ODIS Berlin: Der WFS-Explorer!

Screenshot 1: Die Startseite des WFS-Explorer (Bildquelle [2])

Einen WFS (WebFeatureService) mal auf die Schnelle in einer Karte anzuschauen und zu testen, das wünscht man sich als Geomensch recht oft, nun ist ein solches Tool mit dem WFS-Explorer [1] gefunden. Bei der Vorstellung des Tools wird man mit den vielversprechenden Worten „Offene Geodaten leichter erkunden, analysieren und weiternutzen“ begrüßt. Klingt interessant, es gab einen ersten Kontakt und so ist ganz schnell und unkompliziert der heutige Gastbeitrag von Hans Hack entstanden, Danke Hans!
Also los mit Open Data und Open Source die verschiedenen WebFeatureServices untersucht …

WFS-Explorer: WFS-Dienste unkompliziert erkunden, filtern und exportieren

wfsexplorer.odis-berlin.de [2]

Worum geht’s?

WFS-Dienste (Web Feature Services) sind ein zentrales Element der Geodateninfrastruktur – maschinenlesbare Schnittstellen, über die räumliche Objekte samt Sachdaten standardisiert per HTTP abgefragt werden können. Doch trotz ihres Potenzials bleiben sie oft untergenutzt.

Die Open Data Informationsstelle Berlin (ODIS) hat den WFS-Explorer entwickelt, um diese Einstiegshürde zu senken. Ziel war es, auch Menschen ohne GIS-Erfahrung zu befähigen, offene Geodaten praktisch zu nutzen – etwa aus der Verwaltung, zivilgesellschaftlichen Projekten oder der Wissenschaft.

In unserer Arbeit haben wir wiederholt beobachtet, dass WFS-Dienste für viele eine hohe Barriere darstellen: zu komplex, zu unübersichtlich, zu voraussetzungsreich. Wer kennt das nicht? Man klickt auf einen vermeintlich hilfreichen WFS-Link – und wird mit einem kryptischen XML-Dokument konfrontiert. An dieser Stelle steigen viele direkt wieder aus, obwohl der zugrunde liegende Datensatz eigentlich sehr relevant wäre.

Was kann das Tool?

Der WFS-Explorer [2] bietet eine einfache, webbasierte Oberfläche, um beliebige WFS-Dienste zu laden, zu durchsuchen, zu filtern und weiterzuverwenden – ganz ohne zusätzliche Software oder technisches Spezialwissen.

◼︎ Freie WFS-URL-Eingabe oder Auswahl aus Beispieldiensten (z. B. vom Berliner Geoportal)
◼︎ Interaktive Kartenansicht zur sofortigen räumlichen Orientierung
◼︎ Filterfunktion zur gezielten Abfrage nach Attributwerten – vollständig im Frontend ausgeführt
◼︎ Tabellarische Attributübersicht mit Vorschau und automatischer Zusammenfassung
◼︎ Export als GeoJSON oder CSV – ideal für Weiterverarbeitung in Datenanalyse oder Webmapping
◼︎ Direkte URL-Parametrisierung (?wfs=) für schnelle Integration in andere Anwendungen oder Workflows. Zusätzlich kann ein Layer direkt mitgeladen werden über den Parameter „layer="

Technischer Hintergrund

Das Tool verwendet standardisierte WFS-Operationen wie GetCapabilities, DescribeFeatureType und GetFeature, um verfügbare Layer, Datenstruktur, Attributfelder und Inhalte automatisch abzurufen. Die Datenverarbeitung und Filterung erfolgt vollständig im Browser.

Für die Ausgabe haben wir uns bewusst für das Format GeoJSON entschieden – nicht nur, weil es kompakt und gut lesbar ist, sondern vor allem, weil es sich nahtlos in moderne Webmapping-Anwendungen wie Leaflet, Mapbox oder OpenLayers integrieren lässt.

