
Für alle, die es nicht geschafft haben, die diesjährige FOSSGIS live mitzuerleben, haben die Veranstalter jetzt dankenswerterweise die Vorträge als Youtube-Streams online gestellt. Dafür Danke! Ich bin natürlich noch nicht durch, aber mein derzeitiger Favorit ist „Softwarewartung für Open Source. Ein Widerspruch?“ von Till Adams.
3-14-15: Super-Pi-Tag!
Leute, heute ist Super-Pi-Tag, geschuldet dem magischen Datum 14.3.15 in amerikanischer Notation: 3-14-15. na dann los, Pi noch genauer bestimmen. Die ersten 10 Millionen Stellen zum ausdrucken gibt’s bei Pibel.de
Pi = 3,14159 26535 89793 23846 26433 83279 50288 41971 69399 37510 58209 74944 59230 78164 06286 20899 86280 34825 34211 70679 …
OSM: 2.000.000stes Konto!
![]()
Quelle: https://blog.openstreetmap.org/2015/03/12/two-million-contributors/
Herzlichen Glückwunsch OSM zum ZweiMillionstenMapper! Damit kann die Erfolgsstory weiter gehen. Und gemäß dem Aufruf, zur Feier des Tages, mind. eine Aktualisierung vorzunehmen, hab ich soeben ein Changeset erzeugt: https://www.openstreetmap.org/changeset/29441559.
Die aktuelle Statistik sagt, dass es soeben (7:47 Uhr MEZ) 2005536 User waren.
Hier geht’s zum Original-Blog-Eintrag: https://blog.openstreetmap.org/2015/03/12/two-million-contributors/
Spotimap: Musik raumbezogen

Die Spotimap zeigt dem geneigten Nutzer, in welcher Stadt Songs mit Verbindung zu dieser Stadt existieren, z. B. Grönemeyer „Bochum“ in Bochum. Quelle ist die Wikipedia-„List of Songs about Cities“. Aktuell sind 7690 songs in 212 cities erfasst. Natürlich ist die Liste nicht vollständig, ich vermisse Halle („Krug zum Grünen Kranze“ oder „An der Saale hellem Strande“) 😉
Open Data: Gute Argumente!

Nachdem der geoObserver schon im Januar 2015 auf einen Aufsatz mit vielen sehr guten Argumenten für Open Data aufmerksam gemacht hat, kommt heute die Ergänzung: „Warum Open Data die Frage nach der nationalen Souveränität stellt“, im Text etwas kompakter, im Ton ausführlich (unbedingt hören!) und genauso gut. Also bitte liebe Verwaltungen in Bund, Land und Kommune: lesen und verinnerlichen und dann einfach machen. Es wäre ein Segen für alle, die Bürger, die Wirtschaft, die Bildung UND die Verwaltung. Und eine klare Ansage: E-Government scheitert, wenn es zu kompliziert ist.
PS: Danke Wolfgang Jörg und Thilo Thalmann
GIS & Kunst: 43.123 Pools
Was passiert, wenn man 43.123 Pools in LA aus Luftbildern erfasst, nach Norden dreht und übereinander legt: Das könnte Kunst werden, jedenfalls mittlerweile preisgekrönt.
Mehr dazu findet Ihr unter:
- http://www.geography-matters.de/pixeljaeger-auf-der-suche-nach-dem-blau/ (Danke an @geonautin)
- http://benedikt-gross.de/log/2013/06/the-big-atlas-of-la-pools_posters

Quelle: http://www.geography-matters.de/wp-content/uploads/2015/03/LA_Pools_Shapes-640×896.png
CH: Historische Karten georeferenzieren

Na, das ist doch mal wieder ein cooles Projekt. Im Rahmen des 1. Schweizer Kultur Hackathons (27./28.2.15) werden Karten der Schweiz aus der Sammlung von Marcel Zumstein zur Verfügung gestellt, die jedermann dann mittels einfacher GUI im Browser georeferenzieren kann. So einfach kann die Welt sein, Danke Schweiz.
Karte, Navi, Orientierung: m/w und der kleine Unterschied?
Es wurde schon viel darüber geredet und gemutmaßt, das Bauchgefühl scheint bestätigt und hier kommen nun diverse Untersuchungsergebnisse. Warum gibt es Unterschiede bei der räumlichen Orientierung auf der Karte, im Navi oder in der realen Welt zwischen Mann und Frau?. Doch lest selbst: http://www.gislounge.com/spatial-orientation-and-the-brain-the-effects-of-map-reading-and-navigation/
OSM: 10 Jahre als Animation
Bereits am 9. August 2014 gratulierten wir dem OSM-Projekt zu 10-jährigen Geburtstag. Nun veröffentlichte Eric Fisher bei MapBox einen Artikel über diese Erfolgsgeschichte mit beeindruckenden Filmsequencen und als Krönung eine Anwendung über die Daten der ersten zehn Jahre, um sich in das eigene Gebiet der Begierde hineinzuzoomen, z. B. nach Halle – siehe oben! 😉
R: die berühmten Dr. Snow-Daten
Snow, auch als Urvater des GIS gesehen, hat damals mittels Eintrag der Cholera-Fälle auf einer Karte und der Überlagerung mit Wasserpumpenstandorten, die kontaminierte Wasserpumpe ermittelt. Das ist allseits bekannt. Heute nun mal zu den Daten und deren Analyse mit dem Statistik-Paket „R“. Einen interessanten Artikel mit der Kombination historischer Snow- und OSM-Daten hat der geoObserver bei den R-Bloggers gefunden. Viel Spaß beim testen!

Quelle: http://www.r-bloggers.com/john-snow-and-openstreetmap/
