Via Tweet kam vorgestern die Meldung von Jürgen E. Fischer, dass die Downloads für 3.28.11 „Firenze“ (LTR) and 3.32.3 „Lima“für Windows, Mac und Linux [1] verfügbar sind.
Ich habe das neue QGIS-Paket installiert und es läuft erwartungsgemäß hervorragend in meiner GIS-Umgebung, also jetzt QGIS 3.32.3 zusammen mit PostgreSQL v15.4 auf einem MAC mit M1 unter dem inzwischen wieder aktualisiertem macOS 13.5.2 Ventura, siehe Screenshot. Danke allen Mitwirkenden!!!
Screenshot: QGIS 3.32.3 & PostgreSQL v15.4 auf einem MAC mit M1 unter macOS 13.5.2 Ventura
Und wieder so ein kleines hilfreiches Tool, das QGIS-Plugin „Selection as Filter“ [1]. Einfach mal mit der Maus und dem Selektionstool oder einer gezielten Abfrage einige Features Eures aktuellen Themas selektieren und diese dann als Filter nutzen. Klappt bestens, Danke! Detail zur Bedienung findet Ihr auch unter GitHub [2].
Über Satellitenbilder (/Orthophotos) und XYZ-Tiles habe ich hier schon oft berichtet, kürzlich bin ich auf einen interessanten Artikel „Descargar gratis imágenes satelitales en alta resolución con QGIS“ (auf deutsch: „Laden Sie kostenlose hochauflösende Satellitenbilder mit QGIS herunter“) [1] gestoßen. Dort wird gezeigt, wie einfach „kostenlose hochauflösende Satellitenbilder mit QGIS“ geladen und genutzt werden können. Die entscheidende URL lautet:
Update 1 – 11.09.2023, 11:34 Uhr: Die konkreten Nutzungbedingungen/Lizenzen für diesen Zweck habe ich bei Google Deutschland angefragt, vgl. [4]. Ihr könnt also diesen Tweet verfolgen und seid damit den aktuelle Stand informiert.
Update 2 – 12.09.2023, 11:35 Uhr: Da es in diversen Kanälen immer noch Missverständnisse/Nachfragen gab, hier noch mal das Problem der Nutzungbedingungen/Lizenzen: Ja, ich kenne die Nutzungsbedingungen von Google. Nein, eindeutig finde ich sie nicht. Ich weiß, für welche Produkte sie gelten, nämlich Google Maps und Google Earth und auch APIs. Die ganz konkrete Frage ist doch hier: Welche Nutzungbedingungen/Lizenzen gelten für die Nutzung der o. g. URL in jeder anderen Anwendung (Desktop-GIS, WebGIS, …). Die gleichen, andere, … welche? Nur die von Goolgle oder auch die der Datenanbieter? Hallo Goolge, könnt Ihr bitte aufklären?
Hallo @GoogleDE Welche Nutzungsbedingungen/Lizenzen gelten für die Nutzung dieses Dienstes im QGIS (XYZ-Tiles)? Vgl. auch https://t.co/To5QlFJHgI
— #geoObserver 🌍🔭@geoObserver@mastodon.social (@geoObserver_) September 11, 2023
Was eigentlich ist Soar [1]? Auf der Webseite findet man unter „About“ [2] folgende Botschaft:
„Soar ist der weltweit größte Online-Atlas und die Heimat von Karten im Internet. Unsere Plattform ermöglicht es jedem auf der Welt, eine riesige Bibliothek hochwertiger Karten und Bilder anzusehen, hochzuladen, zu entdecken und mit ihnen zu interagieren. Wir führen alle Karten-, Satelliten- und Drohnenbilder, die jemals existiert haben oder jemals existieren werden, an einem Ort zusammen.“ [2]
Also, Soar ist eine coole Plattform, um eigene Karten und georeferenzierte Bilder zu veröffentlichen. Ich war neugierig und hab es mal getestet. Die Nutzung ist wirklich sehr einfach, 1. Account eröffnen, ggf. Profil ergänzen und 2. die georeferenzierten Daten hochladen und Metadaten eingeben.
Bild 1: Ausgangssituation – Mein in QGIS aus SRTM-Daten erstelltes Bild mit Höheneinfärbung und beschrifteten Höhenlinien (Harz, Brocken)Screenshot 2: Bild hochgeladen, Metadaten („Germany“, „Harz“, „SRTM“, „Brocken“) und nach ca. 1 h im „Pending“-Modus kam die Bestätigungsmail, mein Bild ist öffentlich und georeferenziert verfügbar 🙂
Sucht man nun in der Soar Map-Suche z. B. nach „brocken“ findet man meine Karte [3]. Genutzt werden die eingegebenen Metadaten.
Screenshot 3: Mein hochgeladenes Bild im Soar.Earth im BrowserScreenshot 4: Meine Karte im Inhaltsverzeichnis „My Maps“
Um Soar-Daten auch im QGIS zu nutzen, gibt es seit Kurzem ein QGIS-Plugin „Soar – the new atlas“ [4] der Firma North Road [5]. Und auch hier wieder: Große Klasse! Einfachste Bedienung, einfach Karten über den Soar-Browser suchen und bei Bedarf in das Projekt laden.
