Laut Informationen von Jürgen E. Fischer [1] stehen seit vorgestern, dem 06.05.2026 die Pakete für Linux, Windows und Mac die QGIS-Releases 3.44.10 “Solothurn” (LTR) und 4.0.2 „Norrköping“ auf https://qgis.org. [2] zum Download [3] bereit.
Ich habe es vorgestern auf den Mac installiert, alles lief problemlos 🙂
Screenshot 2: Meine QGIS 4.0.2-Installation auf Mac via HomebrewScreenshot 3: Meine QGIS 4.0.2-Installation auf Mac
Letzte Erinnerung! Heute, 10:00 Uhr findet das Webinar „Geobasisdaten & Kartenerstellung“[1] der Firma NTI zusammen mit dem #geoObserver statt. Dort zeige ich im ersten Teil das QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ [2] in Funktion. Außerdem werde ich auch einige neue und geplante Funktionen als Prototyp vorstellen. Im zweiten Teil zeigt ein NTI-Fachkollege, wie im QGIS mit den wunderbaren freien und nun auch via GeoBasis_Loader einfach geladenen Daten eine Karte erstellt werden kann. Das Webinar ist kostenlos, eine Anmeldung ist auch heute noch unter [1] ist möglich.
Also heute: 7. Mai 2026, 10:00 Uhr – 11:00 Uhr
In meinem Teil dürft Ihr Euch konkret auf folgende Informationen zum GeoBasis_Loader in der aktuellen Version freuen:
Vorführung ausgewählter typischer Funktionen
Zweck und Anspruch
Historie und Team
Kataloge und Datenhaltung
Nutzungsbedingungen
Status, Meldungen, FAQs und Videos auf der Webseite geobasisloader.de [2]
Newsletter, Sponsoring und Möglichkeiten zur Mitwirkung
Ausblick und quasi „Weltpremiere“ 😉 Vorschau auf den Prototypen für v2.2
Installation
Screenshot: Vorschau auf den Prototypen für v2.2 mit Panel für Kataloge, Favoriten, Presets und Einstellungen
Einmal in einem QGIS-Projekt eingebettete Themen inkl. der Projektinfomation weiterzugeben ist eine häufig vorkommende, quasi wiederkehrende Aufgabe, vermutlich kennt sie jeder QGIS-Nutzer. Lösungen gab es da schon etliche, nun ist ein neues Plugin aufgetaucht, welches mir recht gut gefällt, der „GeoPackage Exporter“ [1] von Karl Stephan Steinbach. Einfach zu bedienen und alles, also die Daten und deren Präsentation in einem GeoPackage vereint, quasi das Rundum-Sorglos-Paket zur Datenweitergabe 😉 Danke Karl!
Die Liste der Funktionen ist auf GitHub [2] nachzulesen, ich zitiere hier mal:
„Drei Speichermodi – Einzeldatei: alle ausgewählten Layer in eine einzige .gpkg – Multi-Datei: jeder Layer in eine eigene .gpkg – Automatische Auflösung von Namensdubletten (Straßen, Straßen_2, …)
Warnung vor dem Überschreiben bestehender Dateien oder Tabellen
Optionales Ersetzen der Quell-Layer im Projekt durch die neuen GeoPackage-Layer (Stil, Name und Position im Layer-Baum bleiben erhalten)
Fortschrittsanzeige mit Abbrechen-Knopf bei längeren Exporten
Unterstützt Memory-Layer und (optional) alle weiteren Vektor-Layer, inklusive WFS- und OGC-API-Features-Layer mit pro-Layer wählbarer Export-Strategie (Bildschirmausschnitt / Nur Auswahl / Vollständig)“
Ich habe das Plugin für Euch getestet, alles klappt prima. Beim ersten Test gab es noch ein Problem in QGIS 4, ich habe es via GitHub [3] gemeldet und nach dem Wochenende war es gefixt. Als Testdaten nutzte ich übrigens drei Datensätze aus dem Open Data Portal der Stadt Halle (Saale) [4].
