
Sorry, heute mal keine expliziten GeoNews, ich bin heute auf der FOSSGIS 2026 in Göttingen und mit meinem Beitrag (LT) Einfacher geht’s nicht – Open Data mit dem QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ [1] zu erleben. Ich freu mich drauf!

Sorry, heute mal keine expliziten GeoNews, ich bin heute auf der FOSSGIS 2026 in Göttingen und mit meinem Beitrag (LT) Einfacher geht’s nicht – Open Data mit dem QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ [1] zu erleben. Ich freu mich drauf!

Oops, das ging ja schnell, das ist Rekord! Gestern wurde die FOSSGIS 2026 in Göttingen [1] eröffnet und am gleichen Tag waren Dank des CCC schon die Mitschnitte von Tag 1 [2] online. Ich glaube, schneller habe ich das noch nicht erlebt. Für alle, die bei der FOSSGIS 2026 nicht live dabei sein können, besteht damit wieder einmal die Riesenchance, sich die Beiträge jetzt sofort und im Nachgang anzuschauen. Danke allen Mitwirkenden, großartig!
Ich bin übrigens am Freitag 15:10 Uhr mit meinem Beitrag Einfacher geht’s nicht – Open Data mit dem QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ [3] zu erleben. Ich freu mich drauf!
[1] … https://fossgis-konferenz.de/2026/
[2] … https://media.ccc.de/c/fossgis2026/fossgis2026
[3] … https://pretalx.com/fossgis2026/talk/VSKNSD/

Man entdeckt immer wieder neue POIs auf dieser Welt, diesmal das berühmteste Schlüsselloch in Rom, das „Schlüsselloch der Malteserritter“ [1] an der Basilica dei Santi Bonifacio e Alessio. Also, wer von Euch schon dort war oder das nächste Mal in Rom und dort in der Nähe ist, schickt mir gern Euer Foto oder Video von dieser Lokation mit dem faszinierendem Blick zum Petersdom. Wenn Ihr wollt, bekommt es hier einen Eintrag auf Wunsch mit Namensnennung 😉


Hier der Original-Tweet [2]
[1]… https://maps.app.goo.gl/MJ8Vyn4EgriuD1xw5
[2] … https://x.com/rainmaker1973/status/2036235294278639631
[3] … https://www.orderofmalta.int/government/st-peter-basilica-through-the-keyhole/
Im Regionalatlas [1] kann man eine Vielzahl der Daten der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder entdecken und recherchieren. Neben der interaktiven Karte lassen sich die Daten auch als Zeit-Diagramme, Häufigkeitsverteilungen und in Tabellenform nutzen. Eine Neuerung ist die Möglichkeit, die Daten auch regional zu vergleichen, dazu gibt es die neue Funktion „Regionsradar“. Wusstet Ihr z. B., dass die Stadt Halle (Saale) beim Thema „Haushaltsabfälle je EW 2023“ an 144. Stelle von 388 steht, d. h. „Rund 63 % aller Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland haben einen höheren Wert als die ausgewählte Region.„.
Alle Neuerungen im Regionalatlas findet Ihr bei den Neuzugängen [2]. Die Daten können als Open Data in den Formaten CSV, GeoJSON und Shapefile herunter geladen werden, sie stehen unter der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 [4].

Hier der Original-Tweet [3]:
[1] … https://regionalatlas.statistikportal.de/
[2] … https://regionalatlas.statistikportal.de/_neuesIframe.html
[3] … https://x.com/statistiklsa/status/2036009517675168147
[4] … Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0

