Wusstet Ihr schon, dass das BKG – Bundesamt für Kartographie und Geodäsie 2018 2.656.948.920 Zugriffe auf die DLZ-Webdienste verzeichnete oder allein 64 TByte für die Datenspeicherung eines 10-tägigen Experimentes belegte, … Dann einfach mal in den neuen BKG-Jahresbericht 2018 schauen und staunen …
2017 waren es noch: 1.411.631.214 Zugriffe auf die DLZ-Webdienste
Nachdem ich gestern beim Geodätischen Stammtisch des VDV in Magdeburg einen Vortrag über QGIS3 und den produktiven Einsatz von QGIS in der Verwaltung halten durfte, habe ich beim Vortrag eines Fachkollegen auch gleich wieder neuen Input bekommen: „Reports unter QGIS 3“. Natürlich gleich noch im Netz gesucht und fündig geworden. Interessant, einfach mal anschauen:
DBeaver steht seit 07.04.2019 in der Version 6.0.2 zur Verfügung und könnte laut @HeikkiVesanto [1] eine echte Alternative zu PgAdmin sein. Die Neuerungen findet Ihr unter [2], alle Features sind unter [3] aufgelistet. Bemerkenswert ist die große Liste unterstützter Datenbanken, es lohnt sich also besonders für Leute, die täglich mit mehren verschiedenen DB-Systemen zu tun haben, hier kann alles mit einem Tool verwaltet werden:
Relationale DBs: MySQL, Oracle, PostgreSQL, IBM DB2, Microsoft SQL Server, Microsoft Access, Sybase, Java DB (Derby), Firebird (Interbase), Derby (JavaDB), SQLite, Mimer, HSQLDB, H2, IBM Informix, Teradata, SAP MAX DB, Cache, Ingres, Linter, Vertica, ODBC, Any JDBC compliant data source
Na, das hatte sich wohl jemand ganz anders gedacht, ein Riesenplakat im Wahlkampf mit dem Slogan „Gute Bildung für die Zukunft“. Eigentlich prima, wäre da nicht diese Geographie dazwischen gekommen. Liebe Agentur: Bildmaterial einfach spiegeln reicht nicht, der Inhalt muss trotzdem plausibel sein und wahr bleiben.
Immerhin hat Chile jetzt eine sehr lange Ostküste! 😉
Oft wurde und wird über Open Data philosophiert, die einen erwarten Milliarden Wirtschaftseffekte, Synergien, gänzlich neue Ideen. Die Anderen waren schon immer am zweifeln. Eins jedoch ist wichtig: möglichst vielen Leuten einen einfachen Zugriff zu den Daten zu ermöglichen, auch Leuten ohne GIS-Kenntnisse. Außerdem sollten die Daten mit anderen Daten kombiniert und mit Ideen und Funktionen verknüpft werden. Als Einstieg möchte ich hier mal kurz zeigen, wie man quasi ohne Programmierkenntnisse mit einen kostenlosen GIS, hier QGIS, mal schnell eine einfache Web-Anwendung kreieren kann.
Spalten-Aliase definieren, damit es nicht so technisch aussieht
ggf. Spalten neu sortieren, damit die Ausgabe besser sortiert ist (suche „Refactoring fields“ in der Toolbox)
Hintergrundkarte einfügen (XYZ-Raster-Kacheln, z. B. OpenStreetMap)
Plugin „qgis2web“ nutzen
Achtung: hier sind 35201 Bäume als Punktdaten im JSON-Format in den Browser zu laden, deshalb ist ein im JS schneller(!) Browser zu bevorzugen, z. B. Chrome. Hier geht’s zum Demo: https://geoobserver.de/download/HAL_OpenDataExample_Baum/
Update 23.04.2019: Es wurde ein neuer Client eingestellt: Leaflet-basiert mit korrigierter Projektion der Bäume (EPSG:2398)
Die Wahlkreise zur Bundestagswahl sind auf den Seiten der RWTH Aachen online. Interessant die Erklärungen zur Aufgabe:
„Partitioniere Deutschland in Wahlkreise,
sodass die gesetzlichen Muss-Bedingungen eingehalten werden
und die gesetzlichen Einteilungsziele bestmöglich erfüllt werden.“ [1]
Aktuell gibt es 299 Wahlkreise, mit der an der RWTH Aachen entwickelten, QGIS-basierten Optimierung könnte man nicht nur mit weniger auskommen, „sondern vor allem ermöglicht die mathematische Optimierung, dass Einteilungen die rechtlichen Vorgaben besser erfüllen und transparent/objektiv zustande kommen.“ (vgl. [4])
Die interaktive Karte zeigt verschiedene Varianten.
Screenshot der Wahlkreiskarte der RWTH Aachen(Quelle: [1])
Die ersten Vorträge vom 11. Geo-Fachtag des netzwerk | GIS am 20.03.2019 in Merseburg sind online und können unter [1] herunter geladen werden. Bitte beachten Sie die Rechte der Autoren, bei Anfragen zur Nutzung von Vortragsteilen wenden Sie sich bitte direkt an die Autoren.
Eine interessante Zusammenstellung sowjetischer Militärstandorte auf dem Gebiet der ehemaligen DDR (im Volksmund „Russenkaserne“) findet man auf den Seiten des Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst [1]. Der geübte „Ossi“ wird sicher vieles wieder erkennen. Einiges scheint aber auch zu fehlen, z. B. die große Kaserne in Heide Süd, wo nach [2] möglicherweise auch mal Atomsprengköpfe lagerten?
Eine „Vintage“-Karte für Sachsen-Anhalt findet Ihr in [4], mehr in in [5].
Screenshot: Sowjetische Militärstandorte in Halle (Saale), ? Standort Heide Süd
(Bildquelle: [1])
Eine neue OSM-Daten-basierte Karte zum Thema Kleinkind ist gestern veröffentlicht worden [1]/[2]. Die Babykarte zeigt verschiedene relevante Inhalte, wie Kinderärzte, Hebammen, Geburtshäuser, Spielplätze, Parkes, Geschäfte für Babybedarf, Kindergärten, Wickelplätze, …
Die Betreiber meinen selbst, dass mitunter die Datenlage noch sehr dünn sei, also einfach mitmachen. Nutzt Eure lokalen Kenntnissen und bereichert mit OSM-Mitteln diesen Karte!