Mein #mappymeme zum Wochenende: Kommentare aus Reddit ergeben im The graph of related subreddits [1] von @anvaka Erstaunliches: ESRI & QGIS sind sich näher als ESRI & ArcGIS, jedenfalls in meiner vorgestrigen, mehrmals wiederholten Abfrage*. Ich wusste es 😉 Ausgewertet wurden Reddit-Abfragen zwischen „Feb 2022-2023“.
Screenshot: Meine vorgestrige, mehrmals wiederholte Abfrage* brachte es ans Licht (Qulle [1])
Ein hilfreiches, neues QGIS-Plugin findet Ihr mit „Opacity Set“ [1]. Ein „Einfaches Plugin, das die Deckkraft für die ausgewählte Rasterebene auf 0,5, 0,75 oder 1 festlegt. Wenn keine Rasterebene ausgewählt ist, ändert sich die Deckkraft für alle Rasterebenen.“ [1]. Ich hab’s probiert, klappt perfekt. Danke!
Animation: Das Opacity Set Plugin bei 50%, 75% und 100%
Screenshot: Mein Quick & Dirty-Test mit Stadtgrenze von Halle (Saale) im EPSG:2398
Eine Karte mit einem Koordinatengitter zu versehen kann die Lesbarkeit der Karte deutlich erhöhen, es verbessert die „geographischen Ortsbestimmung“ [1]. Wie die Erstellung eines solchen mit QGIS ganz einfach im Drucklayout funktioniert, könnt Ihr im folgenden Youtube-Video „How to add Grids of specified size with coordinates“ [2] entspannt nachvollziehen. Danke MADHURAJ P K!
Unter „OpenCage: noch ein Geocoder“ [1] hatte ich schon 2020 über OpenCage berichtet, nun hab ich endlich mal das entsprechende QGIS-Plugin [2] getestet. Alles bestens, klappt prima, siehe Screenshot:
Screenshot: Mein Test – Geokodierung von Koordinaten (rot) zum Adress-Ergebnis (gelb)
Mit dem OpenCage Geocoder [3] steht ein weiteres Tool zum geokodieren in beide Richtungen zur Verfügung, vom Ort zur Koordinate und von der Koordinate zum Ort. Der OpenCage Geocoder basiert auf Open Source-Software und Open Data, wie z. B. OpenStreetMap, GeoNames, Nominatim und vielen weiteren. Die Lösung ist nicht kostenlos, aber 2500 Anfragen pro Tag sind frei, was sicher für viele reicht. Eine Registrierung ist notwendig, mit dem API-Key kann es dann sofort starten.
Ich habe das neue QGIS-Paket installiert und es läuft erwartungsgemäß hervorragend in meiner GIS-Umgebung, also jetzt QGIS 3.32.1 zusammen mit PostgreSQL v15.3 auf einem MAC mit M1 unter dem inzwischen wieder aktualisiertem macOS 13.5 Ventura, siehe Screenshot. Danke allen Mitwirkenden!!!
Screenshot: QGIS 3.32.1 & PostgreSQL v15.3 auf einem MAC mit M1 unter macOS 13.5 Ventura
nutzen, Euren Wert und die gewünschte Stellenanzahl, ggf. noch die Sprache für die Zahlenformatierung eingeben. Und fertig. Siehe auch QGIS-Dokumentation [1], ein schöne Beispiel findet Ihr auf Stackexchange [2].
Man kennt es, viele Funktionen im QGIS erzeugen per Default ein neues temporäres Thema. Die Mühe, immer ein Speicherziel einzugeben oder diese temporären Thema später zu exportieren scheut man oft zu Gunsten eines zügigen Arbeitens. Aber irgendwann kommt man nicht drumherum. Ein hilfreiches, neues QGIS-Plugin findet Ihr mit „Save All“ [1], welches Euch alle diese (lästigen) Arbeiten abnimmt. Das Tool speichert alle im Projekt vorhandenen Themen und das Projekt selbst in einen anzugebenden Ordner. Einfacher geht es nicht. Danke CaptainDang!