Falls ein WFS-Dienst keine JSON-Ausgabe unterstützt, wird automatisch auf GML als Fallback zurückgegriffen. Die GML-Daten werden anschließend clientseitig konvertiert und ebenfalls als GeoJSON dargestellt – ohne zusätzliche Serverprozesse.

Die Geometrien werden dabei standardmäßig nach WGS 84 (EPSG:4326) transformiert – ebenfalls direkt im Frontend. Dieses Koordinatensystem wurde gewählt, weil es der gängigste Standard in der webbasierten Kartenverarbeitung ist und maximale Kompatibilität mit anderen Tools bietet.

WFS einfach „previewfähig“ machen

Ein besonders hilfreiches Feature des WFS-Explorers ist die Möglichkeit, WFS-Dienste direkt über URL-Parameter zu öffnen. Das heißt: Man kann sich mit wenigen Handgriffen einen Link zusammenbauen, der beim Aufruf sofort den gewünschten Datensatz im Tool lädt – ganz ohne manuelle Eingabe.

Das ist z. B. in Open-Data-Portalen nützlich, die (noch) keine Vorschaufunktion für WFS anbieten. So wird aus einem WFS-Link mit XML-Ausgabe ein sofort nutzbarer Zugang zu den Geodaten – inklusive Karte, Filterung, Tabelle und Export. Zusätzlich lassen sich WFS einfach miteinander teilen – bei der ODIS ist das bereits gängige Praxis für kollaboratives Arbeiten und schnellen Austausch.

So funktioniert’s:

Du brauchst nur zwei Bausteine:

◼︎ die Basis-URL des WFS-Explorers: https://wfsexplorer.odis-berlin.de/
◼︎ und den gewünschten WFS-Link als URL-Parameter (?wfs=), z.B.: ?wfs=https://gdi.berlin.de/services/wfs/ua_stromverbrauch

Optional kannst du direkt einen Layer mit angeben (?layer=), z.B.: &layer=ua_stromverbrauch:verbrauchstrombez_detail

🔗 Beispiel:
https://wfsexplorer.odis-berlin.de/?wfs=https://gdi.berlin.de/services/wfs/ua_stromverbrauch &layer=ua_stromverbrauch:verbrauchstrombez_detail

Beim Aufruf dieser URL öffnet sich der WFS-Explorer sofort mit dem angegebenen Dienst und lädt automatisch den gewünschten Layer.

Fazit

Der WFS-Explorer schlägt eine Brücke zwischen technischer Schnittstelle und praktischer Anwendung. Er richtet sich sowohl an erfahrene Geodaten-Anwender:innen, die schnell Datensätze prüfen oder extrahieren möchten, als auch an neue Zielgruppen, die bisher wenig Berührung mit WFS hatten.

Das Ziel: offene Geodaten zugänglicher machen – ohne GIS-Software, ohne XML-Schock und mit direkter Möglichkeit zur Weiterverarbeitung.

Hier gerne mal ausprobieren: wfsexplorer.odis-berlin.de

Feedback willkommen

Wir entwickeln den WFS-Explorer kontinuierlich weiter und freuen uns über Rückmeldungen – gerne auch über WFS-Dienste, die nicht oder nur eingeschränkt funktionieren. Das hilft uns, das Tool robuster und nützlicher für möglichst viele Anwendungsfälle zu machen. Sendet das Feedback gerne an: info@odis-berlin.de

Natürlich habe ich es gleich getan und getestet, zuerst mal mit Diensten, die ich gut kenne, um das Ergebnis besser einschätzen zu können, hier meine ersten Ergebnisse …

Screenshot 2: Mein Test mit Flurstücken (grün) aus den offenen ALKIS-Daten aus Sachsen-Anhalt [3], [4] (Bildquelle [2])
Screenshot 3: 500 Flurstücke (grün) aus den offenen ALKIS-Daten aus Sachsen-Anhalt [3], [4] in der Kartenvorschau (Bildquelle [2])

