, damit das neue Einland von den 1000°C etwas abkühlt. Mappt sich besser!
Wenn ich mich nach der Goolge Namenssuche „Nishinoshima“ richte, sollt das neue Einland ungefähr hier entstanden sein: https://maps.google.de/maps?q=27.250051,140.875255&hl=de&sll=51.472883,11.972373&sspn=0.451654,1.056747&t=m&z=4 Und als es noch sehr heiß war, hat wohl schon ein schneller Mapper was erfasst: http://www.openstreetmap.org/#map=17/27.24513/140.87743
Ankündigung: 6. Geofachtag am 18.03.2014
Nah beieinander …
… Leben und Tod, geboren werden und sterben.
Eine interessante statistische Simulation zum Thema „Entwicklung der Weltbevölkerung“ findet Ihr unter https://googledrive.com/host/0B5Pq-FWu886acXU3bmVmTmdLbDQ/ Der geoObserver ermittelte folgende Durchschnittswerte: 4,3 Geburten/Sekunde und 1,7 Todesfälle/Sekunde, d.h. es wird also immer enger auf unserer Welt.
PS: GoogleChrome oder FireFox empfohlen.
Termin 21.11.2013, 18:00 Uhr: Treffen netzwerk | GIS
Das netzwerk | GIS in Sachsen-Anhalt trifft sich am 21.11.2013 wieder, diesmal in Merseburg, Details findet Ihr unter http://www.netzwerk-gis.de/
Das netzwerk | GIS ist offen für jeden GIS-Interessierten, deshalb kann jeder teilnehmen und ist herzlich eingeladen.
Das Chateau neben der Ölraffinerie?
Ja, genau so ist es, aber der Wein hat gewonnen!
Die wohl begehrtesten Weine der Welt aus den Chateaus Mouton und Lafite der alten Familie Rothschild liegen unmittelbar neben einer Erdölraffinerie. Zu Glück wurde diese in der 70er Jahren geschlossen – auf Betreiben des Barons. Und 1973 stieg das Chateau Mouton Rothschild in die erste Klasse auf. Hat sich gelohnt Herr Baron, lieber Wein als Erdöl!
Und – wo liegt das? … zu den Geodaten:
Leaflet is released.
Mehr dazu unter http://leafletjs.com/2013/11/18/leaflet-0-7-released-plans-for-future.html inkl. der Neuerungen und auch gleich die Planung für die v0.8!
Ziemlich laut!
Der lauteste Ton, die Krakatoa-Eruption, konnte man 3000 Meilen hören, Die Karte zeigt das Gebiet. Unglaublich, wenn man sich erinnert, dass der Schall mit den Quadrat der Entfernung abnimmt.
Die Spur des Bösen: Philippinen-Katastrophe, Teil 2
Die Katastophe ist natürlich auch bei den OSM-Mappern das Thema – wieder mal sind sie die ersten, die brauchbare Daten z. B. für Rettungsdienste und Hilfsorganisationen zur Verfügung stellen, hier einige Beispiele, wie sich
a) die OSM-Aktivitäten nach dem verheerenden Sturm auf das zerstörte Gebiet konzentrieren
Quelle: http://neis-one.org/2013/11/typhoon-haiyan-osm-response/
oder direkt zur Karte: http://resultmaps.neis-one.org/osm-typhoon-haiyan-2013/#8/11.003/125.151
b) die Daten der Stadt Tacloban innerhalb weniger Tage verändert hat
Quelle: https://twitter.com/RBanick/status/400055778435809280

Einige interessante Ausführungen zum schnellen und unkomplizierten Einsatz der OSM-Mapper in Katastrophen-Situationen findet Ihr auch bei Pascal Neis auf SlideShare.
Allen Mappern dafür: DANKESCHÖN und weiter so!
Die Spur des Bösen: Philippinen-Katastrophe, Teil 1
Die Visualisierung des Taifun-Verlaufs auf den Philippinen auf einer Karte mit „R“ und „“googlevis“ visualisieren, ist mit wenig Aufwand möglich, beschrieben unter r-bloggers, siehe hier:
http://www.r-bloggers.com/googlevis-0-4-7-with-rstudio-integration-on-cran/
Hoffen wir mal, dass man diese Art, Karten zu erstellen auch für schönere Anlässe nutzen kann!
Hier direkt der Code (vorher die Bibliotheken „XML“ und „googlevis“ installieren):
library(XML)
url <- „http://www.gdacs.org/Cyclones/report.aspx?eventid=41058&episodeid=28&eventtype=TC“
dat <- readHTMLTable(readLines(url), which=5)
dat$latlon <- dat[,8]
levels(dat$latlon) <- sapply(
strsplit(levels(dat[,8]), „,\n „),
function(x) paste(x[2], x[1], sep=“:“)
)
dat$Category <- factor(dat$Category, levels=levels(dat$Category)[c(6,7,1:5)],
ordered=TRUE)
dat$cat <- as.numeric(dat$Category)
dat$Gust_kmh <- dat[,6]
levels(dat$Gust_kmh) <- sapply(strsplit(levels(dat[,6]), „km“),
function(x) gsub(“ „, „“,x[1]))
dat$Gust_kmh <- as.numeric(as.character(dat$Gust_kmh))
library(googleVis)
M <- gvisGeoChart(dat, „latlon“, sizevar=“cat“,
colorvar=“Gust_kmh“,
options=list(region=’035′,
backgroundColor=“blue“,
datalessRegionColor=“grey“))
plot(M)








