
Bisher war GDAL in der FOSSGIS- und der kommerziellen GIS-Welt das Standardwerkzeug für alle Arten zur Konvertierung von Geodaten. Ich selbst nutze GDAL seit 2001, also seit 25 Jahre. Seit letzter Woche verbreiteten sich die Meldungen über terrio [1] von Qiusheng Wu (@giswqs). Klingt spannend, sollte man sich unbedingt mal anschauen. Viele sagen ja immer, „Konkurrenz belebt das Geschäft“, manche bestreiten das auch vehement, na mal sehen 😉
terrio sagt in [2] über sich selbst:
- terrio ist eine leichte, open-source Bibliothek für den Import und Export geospatieller Daten
- geschrieben in reinem Rust
- liest, schreibt, konvertiert und reprojiziert Raster, Vektoren und Punktwolken, ohne GDAL oder C-Abhängigkeiten
- Verwendung via Kommandozeile, Python, JavaScript (WebAssembly) oder Rust oder KI-Agenten
- terrio-Kommandozeilen-Executable <15 MB und ohne zusätzliche Einrichtung
- GDAL-ähnliche Tools zum Lesen, Schreiben, Konvertieren und Verarbeiten geospatialer Daten
Details findet Ihr unter Dokumentation [1], den Code unter GitHub [4] und die News unter Release Notes [5]. Wer von Euch hat schon erste Erfahrungen mit terrio gemacht, gern in den Kommentaren …
Hier die Original-Tweets [2], [3]:
[1] … https://terrio.opengeos.org/
[2] … https://x.com/giswqs/status/2113096337252106672
[3] … https://x.com/giswqs/status/2113980412691149078
[4] … https://github.com/opengeos/terrio
[5] … https://github.com/opengeos/terrio/releases/tag/v0.5.0
[6] … https://raw.githubusercontent.com/opengeos/terrio/main/docs/assets/terrio-wordmark-dark.svg