Übrigens, das erste Feedback habe ich schon gegeben. Wenn ich mir noch eine Funktion wünschen dürfte, wäre es die Folgende: Ich möchte einen WFS natürlich gern dort prüfen, wo ich mich auskenne, also in meinen Bearbeitungsgebiet. Schön wäre also ein räumlicher Filter, ich zoome mich vorher in mein Wunschgebiet, z. B. Halle, Paulusviertel und rufe dann genau dort die ersten z. B. max. 500 Features in diesem Gebiet ab. Die Reaktion von Hans folgte prompt: „Super, ja das wäre wirklich ein cooles Feature. … Ich schreib das gleich mal in unseren Backlog. Danke fürs Feedback.“ So muss OSS und Community 🙂

[1] … https://odis-berlin.de/projekte/2025-06-wfsexplorer/
[2] … https://wfsexplorer.odis-berlin.de/
[3] … https://www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de/de/gdp-open-data.html
[4] … https://www.geodatenportal.sachsen-anhalt.de/wss/service/ST_LVermGeo_ALKIS_WFS_OpenData/guest?SERVICE=WFS&VERSION=2.0.0&REQUEST=GetCapabilities

FOSSGIS 2026: Konferenzseite ist Online

Screenshot: FOSSGIS 2026 Konferenzseite ab sofort online verfügbar (Bildquelle [1])

Große Ereignisse werfen ihre (hier positiven) Schatten voraus. Und für uns Geoleute im D-A-CH-Raum ist die FOSSGIS-Konferenz als die führende Konferenz für Freie und Open Source Software für Geoinformationssysteme sowie für die Themen Open Data und OpenStreetMap sicher eines dieser großartigen Ereignisse. Gestern kam die Nachricht, dass die FOSSGIS 2026 Konferenzseite ab sofort online verfügbar ist [1]. Der Call for Participation startet dann Anfang Oktober [2].

[1] … https://www.fossgis-konferenz.de/2026/
[2] … https://www.fossgis-konferenz.de/2026/callforpapers/

„GeoBasis_Loader“: Hamburg und die Luftbilder

Im QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ [1] waren die Hamburger Luftbilder ein paar Tage lang nicht erreichbar [2]. Gestern habe ich den Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung kontaktiert und erhielt umgehend die passenden Antworten vom GeoPortal Support: korrekt, aktuell und vor allem zeitnah, dafür Danke! Diese alten DOP-Schnittstellen wurden durch neue WMS-Time-Schnittstellen ersetzt. Bemerkenswert ist hier vor allem, dass HH nun die Luftbilder im unbelaubten und belaubten Zustand zur Verfügung stellt, siehe auch [3], [4]. Den Vergleich seht Ihr in folgender Animation, hier der Ausschnitt zwischen Außen- und Binnenalster und dem Hotel Atlantic (Udo Lindenberg [5]):

Meine Animation

Ich habe die Quellen gleich in den GeoBasis_Loader [1] eingebaut, vgl. den folgenden Screenshot. Sollten Euch auch in Euern Bereichen solche Luftbilder bekannt sein, schickt mir die Dienste-URLs in einem QGIS-Projekt eingebunden, so wie bei „Mitmachen & Helfen“ beschrieben [6].

Screenshot 2: Hamburg und die Luftbilder im GeoBasis_Loader [1]
[1] … https://geoobserver.de/qgis-plugin-geobasis-loader/
[2] … https://geoobserver.de/gbl-aktuelle-meldungen-stoerungen/
[3] … https://metaver.de/trefferanzeige?docuuid=86bbb89e-df36-4436-b394-913998629ba5
[4] … https://metaver.de/trefferanzeige?docuuid=5DF0990B-9195-41E7-9960-9214BC85B4DA
[5] … https://panikcity.de/udo-lindenberg-hotel-atlantic/
[6] … https://geoobserver.de/qgis-plugin-geobasis-loader/#mitmachen

FOSSGIS 2026: Mitstreiter im Programmkomitee gesucht


Der FOSSGIS e. V. hat im „Call for Programmkomitee“ [1] aufgerufen, die vom 25.-28.03.2026 in Göttingen stattfindende FOSSGIS 2026 [2], die größte deutschsprachige Anwenderkonferenz für freie Geoinformationssysteme und freie Geodaten durch Eure Mitarbeit im Programmkomitee zu unterstützen. Mitmachen kann jeder, eine Vereinsmitgliedschaft im FOSSGIS e. V. ist nicht erforderlich.