Screenshot: Mein Test mit einem Datenbanklayer und drei temporären Layern* (oberes Bild) inkl. dem durch „Save All“ erzeugten Ordner (unteres Bild)
Ich habe das Tool getestet, unter Windows klappt es prima, auf dem Mac (bei mir) noch nicht ganz so gut, dort speicherte es pro Thema immer nur den ersten Datensatz, aber ich werde nachfragen und Euch informieren.
Screenshot: Die SLYR-Seite von North Road (Quelle [4])
SLYR, die „The Esri to QGIS Compatibility Suite“ von North Road war hier schon mehrfach ein Thema [1], nun gibt es weitere Neuigkeiten, nachzulesen in Kurt Menkes Beitrag „Das SLYR – Das Esri to QGIS Compatibility Suite – Plugin“ [2]. Schwerpunkte sind:
Import von ESRI-Projekt- und Symbol-Dateien (mxd, mxt, sxd, aprx, style, stylx, lyr, lyrx)
gute Umsetzung der Symbolisierung von ESRI zu QGIS
Umwandlung von QGIS zu ArcGIS Pro-Dokumenten
Konvertierung von ESRI File GeoDatabase zu GeoPackage
Nachdem nun bereits etliche Geo-Mitstreiter Felt für QGIS [1], [4] so gelobt haben, hatte ich mir für das Wochenende extra Zeit dafür eingeplant, um es mal selbst zu testen. Aber verblüffender Weise brauchte ich gar nicht viel Zeit, nach < 5 min hatte ich meine erste Felt-Karte [2] im Web, nach weiteren ca. 10 Minuten das Update mit fünf Themen sowie eigenem Text, Marker, Polygon und einem Routing. Großartig, m. M. n. war es noch nie einfacher, Geodaten ins Web zu publizieren. Bemerkenswert, dass alle Änderungen sofort auch auf den anderen Maschinen on the fly sichtbar wurden. Einfach mal anmelden und loslegen, schaut es Euch an, es lohnt sich!
Screenshot: Felt im QGIS und die Screens auf Mac, iPhone und iPad
Ein bißchen fraglich ist für mich noch die Preisbildung, die kostenfreie Variante scheint es weiter zu geben, allerdings werden die Team-Funktionalitäten wohl kostenpflichtig. Konkrete Preise konnte ich noch nicht finden, nur folgende Aussagen unter „Pricing“ [3]
„Wie viel kostet Felt? Von Anfang an war es unser Plan, eine kostenlose Version von Felt für die private Nutzung sowie kostenpflichtige Versionen für professionelle Teams anzubieten. Ab 2024 werden Teams und ähnliche Funktionen nur noch für zahlende Kunden verfügbar sein. Wir stellen diese Funktionen im ersten Jahr kostenlos zur Verfügung, um zu erfahren, wie sie genutzt werden, und um sicherzustellen, dass unsere Preise den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen. Wir möchten von Ihnen lernen. Wenn Sie an kostenpflichtigen Teams interessiert sind, wenden Sie sich an das Felt-Team, um uns Ihr Feedback mitzuteilen und uns Ihren Anwendungsfall zu schildern.“ [3] Übersetzt mit Deepl.com
Da war er wieder, so ein QGIS-Symbolisierungstipp von SVG* (@newgeographer2) [1], die Gebäude nach der Entfernung zur nächsten Haltestelle visualisieren. Während es SVG mit den Gebäuden und U-Bahn-Stationen in Bangkok gezeigt hat, habe ich das Ganze mal mit den Tram- und Bus-Daten von Halle (Saale) in drei Szenarien simuliert, nur Bus und nur Tram und beides zusammen. Das zentrale Element ist die Visualisierung über den QGIS-Geometriegenerator bei der Symbolisierung über eine Farbkeil „Spectral“ mit einer Distanz bei 400m, zur Verdeutlichung habe ich die 400m-Buffer um die Haltestellen darüber gelegt.
Entscheidend ist die Belegung der Füllfarbe mit einem Ausdruck des Geometriegenerators, z. B. so:
* … SVGs coole Visualisierungs-Tipps sind mitunter recht knapp, ich versuche sie hier etwas besser nachvollziehbar zu testen (Danke auch an @PyQgis für die Unterstützung)