Screenshot 5: Meine Brocken-Karte im QGIS über das QGIS-Soar-Plugin [4] nach „brocken“ gesucht, geladen und mit 75% Deckkraft und basemap.de als Hintergrundkarte versehen
Screenshot: QGIS-Plugin „Plugin Exporter“ in den QGIS-Erweiterungen
Manchmal sind es die ganz kleinen Dinge, die einem das GIS-Leben erleichtern können. Und diesmal habe ich es im QGIS-Plugin „Plugin Exporter“ [1] bei den neusten QGIS-Plugins gefunden. Plugin Exporter ist ein QGIS-Plugin, welches alle installierten oder vom Nutzer ausgewählte Plugins in eine CSV- oder JSON-Datei exportiert. Außerdem kann das Plugin die generierte Datei auch verwenden, um die Plugins wieder im QGIS zu installieren. Seit v0.2.0 werden auch Repositories von Drittanbietern unterstützt. Also ideal, die eigene Plugin-Umgebung auch auf weiteren eigenen oder fremden Rechnern z. B. bei Kollegen, Kunden, … verfügbar zu machen. Details findet Ihr unter GitHub [3].
Im Tweet [1] wurde letztens die Frage nach einem QGIS-Stil gestellt, welcher die wunderschönen Küstenlinien alter Karten nachbildet. Es gab einige Lösungsvorschläge im Verlauf des Tweets. Ich selbst hab es auch gleich mal probieren „müssen“ und Quick & Dirty einen ähnlichen Stil im QGIS kreiert, bestehend aus:
Einfache Füllung kombiniert mit
Geometriegenerator 1: Buffer 1000 m und 250 m Linienabstand sowie
Geometriegenerator 2: Buffer 2000 m und 500 m Linienabstand
Die QGIS-Style-Datei kann gern heruntergeladen [2], nachgenutzt und verfeinert werden.
Screenshot: Mein Stile [2] auf Rügen in der Nähe von Glowe und Kap Arkona [3] (Bildquelle historische Karte [1])
#gischat anyone got a QGIS style for doing coastlines like this? Looks like two buffered areas with line pattern fill (and a bit of randomness) but carefully interlaced… pic.twitter.com/J1L7hcsRNQ
Gleich zwei Mal war das QGIS Hub Plugin auf Twitter in den letzten Wochen thematisiert worden, ein Highlight: Hans von der Kwast (@hansakwast) stellte ein neues Video „Using the QGIS Hub Plugin to Download Styles“ [1] bereit und zeigt die Nutzung an Hand der Küstenlinien.
Via Tweet kam vorgestern die Meldung von Jürgen E. Fischer, dass die Downloads für QGIS 3.32.2 „Lima“ und 3.28.10 LTRfür Windows, Mac und Linux [1] verfügbar sind.
Ich habe das neue QGIS-Paket installiert und es läuft erwartungsgemäß hervorragend in meiner GIS-Umgebung, also jetzt QGIS 3.32.2 zusammen mit PostgreSQL v15.4 auf einem MAC mit M1 unter dem inzwischen wieder aktualisiertem macOS 13.5 Ventura, siehe Screenshot. Danke allen Mitwirkenden!!!
Screenshot: QGIS 3.32.2 & PostgreSQL v15.4 auf einem MAC mit M1 unter macOS 13.5 Ventura
Seit QGIS 3 gibt es die „Topologische Einfärbung“, eine sinnvolle Funktion, um Polygone so einzufärben, dass niemals benachbarte Polygone die gleiche Farbe haben. In der QGIS-Hilfe heißt es dazu:
„Dieser Algorithmus weißt Polygonen einen Farbindex dergestalt zu, dass keine benachbarte Polygonen den gleichen Index haben. Dabei wird die Farbanzahl minimiert.“
Per Default ist die Anzahl der zu verwendenden Farben auf „4“ gesetzt, aus gutem Grund?! Es geht um den „Vier-Farben-Satz“ [1]. Wenn Ihr die wunderbare Story dazu lesen wollt, empfehle ich Euch den in Spektrum der Wissenschaft erschienenen Artikel „Die ganze Welt in vier Farben“ [2] von Manon Bischoff über den „124 Jahre“ dauernden „wohl umstrittenste(n) Beweis der Mathematikgeschichte“.
Screenshot: Ausschnitt aus meinen QGIS3-News-Vortrag von 2018 und der „Die ganze Welt in vier Farben„-Story (Quelle [2])
Ergänzung (07.08.2023, 11:22 Uhr): QGIS scheint jedoch in seinem Algorithmus nicht immer mit vier Farben auszukommen, bei meinen Tests schwankte es je nach Thema (z. B. Österreich und die Baublöcke von Halle) und Optionen zwischen 5 und 8 Farben, vgl. Tweet [4].