Gern gebe ich hier die Aufforderung weiter:

„Liebe FOSSGIS-, OSM- und OSGeo-Interessierte,

wie im Rahmen der Abschlussveranstaltung der FOSSGIS 2025 bekannt gegeben, findet die FOSSGIS 2026 vom 25.-28. März 2026 in Göttingen statt. Die Vorbereitungen dafür laufen.

Hiermit sei dem Programmkomitee der FOSSGIS 2025 noch einmal herzlich für das spannende und abwechslungsreiche Programm gedankt.

Um den Call for Participation für die FOSSGIS 2026 rechtzeitig auf den Weg zu bringen, findet sich das Programmkomitee in den nächsten Wochen.
Wer beim Programmkomitee #FOSSGIS2026 mitmachen möchte, sendet bitte bis 15. Juli 2025 eine Mail an programm@fossgis.de. Wer beim Team Academic Track mitmachen will, meldet sich genau so.

Die Aufgaben des Programmkomitee sind im Handbuch beschrieben: https://www.fossgis.de/wiki/Handbuch#Inhaltliches_Programm

Der Termin zur Programmgestaltung muss noch für Ende November festgelegt werden, dieser wird wieder hybrid stattfinden, das heißt Beteiligung ist sowohl in Berlin in der Koordinierungsstelle (Bundesallee 23, 10717 Berlin) als auch online möglich.

Ein erstes Treffen des Programmkomitees sollte Ende August/ Anfang September stattfinden. In diesem Treffen soll Raum für grundsätzliche Fragen sein sowie der Call for Participation finalisiert werden.
Terminfindung für erstes Treffen und Termin Programmgestaltung:
https://nuudel.digitalcourage.de/QxUjFnmc9ijSnN3W (bitte trage hier deine Verfügbarkeit ein).

Da im Programmkomitee verschiedene Rollen zu besetzen sind, braucht es sowohl erfahrende und für neue Perspektiven gerne neue Menschen, die Lust haben etwas Zeit (insbesondere im Herbst und Anfang Dezember) in die Organisation und Gestaltung eines interessanten und ansprechenden Programms für die FOSSGIS 2026 zu investieren.

Um die Rollenvermischung bei Katja zu minimieren, braucht es eine Person, die bereit ist sich den PKO-Hut aufzusetzen (Rolle Programmkoordinator).

Wir nutzen die Tools Gitlab, um Abläufe, Diskussionen, Abstimmungen und Termine zu  managen, sowie einen Matrixchat für die interne und zwischendurch-Kommunikation (https://matrix.to/#/!kGrdNdopcGCXXsTLjQ:matrix.org?via=matrix.org; Katja (@katjahafi:matrix.org) kann Dich auch hinzufügen, schreibe sie über Matrix an).

Bei Fragen gerne fragen.

Viele Grüße und einen schönen Sommer,
wünscht
Katja
— 
……………
Katja Haferkorn
Koordinierungsstelle FOSSGIS e.V.

