Luftbild war gestern …

… heute ist HD-(Luft)-Video!

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Ja, es ist schon imposant, diese Ansprüche und die rasante Entwicklung im Bereich Überfliegungsdaten. Zuerst waren es Tauben, Zeppeline, Flugzeuge und Ballons, später kamen die Satelliten, der Auflösung wegen aber auch weiterhin Flugzeuge. Die Bodenauflösungen wurden immer besser, HD-Bilder waren quasi Standard. Und nun: HD-Videos von Skybox, also bewegte Satelliten-Aufnahmen in einer Qualität, die kaum den Luftbilder nachstehen. Hut ab!

Quellen:

Opensource Street View?

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Naja, über GoogleStreetView ist ja schon viel berichtet worden, Positives, Negatives Fragliches, Bedenkliches, … Jetzt ganz neu – der geoObserver hat’s jedenfalls jetzt entdeckt – schickt sich das offene Projekt „Mapillary“, ähnliches ins Netz zu stellen. Natürlich noch in den Anfängen, aber nicht ganz schlecht gemacht. Urteilt aber bitte selbst.

Mit vielen Daten ist das Projekt im Anfangsstadium natürlich noch nicht gesegnet, aber das kann ja werden – in Dresden oder Berlin findet man schon einige (Test-)Daten. Das mit den Gesichtern scheint noch nicht immer zu klappen, eine APi soll verfügbar sein. Die private Nutzung ist frei, kommerzielle Nutzung begrenzt möglich (siehe: googlemapsmania). Na vielleicht wird was draus, ich beobachte 😉

Eine Meile….

… ist eine Meile oder 1,609 km und oft ist es interessant, welche Ziele man von einem Punkt aus innerhalb einer Meile erreichen kann. Das kann wichtig sein für Touristen, Planer, Rettungsdienste, Schulwegberechnungen, … Je nach Stadtstruktur kommen dann die unterschiedlichsten Geometrien heraus – eigentlich klar, doch immer mal wieder erstaunlich – hier ein Beispiel von „Maps on the Web“

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Quelle: http://mapsontheweb.zoom-maps.com/image/78028860333

So würde es in Halle aussehen: 1 Meile vom Marktplatz 1 berechnet und visualisiert im KomGIS.

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Mehr zu den Routingmöglichkeiten im KomGIS: siehe Youtube

Satellitenbilder: Täglich neu

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Die NASA fliegt ja ständig über unseren Köpfe und macht natürlich auch ständig neue Fotos von uns – von oben. Und damit wir wir auch mal was davon haben, stellt sie diese – wenigstens teilweise – auch allen zur Verfügung, z. B. im NASA Worldview Project, derzeit in der Alpha-Phase. Besonders gelungen – aus geoObserver-Sicht – das Nutzerinterface, einfach und intuitiv.

Einfach mal probieren, Datum auswählen (Jahr, Monat, Tag) und staunen … und bei Bedarf DOWNLOADEN 🙂

Piekfein: PeakFinder

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Das ist wirklich mal eine Super-Idee: stell Dich an einen von Dir ausgewählten Standort – zum Beispiel zur Pauluskirche auf dem Hasenberg in Halle – und blicke Dich um. Rund herum. Und was siehst Du? Alle Berge, naja Erhebungen, die man von dort aus sehen könnte. Also den Reilsberg, Großen Galgenberg, die Abraumhalden, …

Fazinierend. Klappt natürlich auch an anderen Standorten. Versuch’s mal mit der Zugspitze, lohnt sich etwas mehr als der Hasenberg 😉

Mehr Infos: http://www.digital-geography.com/peakfinder-identify-hills-around/

Burger: Ismirschlecht

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Ja, mitunter müssen Geo-Fachleute, GIS-Fanatiker und Datensammler geduldig und belastbar sein. Nicht immer können sie angenehme Daten verarbeiten. Aber so ist es nun mal, hier Beispiele aus der „Lebensmittel“-Industrie

Und in manchen Gegenden ist es wirklich zu viel! Ismirschlecht – ich bin für eine Burgerwehr, aber naja: Tontechniker müssen manchmal auch Blasmusik abmischen und auch das in guter Qualität 😉