QGIS-Tipp: Lockere Grafik

QGIS_Randomize_Colors_Sizes_1.gif

Mitunter wird für manche Pläne eine etwas aufgelockerte Darstellung gebraucht, z. B. für Bäume, also nicht nur ein Symbol mit einer Farbe und einer Größe, sondern vielleicht unterschiedliche Einfärbungen und Durchmesser. Mit QGIS einfach zu realisieren über die „Datendefinierte Übersteuerung“, in diesem Beispiel mit Zufallswerten (rand-Funktion) für:

  • Symbolgröße von 3 …7 : rand (3,7)
  • Einfärbung mit Grüntönen: color_rgb( 0, rand( 80,240),0)

QGIS_Rand_1.png
Symbolisierungs-Dialog im QGIS

Ins GIS via Social Login?

SocialLogin_3.jpg

Das Einloggen in die GI-Systeme Eurer Organisationen via Social Login wird von ESRI-Mitarbeiter BERN SZUKALSKI in „Using social logins for your organization“ beschrieben. Neben einigen Vorteilen, scheint es aus meiner Sicht aber auch etliche Nachteile zu geben, wenigstens für uns in hier in Deutschland/Europa, z. B. Datenschutz, Datensicherheit, Umgang mit sicherheitskritischen Daten, Geheimhaltung, Dienstgeheimnisse, immer wieder auftauchende Facebook-Sicherheitslücken und Datendiebstähle, … *, siehe auch [1].
Deshalb eine kleine Umfrage:

[polldaddy poll=10214948]

* … weitere Vor- und Nachteile von Euch auch gern in den Kommentaren.

[1] … https://en.wikipedia.org/wiki/Social_login

Braess-Paradoxon: Mehr Straßen erhöhen die Fahrdauer?

Das ist nun wirklich erstaunlich, bereits 1968 wurde vom deutschen Mathematiker Dietrich Braess das nach ihm benannte Paradoxon veröffentlicht. Die Erkenntnis:

„Braess’ originale Arbeit zeigt eine paradoxe Situation, in der der Bau einer zusätzlichen Straße (also eine Kapazitätserhöhung) dazu führt, dass sich bei gleichbleibendem Verkehrsaufkommen die Fahrtdauer für alle Autofahrer erhöht (d. h. die Kapazität des Netzes reduziert wird). Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass jeder Verkehrsteilnehmer seine Route so wählt, dass es für ihn keine andere Möglichkeit mit kürzerer Fahrtzeit gibt.“ [1]


(Bild-Quellen: [1])

[1] … https://de.wikipedia.org/wiki/Braess-Paradoxon

PgAdmin 4 v4.0 Released

Wie auf https://www.pgadmin.org/ zu lesen ist, hat das beliebte Admin-Tool für die PostgreSQL/PostGIS-Anwender und -Administratoren „PgAdmin“ ein neues Release erfahren. Die wichtigsten Neuerungen:

  • Elegantes neues UI-Design
  • Herunterladen von Abfrageplänen als SVG-Datei möglich
  • Ermöglicht das Vorladen von Servern in Containerimplementierungen

Detaillierte Informationen zu den Änderungen sind in den Release Notes zu finden.

pgadmin4_4_neu.gif
Screenshots PgAdmin 4.4 (Quelle: Holger Naumann)

CityGenerator: DIY-Stadtplanung

Do It Yourself- Stadtplanung per Maus-Klick? Mit dem CityGenerator von Oskar Stalberg kein Problem, jedenfalls, wenn das alles nicht für die reale Wirklichkeit bestimmt ist. Ziemlich real dagegen erscheinen die künstlich generierten Straßen, Hauptstraßen, Gebäude, Bäume. Einfach mal initial klicken und mit jedem neuen Klick die eigene Stadt wachsen lassen. Bonus: die Unterschiede zwischen Innenstadt und Stadtrand. Nach außen wird die Bebauung luftiger.

CityGenerator_Screenshot_2.gif
CityGenerator in Aktion
(Quelle: http://www.oskarstalberg.com/game/CityGenerator/)

Wie aktuell sind Kartendienste?

Seit 1. Januar 2019 ist die ehemalige Bundesstraße B6n zur Autobahn A36 geworden. Ein schönes Beispiel, mal zu prüfen, wie schnell diese Änderung in den einzelnen Kartendiensten zur Verfügung steht. Ich hab’s mal probiert und dazu das wunderbare Tool MapCompare der Geofabrik genutzt. OSM und Google OK, Here und Hike&Bike noch etwas hinterher. Probiert es selbst und kombiniert Euch die unterschiedlichen Kartendienste mit diesem Tool:

MapCompare_A36_Screenshot_20190109_1.jpg
MapCompare in Aktion
(Quelle: http://tools.geofabrik.de/mc/#13/51.7759/11.4292&num=6&mt0=mapnik&mt1=here-map&mt2=google-map&mt3=mapnik-german&mt4=hike_bike&mt5=here-map)

Open Data Atlas zeigt mäßige Verfügbarkeit in Deutschland

Wenn man sich den Open Data Atlas von Thomas Tursics anschaut, fällt vor allem auf, dass bei der Verbreitung der Open Data Portale in Deutschland noch viel Luft nach oben ist. Im Wesentlichen können zwei Ursachen der Grund dafür sein:

  1. Es gibt wirklich so wenige Portale oder
  2. sie wurden noch nicht gemeldet/eingetragen.

Schade eigentlich, Daten gibt’s in jedem Fall genug. Der Bürger hat sie bezahlt und (wenigstens moralisch) ein Recht darauf. Wir sollten was tun! Portale bauen und melden.

OpenDataAtlas_Screenshot_20190108.gifScreenshots des Open Data Atlas (Stand: 08.01.2018, Quelle: http://opendata.tursics.de)

DataViz mit Hans Hack

Wer sich mit Kartenerstellung und Datenvisualisierung beschäftigt, wird irgendwann auch auf Hans Hack stoßen. Seine Arbeiten aus diesen Bereichen sowie Kunst und Datenjournalismus sind wirklich bemerkenswert und erfahren in den sozialen Kanälen zu Recht entsprechende Aufmerksamkeit. Danke Hans!

Eine seiner neusten Arbeiten, der Figuregrounder verbindet GIS, offene Daten (hier OSM) und Kunst. Mit wenigen Klicks kommt Ihr zu wirklich coolen und dekorativen (Sorry, klingt OldSchool 😉 Postern. Der #geoObserver hat’s probiert: Ausschnitt und Radius wählen, Poster kreieren, Text ergänzen, downloaden – einfach, schnell, perfekt!

hanshack_halle_1.gif
Mein Testgebiet: Halle (Saale)
Die Koordinaten habe ich händisch in das Textfeld eingetragen 

Wer wirklich (s)ein Poster machen will, sollte die SVG-Variante downloaden, also beliebig skalierbare Vektoren, die mit (fast) jedem Illustrationsprogramm weiter bearbeitet werden können. Ich hab’s mit dem freien Inkscape getestet. Klappt prima!

hanshack_in_inkscape_1.png
Mein Halle-SVG in Inkscape weiter bearbeitet

Hinweis: der SVG-Download ging bei meinen Versuchen mit den Radien 1500 und 2000 nicht in allen Browsern (es kam ein ominöser Netzwerkfehler). Im Safari auf Mac und im Firefox klappte es problemlos. Hans ist informiert. Ich teste mal weiter, wer weiß, welche Kombination aus Browsereinstellungen, Betriebssystem und Netzwerk (FW?) dazwischen funkt. Solltet Ihr Erkenntnisse haben, bitte als Kommentar. Danke!