Ein gelungenes Beispiel zur Fluglärm-Visualisierung ist bei metafly zu finden. Neben den Lärmdaten erfährt der geneigte Nutzer auch gleich mal was zur Theorie und wird bei Links auf interessante aufgezeichnete Konstellationen verwiesen. Der geoObserver empfiehlt, die Abspielgeschwindigkeit auf „180x“ zu erhöhen, da macht es richtig Spaß zuzusehen – so als wenn man sich den Lärm wünschte 😉
OSM plus 3D plus STEREO!
Geo und Apple?
Es gibt auch was, was Apple nicht so gut kann. Ist auch nicht so schlimm, andere können das vielleicht besonders gut. Nun hat Apple das nach einiger Zeit des Widerstandes auch eingesehen und macht die die GoogleMaps-App im Store verfügbar. Danke, endlich kann wieder richtig gefunden und geroutet werden.
Das Einzige, was nicht zu verstehen ist, warum die Apfelfirma erst so viel Spott und Hähme über sich ergehen lassen musste, haben sie doch nicht nötig, oder?
KomGIS+ 3.0: Routing ist nicht gleich Routing …
… deshalb heute noch mal die Vorstellung verschiedener Routingmöglichkeiten mit der KomGIS+ 3.0 Suite:
* Routen über zwei Adressen (Start/Ziel)
* Routing über mehrere Adressen (Start/n Stationen/Ziel)
* Erreichbarkeitsrouting
Datengrundlage: Stadtverwaltung Halle (Saale).
Mit freundlicher Unterstützung durch das Stadtvermessungsamt, Umweltamt sowie weiterer Fachämter.
GIS ohne GIS, die 2.
Natürlich ist der geoObserver seit Jahren Fan und Nutzer verschiedener kleiner und großer GI-Systeme, aber manchmal wirken die doch für die Anwender etwas … gewaltig „oversized“. Und wer nur mal ganz schnell eine einfache thematische Karte braucht, dem kann auch einfacher geholfen werden, hier ein Beispiel aus der „R“-Welt bei den R-bloggers. Also einfach „R“ installieren, die Bibliotheken nachladen und dieses etwas abgewandelte „Kochbuch-Codeschnippselchen“ probieren:
library(RColorBrewer)
library(rworldmap)
data(countryExData)
par(mai=c(0,0,0.2,0),xaxs="i",yaxs="i")
spalte <- "FOREST" # tragt einfach hier den Spaltennamen der Tabelle
# "countryExData"ein
mapByRegion( countryExData,
nameDataColumn=spalte,
joinCode="ISO3", nameJoinColumn="ISO3V10",
regionType="Stern", mapTitle=spalte, addLegend=TRUE,
FUN="mean", colourPalette=brewer.pal(6,"Blues"))
Historische Ereignisse: Bomben über London
Gestern hat die EU den Friedensnobelpreis bekommen unter anderen für 60 Jahre Frieden in Europa. Und das ist gut so! Herzlichen Glückwunsch an die Europäer!
Aber das war nicht immer so. Ein gelungenes Beispiel, geschichtliche Zusammenhänge verständlicher zu machen, ist britischen Forschern gelungen. Sie erstellten eine interaktive Karte über die schrecklichen Ereignisse.
Neben dem Wert für den Blick in die Geschichte ist das Ganze auch ein hervorragendes Beispiel für den Umgang mit Geodaten unter Leaflet. Seht selbst unter „Bomb Sight“-Projekt. Einen ausführlichen Artikel findet Ihr unter Spiegel.de.
GIS ohne GIS?
Na klar, wer raumbezogene Daten verarbeiten will, braucht ein entsprechendes Programm, nämlich ein s. g. GIS, ein Geographisches Informationssystem. Soweit die Theorie und vielgelebte Praxis. Aber es geht auch anders, man nutzt „Malprogramme“, Illustrationsprogramme und der ihres gleichen. Das hat dann zwar nicht mehr wirklich was mit „GIS“ zu tun, bringt vielleicht aber eine ganz gute Grafik hervor.
Etwas neuer in dem Geodatenumfeld sind Statistikprgramme und genau auf die möchte der geoObserver heute aufmerksam machen. Er empfiehlt heute das freie Statistikstool „R“ und jede Menge lesenswerte Quellen im Netz, so zum Beispiel:
Vandalismus bei freien Geodaten
In seinem neusten Eintrag auf der deutschen OSM-Mailingsliste stellt Pascal Neis die Ergebnissse seiner Untersuchungen bzgl. Vandalismus im OpenStreeMap-Projekt vor. Es geht um die Analyse real aufgetretener Fälle, die Arten der sinnlosen Zerstörung und die Möglichkeiten diese destruktiven Vorgänge automatisch zu erkennen und ggf. vorzubeugen. Danke Pascal! Den kompletten Beitrag findet Ihr unter: http://www.mdpi.com/2220-9964/1/3/315, das vollständige Dokument: http://www.mdpi.com/2220-9964/1/3/315/pdf.
GIS oder geht’s auch anders?
Wer Karten produziert und ggf. mehrere Tausend EUR für die dazu benötigten Werkzeuge ausgeben will, sollte sich vorher fragen: „Was soll eigentlich dabei rauskommen? Wie soll mein Ergebnis aussehen, um den Sachverhalt zu verdeutlichen?“ Es geht auch EINFACHER! JA, hier ein Beispiel von 1978. Na bitte, geht doch. 😉
osm-makeroads: vom Punkt zur Linie
GPS-Punktwolken hat (fast) jeder, der sich mit OpenStreeMap beschäftigt. Wie aber nun kommt man von diesen Punktwolken zu vernünftigen Linien? Helfen können die die osm-makeroads-Skripte, beschrieben ist die Materie unter Path Estimation from GPS Tracks. Faszinierend!