Zum Wochenende ein Gastbeitrag von Torsten Wolff für den #geoObserver, Danke Torsten!
Am Donnerstag, dem 26. März 2026 um 19:30 Uhr, eröffnet das Forum Gestaltung [1] in Magdeburg die Ausstellung „Maps oder Die Aneignung von Welt(karten) Malerei auf Schullandkarten” der Künstlerin Beate Schoppmann [2], [3]. In einem Gespräch mit dem Veranstalter kam ich darauf, dass auf den DDR-Schulwandkarten meistens „Haack Gotha” stand.
Das ließ mich aufhorchen, da ich in letzter Zeit zweimal in Gotha war, aber keine Ahnung hatte, wo diese Karten entstanden sind. In Gotha ist mir aber das Perthes Forum [4] aufgefallen, von dem ich noch nie etwas gehört hatte. An einer Fassade des Forums waren verschiedene Symbole angebracht. Meine Recherchen haben dann ergeben, dass genau hier die Karten der VEB Hermann Haack Geographisch-Kartographische Anstalt Gotha hergestellt wurden. In dem Gebäude befindet sich heute die Perthes-Gotha-Kartensammlung der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt.
Übrigens gab es zur damaligen Zeit neben Haack Gotha die Justus Perthes Geographische Verlagsanstalt Darmstadt als Rechtsnachfolger des enteigneten Gothaer Stammhauses, die auch Karten von Haack Gotha kaufte [5]. Hermann Haack war Kartograf und wurde in der Nähe von Gotha geboren. Er begann im Frühjahressemester 1893 sein Studium der Geografie und Kartografie in Halle. [6]
Wer der Stadt Gotha in Thüringen einen Besuch abstatten möchte, hat einiges zu entdecken. Nach vorheriger Anmeldung können auch die Bestände der Kartensammlung eingesehen werden. [7]

[1] … https://www.forum-gestaltung.de/ausstellungen-und-sammlungen/maps—beate-schoppmann
[2] … https://www.beateschoppmann.de/news/ausstellung/
[3] … https://www.beateschoppmann.de/malerei/schulkarten/
[4] … https://de.wikipedia.org/wiki/Klett-Perthes_Verlag
[5] … https://www.ardmediathek.de/video/der-osten-entdecke-wo-du-lebst/perthes-haack-und-heidi-von-gotha-in-die-welt/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjA0MC81MDUyNzItNDg1MzQw
[6] … https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Haack_(Kartograf)
[7] … https://www.uni-erfurt.de/forschungscampus-gotha/campus-gotha/akteure/wissen-global/kontakt-und-service

Meine Leseempfehlung zum Thema: Wirkt der „Dark Mode“ in der Kartographie anders herum oder wie werden die Farben im immer mehr genutzten Dunkelmodus wahrgenommen? Während im Hellmodus dunklere Farben mit einer größeren Wertigkeit assoziiert werden, stellt sich die folgende Frage: Ist das im Dunkelmodus genau so oder, wie vielleicht zu erwarten, genau umgekehrt? Prof. Dr. Jochen Schiewe, Präsident der DGfK [1] hat es in einer mit 214 Personen durchgeführten Online-Studie untersucht. In seinem KN-Beitrag „Dark‑is‑More Bias Also in Dark Mode? Perception of Colours in Choropleth Maps in Dark Mode“ [2], als PDF downloadbar unter [3], sind die Ergebnisse veröffentlicht, also, wie die Farben im Hell- und Dunkelmodus auf die Probanden wirken. Ich spoilere mal nicht, lest selbst 😉 es lohnt sich. Nur eins dazu:
„Die Studienergebnisse erlauben auch generelle Gestaltungsempfehlungen für künftige Dunkelmodus-Farbschemata für Karten.“ [2]
[1] … https://dgfk.net/
[2] … https://link.springer.com/article/10.1007/s42489-024-00171-z
[3] … https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s42489-024-00171-z.pdf

Die seit Jahrzehnten erfolgreich(st)e Koordinaten-Transformation-Software “PROJ” [1] feiert heute den 27. Geburtstag [2] und der #geoObserver gratuliert. Die Software ist in vielen GI-Systemen im Einsatz [3], z. B. bei QGIS, GDAL, GRASS GIS, MapServer, PostGIS, R, FME, ESRI, … Danke allen Betreuern und Mitwirkenden [4] und bitte weiter so!
Aber eigentlich ist die PROJ-Geschichte sogar um einiges älter, interessante Fakten dazu findet Ihr bei Howard Butler [5]
Hier der Original-Tweet [2] mit 1999 als Startdatum:
[1] … https://proj.org/en/stable/#
[2] … https://x.com/mapserving/status/1769708346334957597?s=20
[3] … https://proj.org/en/9.6/users.html
[4] … https://github.com/OSGeo/PROJ/blob/9.6/AUTHORS.md
[5] … https://github.com/OSGeo/PROJ/files/3342934/history-of-proj4-foss4g2017-howard-butler.pdf
Erst im Januar habe ich über das Plugin „QGIS Dual Viewer“ [1] berichtet, nun folgt die Vorstellung eines ähnlich ausgerichteten Plugins. Das Plugin „QMapCompare“ [2] stellt die Funktionen Spiegelung, Vertikale Teilung, Horizontale Teilung und Lupe zur Verfügung. Eine Beschreibung zur Bedienung findet Ihr auf GitHub [3]. Ich hab’s mal getestet, vgl. Screenshot.