E-Mail: katja.haferkorn@fossgis.de
Telefon: +49 30-62932037
Mobil: +49 176 51194732
Matrix: @katjahafi:matrix.org
Web: fossgis.de
Adresse: Bundesallee 23, 10717 Berlin

Eintragung im Vereinsregister. Registergericht: Stadt Mainz. Registernummer: 90 VR 3594.
Vertreten durch Jörg Thomsen, Pirmin Kalberer, David Arndt, Falk Zscheile
……………………………………………………………….
Vereinstermine: https://fossgis.de/aktivit%C3%A4ten/termine/
………………………………………………………
FOSSGIS-Konferenz  –  OSM-Event  –  25. – 28. März 2026 Göttingen
https://www.fossgis-konferenz.de – @FOSSGISeV@mastodon.online
…………………………………………………….“

[1] … https://lists.fossgis.de/mailman/private/verein-liste/2025-June/006997.html (Anmeldung erforderlich)
[2] … https://www.fossgis.de/konferenz/

QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ – 20000 Downloads!

So, am Freitag war es soweit, das QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“ [1] konnte seinen 20000. Download* verzeichnen. Das macht schon ein bißchen stolz, zeigt es doch, dass das „Ding“ gebraucht und genutzt wird. Mit der neusten Version 1.3 stehen momentan 564 freie Themen zur Verfügung. Eine Einleitung sowie aktuellste Informationen, wie Status, Installation, Nutzung, Qualitätssicherung, Mitmachen & Helfen, Feedback & Presse, Erfahrungen mit GeoBasisdaten & Verbesserungspotenzial, FAQs, Download, Unterstützen, Danksagung, Galerie, Versionshistorie, Aktuelle Meldungen & Störungen sowie Videos findet Ihr auf geobasisloader.de [2].

Screenshot: Fast erwischt, den 20000. Download 😉

Und wer noch neugierig auf ein paar Hintergrundinformationen ist, dem seien die Mitschnitte aus dem DGfK-CartoHack [3], [4] empfohlen:

* … Stand 02.06.2025, 7:40 Uhr: 20091 Downloads
[1] … https://plugins.qgis.org/plugins/GeoBasis_Loader/
[2] … http://geobasisloader.de/
[3] … https://www.youtube.com/watch?v=MEFq79eZG9k&t=1s
[4] … https://www.youtube.com/watch?v=PixkrGQqock

radinfra.de: Radinfrastruktur in Deutschland

Screenshot 1: Die Radinfrastruktur in Halle (Saale) nach Oberflächenqualität (Bildquelle [2], Icon by Iconpacks)

OpenStreetMap (OSM) bietet mit seinen freien Daten die Chance, die Radinfrastruktur in Deutschland flächendeckend und einheitlich zu erfassen. Diese Daten aktuell zu halten, zu vervollständigen und einer breiten Öffentlichkeit verfügbar zu machen, hat sich radinfra.de [1] zum Ziel gesetzt. Dort heißt es:

„Radinfra.de bietet erstmals einen Überblick zur Radinfrastruktur für ganz Deutschland. Die aufbereiteten OpenStreetMap Daten zeigen standardisiert nach Führungsformen, wie es um den Bestand von Radwegen steht. Über verschiedene Ansichten analysiert die Seite außerdem, wie gut die Daten in welcher Region vorliegen und wo sie verbessert werden können.“

In der Karte [2] kann der Nutzer Informationen zu folgenden Kriterien abrufen:

  • Radinfrastruktur (Führungsform, Breite, RVA-Oberfläche)
  • Oberflächenqualität (Material und Qualität des Belages)
  • Breite (Breite der Infrastruktur)
  • Verkehrsrichtung (Einbahnstraße oder beidseitig befahrbar?)
  • Verkehrszeichen (Ausschilderung der Infrastruktur)
  • Aktualität (Was lange nicht geprüft wurde…)
  • Kampagnen (Hier gibt es etwas zu tun…)
  • Mapillary (Straßenlevel Fotos)

Auf der FOSSGIS 2025 in Münster wurde radinfra.de [3] vorgestellt, den Mitschnitt findet Ihr auf Youtube [4].

Ergänzung 25.07.2025:
Dan man einer die Legende nicht gefunden hat, die Legende zu jedem Thema findet man bei den orangenen Pfeilen rechts neben dem Themen-Ein-/Ausschalter.