Seit der letzten GBL-Meldung [1] sind weitere 55 neue Themen in den Katalogen des QGIS-Plugins „GeoBasis_Loader“ (GBL) [2] hinzu gekommen. Dabei handelt es sich um:
30 Themen der Kommunalen Wärmeplanung Halle (Saale) als WMS
6 Themen Verwaltungsgrenzen 1:25000 (WFS)
15 Themen zu sächsischen Höhendaten (WFS)
2 Themen zur Flurbereinigung in BW
2 Themen für BRW 2026 in ST (WFS)
Aktualisiert wurden gleichzeitig:
ALKIS, BRW in BE
AP 10 in NI (WFS)
Damit stehen mit Stand heute 835 Themen im GeoBasis_Loader zur Verfügung. Den aktuellen Stand findet Ihr übrigens immer live im Status [3] und bei der Meldungen [4].. Danke allen Zuarbeitenden 🙂
Heute mal wieder ein Veranstaltungstipp, diesmal quasi in eigener Sache: Zusammen mit der Firma NTI führen wir ein Webinar „Geobasisdaten & Kartenerstellung“[1] durch. Dort zeige ich im ersten Teil das QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ [2] in Funktion. Außerdem werde ich auch einige neue und geplante Funktionen als Prototyp vorstellen. Im zweiten Teil zeigt ein NTI-Fachkollege, wie im QGIS mit den wunderbaren freien und nun via GeoBasis_Loader einfach geladenen Daten eine Karte erstellt werden kann. Das Webinar ist kostenlos, eine Anmeldung unter [1] ist erforderlich.
Über die Berechnung des NDVI (Normalized Difference Vegetation Index) habe ich erst neulich in „NDVI: Realisierung mit QGIS, Standard & Grenzen“ [1] geschrieben. Nun hat Ivo Partschefeld alias PyQGIS (@PyQgis) ein neues interessantes Video mit einer wunderbaren Anleitung auf Youtube „Vegetationsindizes aus Orthophoto (DOP) mit QGIS Rasterrechner berechnen“ [2] veröffentlicht. Es zeigt dort z.B. NVDI und SAVI/BBVI, jeder Schritt wird gut erklärt und ist einfach nachzuvollziehen. Einfach mal anschauen, es lohnt sich, Danke Ivo!
Mitunter kann man viel Zeit benötigen, um Daten zu prüfen. Eine häufig verwendete Methode ist dabei, die Objekte mit demselben Attributwert zu ermitteln und deren räumlichem Zusammenhang zu berechnen und zu visualisieren. Das kann dann u. U. wieder viel Zeit sparen. Man erstellt dazu s. g. Clusterflächen. Eine wirklich praktikable Lösung dafür liefert das neue QGIS-Plugin „Cluster Generator“ [1]
Screenshot 1: Mein Test, 34098 Punkte mit „plz“-Attribut geclustert
Ich habe das Plugin mal kurz angetestet, die Bedienung ist einfach und selbsterklärend. Genutzt habe ich dazu unseren Postleitzahlen- (PLZ-) Datenbestand. Der automatisch einmal pro Nacht generierte Datenbestand hat vfür Halle (Saale) momentan 34098 Punkte mit PLZen. Die Clusterfunktion darauf angewendet liefert recht schnell die Clusterflächen mit den PLZ-Bereichen und färbt und beschriftet diese automatisch nach dem ausgewählten Attributfeld, hier also „plz“. Das Formular und die Ergebnisse findet Ihr in Screenshot 1.
Ein wunderbarer, positiver Nebeneffekt. Man findet so auch ganz schnell, quasi nebenbei die fehlerhaften Objekte, bei meinem Test die Punkte mit dem Eintrag „plz=NULL“. Ich habe diese NULL-Flächen mal etwas hervorgehoben. Für die Punkte in diesen Flächen sind die PLZ-Attributwerte also zeitnah zu aktualisieren, von „NULL“ auf die tatsächliche PLZ oder die Punkte an sich sind zu überprüfen.
Screenshot 2: Fehlerhafte Punkte mit „plz=NULL“ in Extra-Clusterinseln
Update 13.04.2026, 7:20 Uhr: Am Wochenende gab es einige Anfragen und tatsächlich, für Mac findet man derzeit „nur“ die 4.0.0. auch Homebrew weißt diese jetzt gerade auch aus, soeben getestet. Ich frage nach und bleibe dran. Und, um es dem Mac-Usern mal mit den Downloadpaketen durchsichtiger zu machen, habe ich in der DEV-Liste eine Anfrage [4] gestellt. Und auch im GitHub [5] kann das Problem verfolgt werden.