Hier der Original-Tweet [4]:
[1] … https://geoobserver.de/2026/01/07/qgis-tipp-plugin-qgis-dual-viewer/
[2] … https://plugins.qgis.org/plugins/qmapcompare/
[3] … https://github.com/MIERUNE/qgis-plugin-qmapcompare
[4] … https://x.com/dayjournal_nori/status/2032298102862815468
Zum Wochenende meine Leseempfehlung. Einen wunderbaren Artikel über Flächenberechnung in GI-Systemen habe ich die Tage auf LinkedIn [1] gefunden. Im Artikel „Why your GIS polygons might be lying to you: The Zero-Area Paradox“ [2] zeigt Ahmad Zaenun Faiz, wie ein GIS die Flächeninhalte ermittelt und welche Besonderheiten und Fallen es dabei gibt. Selbstüberschneidene Polygone (self-intersecting polygons) haben danach „selbstverständlich“ eine falschen Flächeninhalt. Ich habe das Ganze mal im QGIS nachgestellt, siehe die folgende Animation. Übrigens, mein QGIS-Plugin QuickPolygonRepair [3] repariert via GEOS-Methode solche Polygone ;.)

[1] … https://www.linkedin.com/posts/ahmad-zaenun-faiz_why-your-gis-polygons-might-be-lying-to-you-activity-7431910778707853313-nq6I
[2] … https://medium.com/@zaenun.faiz/why-your-gis-polygons-might-be-lying-to-you-the-zero-area-paradox-febae3e6fb04
[3] … https://geoobserver.de/qgis-plugins/#QuickPolygonRepair

Gestern, am 11.02.2026, 09:41 Uhr wurde das QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ [1] in der Version 2.0.0 veröffentlicht. Damit steht das Plugin parallel zur QGIS 4-Einführung [2] nun auch für diese neuste QGIS-Version zur Verfügung. Im Fokus für den „GeoBasis_Loader“ v2.0 stand ausschließlich die Kompatibilität bzgl. Qt5 und Qt6 in einem Plugin. Damit ist die Erweiterung ab sofort unter QGIS 3.x und QGIS 4.x lauffähig, auf neue Funktionen wurde in diesem Schritt bewusst verzichtet. Übrigens, in den ersten 22 Stunden wurde die neue Version des Plugins bereits > 360 mal herunter geladen.
Alle, die das Plugin nutzen und deren tägliche Arbeit damit deutlich erleichtert wird, ob einzeln, im Team, in der Firma und auch in vielen kommunalen, Landes- und Bundesbehörden*: Ihr könnt unsere Arbeiten am GeoBasis_Loader unterstützen, denn Entwicklung und Server kosten Zeit und auch Geld. Wenn Euch die Weiterentwicklung am Herzen liegt, unterstützt uns bitte gerne hier, werdet Unterstützer/Förderer [4]. Danke!
* … Immer wieder höre von den Mitarbeitern aus kommunalen, Landes- und Bundesbehörden: „Ein tolles Tool, wir arbeiten täglich damit“ oder „Ich weiß gar nicht mehr, wie ich früher ohne den GeoBasis_Loader gearbeitet habe“ und „Wir würden es ja gern unterstützen, aber uns fehlt der Haushaltstitel“ oder „Wir haben dafür leider keine Kostenstelle“. Erstens: es freut mich, wenn der GBL gefällt und genutzt wird und wenn sie gern unterstützen wollen und zweitens: Dann schafft doch in der nächsten Haushaltsplanung einfach mal die Voraussetzungen dafür. Arbeitstitel könnte sein: „Unterstützung freier Software für mehr digitale Souveränität“ oder werbt Fördermittel ein, z. B. für die „Förderung der QGIS-Plugins A, B, C“. Es wird durch den Einsatz freier Software glücklicherweise sehr viel Steuergeld gespart und das ist gut so. Und weil das so ist, darf auch ruhig ein kleiner Teil dorthin zurück fließen 😉

[1] … https://geobasisloader.de
[2] … https://geoobserver.de/2026/03/10/welcome-qgis-4/
[3] … https://plugins.qgis.org/plugins/GeoBasis_Loader/#plugin-versions
[4] … https://geoobserver.de/support_geobasis_loader/