Screenshot 2: Der weg zur Legende (Bildquelle [2])

[1] … https://radinfra.de/
[2] … https://tilda-geo.de/regionen/radinfra?map=6.1/51.312/10.529&config=1ops5da.7h3d.3cw&v=2
[3] … https://pretalx.com/fossgis2025/talk/JZYBCA/
[4] … https://www.youtube.com/watch?v=Sq9zi5gwiDk

DGfK-CartoHack zum “GeoBasis_Loader”: Mitschnitte online

Am 20.03.2025, 18:00-19:00 Uhr hatte ich die Gelegenheit, im CartoHack der DGfK – Deutsche Gesellschaft für Kartographie e. V. das QGIS-Plugin “GeoBasis-Loader” [1], [2], [3] vorzustellen. In der Online-Vorführung wurde auf die Historie, Installation, Bedienung, Status Quo offener Daten in Deutschland, Qualitätssicherung und Dienstemonitoring des Plugins sowie auf das Selbstverständnis als Mitmachprojekt eingegangen. Ein interessanter Frageblock schloss sich an. Seit gestern sind die Mitschnitte auf Youtube im Kanal der DGfK Online [4], [5].

Teil 1, die Vorstellung des „GeoBasis_Loaders [4]:

Und hier ein zweiter Teil als Bonus, der Frageblock [5]:

Weitere Vorträge von mir findet Ihr unter „Meine Vorträge“ [6]

[1] … https://dgfk.net/events/cartohack-20-marz-um-18-uhr/
[2] … https://geoobserver.de/2025/02/21/save-the-date-dgfk-cartohack-zum-qgis-plugin-geobasis-loader/
[3] … https://geoobserver.de/2025/03/19/reminder-dgfk-cartohack-zum-qgis-plugin-geobasis_loader/
[4] … https://www.youtube.com/watch?v=MEFq79eZG9k&t=1s
[5] … https://www.youtube.com/watch?v=PixkrGQqock
[6] … https://geoobserver.de/meine-vortraege/

EO Solar: Solardach-Potenzial Deutschland (Open Data?)

Screenshot 1: Im EO Solar kann das Potenzial auf Basis der Bundesländer, Landkreise, Gemeinden und der OSM-basierten Gebäude abgerufen werden (Bildquelle [1])

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit EO Solar [1] das Solardach-Potenzial für ganz Deutschland veröffentlicht. Dort heißt es: „Die Anwendung zeigt das Solardach-Potenzial und den Solardachausbau in Deutschland auf verschiedenen Verwaltungsebenen bis hin zu Gebäuden.“ [1]. Im EO Solar kann das Potenzial auf Basis der Bundesländer, Landkreise, Gemeinden und der OSM-basierten Gebäude abgerufen werden. Ich hab mir das mal Potenzial für Halle (Saale) [2] angeschaut, siehe auch Screenshot 2. Weitere gut aufbereitete Informationen findet Ihr in dem Vorstellungsvideo auf Youtube [3] und LinkedIn [4].

Open Data?
Hier bekommen wir einen Einblick in einen wertvollen Datenbestand, mir fehlt momentan nur der Zugriff auf die Daten selbst, um in den eigenen GI-Systemen via Geodiensten, z. B. WMS oder WFS das Solarpotenzial mit eigenen Geodaten kombinieren zu können, aber das wird vielleicht noch? Schließlich sind ganz sicher öffentliche Gelder eingesetzt wurden, also sollten die Ergebnisse auch nicht nur in einer Spezial-Anwendung verfügbar sein. Dieser finale Schritt zum Open Data fehlt hier noch oder finde ich nur die Links nicht. Ich frage mal beim DLR nach [5] und werde hier berichten.