Update 2 13.04.2026, 14:13 Uhr: Seit ein paar Minuten ist QGIS v4.0.1 auf für Mac verfügbar, hier die Homebrew-Info
Screenshot 2: Homebrew jetzt mit 4.0.1Screenshot 3: Jetzt live auf meinem Mac QGIS v 4.0.1
Screenshot 1: Die Mittelachsen-Funktion mit den LSA-ALKIS-Gebäuden
Kennt Ihr SFCGAL? Ich kannte es bisher nicht, mein Fehler? 😉 Also, was macht man heute? Man befragt eine KI, ich ChatGPT und diese lieferte sinngemäß Folgendes:
„SFCGAL ist eine spezialisierte Geometrie-Bibliothek, die vor allem im GIS- und 3D-Kontext eingesetzt wird. SFCGAL erweitert klassische 2D-Geometriebibliotheken um echte 3D-Funktionalität und robuste geometrische Operationen.“ und „SFCGAL ist eine High-End-Geometrie-Engine für 3D und komplexe Fälle, die vor allem dann relevant wird, wenn klassische GIS-Tools an ihre Grenzen kommen.“ sowie „SFCGAL ist kein Ersatz für GEOS, sondern eine Ergänzung.“
Durch einen LinkedIn-Beitrag von Salvatore Fiandaca (Danke Toto!) bin ich auf SFCGAL aufmerksam geworden, seine Message: Die Funktionen dieser Bibliothek gibt es jetzt also auch als (derzeit experimentelles) QGIS-Plugin „QSFCGAL“ [3]. Dort heißt es:
„Dieses Plugin integriert SFCGAL-Funktionen in die QGIS-Verarbeitungswerkzeugkiste und Ausdrücke für fortgeschrittene räumliche Analysen. Die SFCGAL-Bibliothek wird mithilfe des pysfcgal-Wrappers in einem QGIS-Plugin implementiert.“ [3]
Ich habe die Bibliothek mal angetestet, mein besonderes Augenmerk betraf die Mittelachsen-Funktion. Diese Problematik hatte ich bereits mehrfach bei meiner Flussbreiten-Berechnung [4] thematisiert. Ich habe mit den ALKIS-Gebäuden in Sachsen-Anhalt [5] und den Gewässern der Stadt Halle (Saale) [6] getestet. Auf den ersten Blick sehen die Ergebnisse trotz völlig unterschiedlichen Geometrien (hier Häuser und Flussläufe) gut aus. Mal sehen, wie sie sich weiter verarbeiten lassen. Ich bin noch am testen …
Screenshot 2: Die Mittelachsen-Funktion mit den LSA-ALKIS-Gebäuden und hinterlegte DOP20Screenshot 3: Die Mittelachsen-Funktion mit den Gewässern der Stadt Halle (Sasle) und hinterlegte DOP20
Einzige von mir festgestellte Einschränkung: Unter MacOS habe ich das Plugin nicht zu Laufen bekommen, hier fehlt eine Windows-DLL 😉 Der Sachverhalt ist von mir gemeldet [7] und wird sicher korrigiert.
Ich starte in diese Woche mit einen GROSSEN DANKSCHÖN! Danke an die FOSSGIS 2026, vor allem die Organisatoren, die Mitwirkenden, die Helfer, die Leute vom CCC, die Sponsoren und die Teilnehmer. Wieder eine großartige Veranstaltung im Umfeld offener (Geo)-Software und offener Daten! Wieder ganz großes Geo-Kino, Danke!
Gleich zwei (FOSSGIS-) News (schon vom Freitag) und beide haben mit dem GeoBasis_Loader (GBL) zu tun. Zum einen durfte ich auf der FOSSGIS 2026 in Göttingen [1] über den GeoBasis_Loader [3] berichten. Leider war die Zeit sehr knapp, ein Lightning Talk geht eben nur 5 Minuten. Trotzdem, es hat Spaß gemacht, meinen Vortrag findet Ihr als CCC-Videomitschnitt [4] und Folien [5].
Na, wo bin ich? Guppenfoto FOSSGIS 2026 in Göttingen (Bildquelle [2])
Die zweite Meldung: der GeoBasis_Loader erreichte genau während der FOSSGIS am Freitag, 14:06 Uhr den 44.444. Download, na das freut einen doch 😉
Screenshot: Der 44444. GeoBasis_Loader-Download, am Freitag, den 27.03.2026, 14:06 Uhr