Screenshot 2: Solarpotenzial auf den OSM-basierten Gebäuden mit der Abfrage eines Standortes in der Mansfelder Straße (Bildquelle [2])

[1] … https://eosolar.dlr.de/#/home
[2] … https://eosolar.dlr.de/#/map?center=51.481840589348565,11.963874895041272&zoom=13&admin=build
[3] … https://www.youtube.com/watch?v=wHR525sBUOI
[4] … https://www.linkedin.com/posts/bkg-bund_solaratlas-solaranlagen-daten-activity-7330591026102816768-9y1X/
[5] … https://x.com/geoObserver_/status/1925111518003134708

QGIS-Tipp: 1 Jahr GeoBasis_Loader

Heute vor genau einem Jahr, am 15. Mai 2024 startete das QGIS-Plugin „GeoBasis_Loader“. Ich freue mich und wenn ich das Feedback lese und höre, freuen sich mit mir auch viele Nutzer. Ein Moment, mal kurz das erste Jahr zu reflektieren. Zuerst ein paar Zahlen, Stand heute, 8:00 Uhr: 18450 Downloads [1], 12 Versionen, 552 eingebaute Themen [2] und vier Videos [3].

Und so ein 1. Geburtstag ist auch ein Anlass, einigen Leuten für die Mitarbeit zu danken:

Mein besonderer Dank gilt Anton May, Henry Felgner und Carsten Rensch für Ihr Mitwirken beim Geobasis_Loader. Danke Anton für deine konstruktive Mitarbeit bei der Programmierung des Plugins. Danke Henry für die Tools zum Newsletter-Versand und die Qualitätssicherung, also die Prüfung JSON-Files. Und Danke Carsten für die Unterstützung bei allen Fragen zum #geoObserver- & GeoBasis_Loader-Server. Großartige Jobs!
Und danke natürlich auch allen Helfern aus der QGIS-Community für Tipps, Hinweise, Feedback konstruktive Kritik und neue Diensteadressen sowie allen Usern für die Nutzung!

Und es geht weiter, hier noch ein kleiner Ausblick auf Neuerungen in folgende Versionen:

  • Integration einer Suche nach Themennamen und Keywords
  • Verteilen der JSON-Files auf mehrere redundante Serverstandorte
  • alle Kataloge auf einmal laden
  • Integration der Dienste ins KomGIS+ [4] der IT-Consult Halle GmbH

[1] … https://plugins.qgis.org/search/?q=GeoBasis_Loader
[2] … https://geoobserver.de/qgis-plugin-geobasis-loader/#jsonstatus
[3] … https://geoobserver.de/geobasis_loader-im-video/
[4] … https://itc-halle.de/loesungen/geoinformationssysteme/KomGIS

GEOJSON-Files prüfen mit geojson.io

Screenshot 1: Die Stadtviertel von Halle (Saale) oder aus dem Open Data Portal [5] mit QGIS in GEOJSON exportiert und mit geojson.io visualisiert

Den Tipp für eine einfache, gute gelöste und webbasierte Anwendung zur Prüfung von GEOJSON-Files habe ich gestern via LinkedIn von Christian Lutz bekommen, ich gebe ihn gern weiter: geojson.io [2].

Ich hab’s gleich getestet und es funktioniert wunderbar. Schaut’s Euch mal an, nehmt, falls Ihr nicht gleich eine passende Datei passende Datei parat habt, eine der GEOJSON-Beispiele aus [3] oder [4].

Screenshot 2: Die GEOJSON-Testdaten [3] mit geojson.io visualisiert
Screenshot 3: Die GEOJSON-Testdaten [4] mit geojson.io visualisiert

[1] … https://www.linkedin.com/posts/christian-lutz-webgis_sometimes-stuck-on-why-your-webgis-map-wont-activity-7322221098626895872-ItNE/
[2] … https://geojson.io/
[3]… https://gist.github.com/wavded/1200773?short_path=99c1af9
[4] … https://github.com/openlayers/openlayers/blob/main/examples/data/geojson/polygon-samples.geojson?short_path=eef9eee
[5] … https://webapp.halle.de/komgis30.hal.opendata/f4354112-1c12-a113-af80-7d1582c74bea.html